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  • Ein Urlaubstag

    Aus Berlin habe ich mir eine Menge Arbeit mit ins Rheinland geholt. Ob des phantastischen Wetters allerdings, wurde diese heute gar nicht erst angerührt. Stattdessen gab's nochmal einen vollen Urlaubstag. Da der Job allerdings bis zum nächsten Donnerstag um 12.00 Uhr erledigt sein muss, werde ich wohl ab morgen um so mehr "ranglotzen" dürfen. Meinen Freunden hier habe ich bereits abgesagt, da wahrscheinlich auch noch die Rückfahrt in die Hauptstadt vorgezogen wird: Weil Freundin Iris am Dienstag ihren Geburtstag in Berlin feiert, stünde diese Reise am Montag an. Da es allerdings dann (bisher) keinerlei kostengünstige Möglichkeiten mit Zug oder Wagen gibt, überlege ich im Moment, sogar schon am Sonntag abzufahren. Wie auch immer - im Moment freue ich mich echt, hier zu sein und genieße die gute Luft, die Ruhe, die Familie... :yes:

    Urlaubstag in Vallendar

    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Arbeiten & Reisen

    Eigentlich war ich ja am Nachmittag mit den beiden Freundinnen Bianka und Dana im schönen Kreuzberg verabredet. Allerdings erhielt ich heute Morgen um 8.00 Uhr einen journalistischen Auftrag. Da heute mein Selbständigen-Tag ist, habe ich diesen natürlich gern angenommen und das Treffen deshalb kurzfristig abgesagt, wofür man allerdings auf Seite der Damen Verständnis hatte. Jetzt schreibe ich also wieder einmal den Text für eine Imagebroschüre, diesmal für eine Gemeinde in Nordrhein-Westfahlen, die zum Kreis Soest gehört. - Morgen Vormittag geht's dann noch einmal nach Friedrichshain ins Büro und am Mittag startet am Hauptbahnhof mein ICE in Richtung Koblenz, wo ich gegen 18.00 Uhr eintreffe. B)

    Auch Ihnen einen tollen Tag, das Wetter wird ja schon deutlich besser... Herzlich - Helmi :wave:

  • Ein weiteres wertvolles Wochenende

    Der Abend mit Barbie (Pseudonym) war echt eine runde Sache. Wir starteten bei mir zu Hause mit einem "Einstiegsbierchen". Dann ging's weiter ins "Lass und Freunde bleiben...". Gegen 23.00 Uhr entschieden wir uns, im Aapka auf der "Castingallee" noch etwas (indisch) essen zu gehen. Es schmeckte wirklich absolut ausgezeichnet. Während sich die Freundin getränketechnisch für einen "Kir Royal" entschied, blieb ich auch hier alkoholfrei, allerdings mit einem Lassi statt mit Bier. Der ganze Abend war von derart persönlichen Gesprächen gezeichnet, dass ich darüber nicht öffentlich berichten möchte. Obwohl - ein Thema ließe sich hier doch aufgreifen: Barbie meinte, wenn sie so frei wäre wie ich im Moment, dann hätte sie an meiner Stelle längst schon eine Kur beantragt. Um mal einfach für ein, zwei Wochen raus zu kommen und sich gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Wie man diese Kur gegenüber der Krankenkasse, die ja oft sogar die gesamten Kosten übernimmt, begründet, darüber solle ich doch mal mit meiner Hausärztin reden. Und tatsächlich könnten mein Übergewicht, eine noch gesündere Ernährung oder auch eine Nikotinentwöhnung eigentlich ganz gute Gründe sein. Werde das also tatsächlich demnächst mal thematisieren...

    Der Protein-Snack nach dem Training

    Heute dann in der Früh - Sport as usually. Seit Donnerstag trainieren Nils und ich nach einem bestimmten Programm, das sich "Fatburner" nennt, also die Fettverbrennung gezielt ankurbelt. Am ersten Tag der Woche trainiert man tendenziell nach dem Aufwärmen große Muskelpartien, da die Muskeln ja das Fett verbrennen sollen. Am zweiten Tag -der war heute- geht's hauptsächlich im Cardiobereich ab. Über Herz- Kreislaufgeräte wird die Kondition optimiert und durch die direkte Leistung Fett verbrannt. Das Ganze macht vor allem richtig Spaß und scheint zudem auch zu wirken. Danach fuhren wir -wie üblich- zum Spätkauf in der Choriner Straße. Auch diesmal gab's Eier zur beschleunigten Regeneration, allerdings legte ich mich danach dennoch zu einem Mittagsschläfchen ab... ;D

    Einen angenehmen Ausklang des Wochenendes und morgen einen guten Start in die verkürzte Arbeitswoche! Herzlich - Helmi :wave:

  • Update, 10. April 2014

    Eigentlich wollte ich heute einmal etwas ausführlicher beschreiben, wie mein so genannter Arbeitsalltag als Onlineredakteur, Marketing-Director & Seminarmanager bei der HyperJoint GmbH / Nullbarriere.de aussieht. Leider fehlt jedoch die Zeit dazu. Denn bevor es gegen 13.30 Uhr mit Nils zum Sport geht, möchte ich zumindest mit der Bewerbungsmail für ein neues Projekt beginnen, da diese am Abend beim potentiellen Auftraggeber sein soll. Gefragt sind sowohl der Politologe als auch der Journalist in mir, denn es geht um eine öffentliche Ausschreibung eines Newsletters, der die Arbeit der EU-Kommission und die Konsequenzen für Deutschland beschreibt. - Außerdem habe ich am Morgen ein Zugticket für nächste Woche ins heimische Rheinland gebucht. Über Ostern werde ich also mal wieder bei meiner Familie absteigen. Der Reise-Trolli liegt schon geöffnet bereit und darf also erneut gepackt werden. - Am Samstag freue ich mich auf ein Treffen mit Barbie (Pseudonym) hier bei mir im Kiez. Wir wollen etwas trinken (und vielleicht essen) gehen. Besonders klasse finde ich, dass die Freundin mir tatsächlich (wie erbeten) den Abend widmet, obwohl es wohl einige Mitbewerber(-innen) für dieses Date gab. ;D

    Ihnen einen wertvollen Donnerstag, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Entspannter Sonntag

    Hmmm... eine leckere Banane für die Lieblingstrainerin oder für den Fotografen?

    Entgegen der Vorhersage hatten wir heute doch sehr viel Sonne und etwa 20 Grad in Berlin. Da war es leicht, um halb Sieben aufzustehen und drei Stunden später zusammen mit Freund Nils beim Training in der Muckibude anzutreten. Das bereitete auch richtig Spaß, wir machen mit zwei Terminen pro Woche eifrig weiter. Allerdings haben wir zunächst einmal unsere bis dahin (am Sonntag) fast schon üblichen Brunch-Ausflüge danach abgesagt. Zum Spätkauf auf ein Käffchen sind wir allerdings dann gefahren. Dazu gab's für jeden zwei Eier, weil Protein die Regenerationsphase nach dem Sport deutlich verkürzt, für mich zusätzlich einen Apfel. Am frühen Nachmittag wieder zu Hause, habe ich mich nochmal zu einem Mittagsschläfchen abgelegt. Jetzt gibt's gerade Kaffee und danach geht's vermutlich nochmal raus in die Sonne. B)

    Gestern gesehen vor dem Supermarkt: ein kleines Rudel Schäferhunde

    Genießen auch Sie Ihren Sonntag, viele Grüße von Helmi :wave:

  • Zurück in Berlin

    Seit Dienstag brühe ich mir den Kaffee morgens wieder selbst und habe die Sonnenliege gegen den Schreibtisch getauscht. Die elf Tage in der Türkei waren echt total erholsam. Aber auch Berlin hat natürlich seine Reize. Hier freue ich mich auf wertvolle Begegnungen im Freundeskreis in den nächsten Wochen und derzeit natürlich auch über das wunderbare Wetter. Details demnächst, für heute einen angenehmen Freitag und einen guten Start ins bevorstehende Wochenende. B)

    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Helmi bleibt in der Türkei

    Da leben, wo andere Urlaub machen. Das ist ja schon seit längerer Zeit mein Motto gewesen, auch in der Bundeshauptstadt Berlin. Nach drei Tagen ziemlich harter Verhandlungen steht fest: In den nächsten fünf Jahren bleibe ich in der Türkei. Als Animationschef bin ich ab heute nicht nur für das "The Colours West" zuständig, sondern für sämtliche Animationsteams der Hotelgruppe. Neben den beiden Häusern in Side wird gerade eine dritte Dependance in Istanbul gebaut, weitere sind in Planung. Ein immerhin vierstelliges Gehalt im fairen mittleren Bereich pro Monat, ein DZ im Haupthaus mit Meerblick sowie neben der Logi auch noch freie Kost bei einem Arbeitstag von 8 Stunden und 5-Tage-Woche. :p

    Schon das sind in diesem Metier Luxusbedingungen. Außerdem darf ich zweimal pro Jahr für jeweils eine Woche auf Hotelkosten nach Hause fliegen, meine Berliner Wohnung halte ich bei den Konditionen natürlich. Die Aufgaben: Bildung und Kontrolle der Animationsteams, vor allem Ausbau und Perfektionierung der Abendshows, direkter Kontakt mit dem Gäste-Manager, unterstellt bin ich dem Vorstand der Gesellschafter. Klingt doch gut oder? Mein Job in Berlin ist gekündigt, meine Familie weiß ebenfalls bescheid, muss sich allerdings noch an den Gedanken gewöhnen. :roll:

    Ach, im Moment freue ich mich einfach nur. Eine völlig neue Aufgabe. Zugegeben, die Entscheidung kam spontan, aber ich habe (wieder einmal) einfach auf meinen Bauch gehört. Die Kombination aus dem direkten Kontakt mit meinem Team und den Gästen einerseits sowie der administrative Bereich (immerhin betreue ich in absehbarer Zeit 50 Mitarbeiter) ist attraktiv. Ebenso das Gehalt, vor allem aber die Lebensbedingungen wie der (fast ewige Sommer) hier... B)

    Genießen auch Sie den Tag! Und atmen Sie. Herzlich - Helmi aus Istanbul :wave:

  • Ein bisschen "Traumschiff"

    In fast allen guten Hotels wird hier beim Freitagsdinner (das ist der muslimische Bettag) ein "türkischer Abend" (siehe z.B. 14. April) veranstaltet. Der Chefkoch peitschte deshalb gestern selbst noch seine letzte Spülhilfe zum Aufmarsch mit einer riesigen, "feuerspuckenden Eistorte". In den Landesfarben rot/weiß und unter der Nationalflagge wurde dann von Köchen, Kellnern und Animateuren getanzt. Das Ganze erinnerte wirklich an die regelmäßige Schluss-Szene beim ZDF-Traumschiff. Bei diesem wöchentlichen Abendessen wird aber auch kulinarisch der Umfang der für die Türkei spezifischen Köstlichkeiten deutlich erweitert. In allen Buffetbereichen ist vieles zu finden, was eben nur am Freitag gibt. Man könnte die "Szene" intellektuell so zusammenfassen: Erweitertes Werben um (ess-)kulturelles Verständnis beim Touristen. :roll:

    Wie eine Trophäe wurde sie mit Pauken & Trompeten durch den Speisessaal getragen: die Eistorte mit Feuerwerk

    Der Chef der Wellness-Abteilung ist übrigens auch noch so ein Unikat, das ich Ihnen gern vorstellen möchte: "Jede Frau in diesem Hotel wandert mindestens einmal über meine Massageliege - das ist das, was uns beide unterscheidet, mein lieber Helmi - guter Freund." Mit solchen und vergleichbaren Sprüchen begannen in den letzten Tagen unsere kurzen Zigarettenpausen. Und zugegeben: Hasan (Pseudonym) hat schon eine richtig gute Portion Charme, der irgendwie in Kombination mit seinen gezielten Griffen im Nackenbereich eher herzlich denn professionell bei den (vor allem älteren) Damen ankommt. Den Männern flüstert er in seinen Akquisegesprächen zu, er würde für sie eine besonders heiße Kollegin haben, sie müssten nur einen Termin machen. Hotel-Kumpel Karl-Heinz (70, meine Statur, Pseudonym) aus München hatte heute einen solchen Termin und juckelte schon eine halbe Stunde vorher ziemlich aufgeregt auf seiner Sonnenliege herum. "Sie wirken irgendwie so indisch", hörte ich ihn stöhnen, als ich kurz danach im Ruheraum der Sauna und er auf der Massagebank lag. "Nein - isch eschte türkische Mann", war die Antwort, die mich schmunzelnd wieder zum Pool zurückführte. :))

    Das ist etwa die Hälfte des Dessertbuffets und da gehört noch nicht einmal der Eiswagen im Außenbereich des Restaurants dazu.

    Ach - es gäbe ja noch so viele komische und dramatische Geschichten aus dem "The Colours West Hotel" zu erzählen: Von der allein reisenden, dreifachen Mutter Svetlana (35, Pseudonym) aus Kirgisien, in Düsseldorf mit Ehemann lebend, hier ihren Liebhaber besuchend, um herauszufinden, ob und wie sie vielleicht Deutschland doch den Rücken kehrt. Oder von der 62jährigen Hanseatin, die eigentlich vor 20 Jahren finanziell schon ausgesorgt hatte, dann allerdings trotz BWL-Studiums ihre gesamte Kohle in den ersten fünf Jahren der Wirtschaftskrise in wackeligen Devisengeschäften verballerte und jetzt "voller Stolz" wieder arbeiten geht. Oder auch die Geschichte von einem anscheinend seelisch kranken Mittdreißiger, der vor vier Tagen einen Nachmittag "all inklusive" am Pool seinen psychotischen Schub auslebte und danach mit der Ambulanz bis heute in irgendeinem Krankenhaus verschwand. Die Realität erzählt eben die besten Geschichten, deshalb mein Tipp: Achten Sie doch -egal wo- einfach mal genau auf Ihre Umwelt, statt sich nur selbstbezogen durch den eigenen, so genannten Alltag zu quälen. Sie werden fasziniert sein und brauchen garantiert kein Fernsehen mehr... 8|

    Einen angenehmen Samstagabend wünscht herzlich - Helmi en voyage :wave:

  • Gute Zeiten schlechte Zeiten

    Eine Hotelanlage funktioniert (fast) wie eine Fernsehserie. Zunächst muss man als Zuschauer immer ein bisschen eintauchen, die unterschiedlichen Charaktere interpretieren und einordnen. Man verschafft sich also einen Überblick, denn manche Rollen wechseln täglich, nennen wir sie -im wahrsten Wortsinn- die Gastrollen. Anders als im Fernsehen ist jedoch, dass man hier natürlich für die übrigen Gäste und auch fürs Personal - also für alle anderen Darsteller - eben auch selbst eine Rolle spielt. Und so liebe ich es inzwischen ein, zwei Stunden lang (oft allein) beispielsweise an einem Tisch am Pool oder in der Lobby zu sitzen und die Menschen einfach zu beobachten. Natürlich könnte man beispielsweise den Mann ohne Nase fragen, wie das passiert ist. Viel spannender ist es jedoch, über das Studium seines Verhaltens noch viel mehr über seine Persönlichkeit zu erfahren. Oder die attraktive Kathleen (Pseudonym) aus Sachsen, die mal schnell mit dem Animateur hinter der Düne am Strand verschwindet, während ihr Mann sein Mittagsschläfchen im Zimmer abhält. Als er dann etwas früher zum Pool kommt als erwartet und nach ihrer Rückkehr in seiner typischen Landessprache loslegt, wo sie denn gewesen sei, spricht sie von einem Spaziergang am Meer (ohne die Begleitung zu erwähnen). :roll:

    Auch als Alleinreisender sollte man die Hotelanlage mal verlassen und das Gespräch mit anderen suchen, um die eigene Interpretation im Innern vielleicht zu modifizieren. Hier: gestern auf dem Basar im naheliegenden Dorf

    Sie küsst ihn völlig unschuldig, streichelt seine Glatze und sagt, sie würde ihn jetzt mal mit was besonderem überraschen: Der Herr Ehemann ist versöhnt und freut sich kurz darauf wie ein kleines Kind über den von seiner lieben Frau selbst an der Snackbar zusammengemixten Cheeseburger. Fehlt noch der Cliffhanger: Nadja ist gestern leider aus der Serie "The Colours West Hotel" ausgestiegen: Zwei Liebhaber im Hotel, in Georgien einen Verlobten und eine schimpfende Mutter - das alles war neben der Belastung im Job als Animateur für die Kleine emotional wohl doch ein bisschen viel. Der (vorläufige) Abgang war groß: innige Umarmungen, Tränen und Trauer sowie viel Mitgefühl und Verständnis. Abschlussmelodie "Lindenstraße" - Abspann mit Textbeitrag (off): "Für immer?" - Fortsetzung folgt... ;D

    Genießen Sie diesen Freitag, denn es startet das Wochenende. Viele Grüße aus dem sonnigen Side von Helmi :wave:

  • Animatrice

    In meinen Reisebuch habe ich der Animation ja ein ganzes Kapitel gewidmet, hier wird's wohl etwas kürzer. Mit derzeit zehn Animateuren ist das "The Colours West Hotel" für diese Jahreszeit echt gut ausgestattet. Allerdings werden ab der nächsten Woche zur Eröffnung des etwas älteren Hauses unter diesem Namen (in Richtung Side-Zentrum) auch ein paar Teammitglieder nach dort wieder abgezogen. Zwischen 10 & 12 Uhr sowie 15 & 17 Uhr und beim abendlichen Showprogramm sind die jungen Leute im Einsatz. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich gestern zum ersten Mal seit Jahren wieder eine solche Show besucht und die war richtig schlecht. Es wurde die 'Miss of Hotel' gewählt. Vier weibliche Gäste ließen sich auf der Bühne zum Affen machen, indem sie mit Strohhalmen Biergläser um die Wette leerten oder im glitzernden Tuch ihre mächtigen Hüften schwangen, was dann wie ein Bauchtanz aussehen sollte. Dazu eine grottenartige Moderation eines -wie er betonte- in Kreuzberg geborenen Einheimischen - da ist das Quaken der Frösche im Teich ja attraktiver... :roll:

    Egal, denn ich habe meine persönliche Animatrice gefunden. Nach zwei Tagen des stetigen Anflirtens bin ich Nadjas Charme erlegen. Jetzt kommentiere bitte keiner, ich müsse ja wohl wissen, wie ein Animateur professionell arbeitet, denn das ist mir -übrigens bis zur letzten Konsequenz- schon sehr bewusst. Ebenso, dass am Montag mein Rückflug startet. Bis dahin allerdings werde ich (unter anderem) die Zeit mit der Georgierin (ihr zartes Alter lassen wir besser mal beiseite) genießen und nicht nur beim morgendlichen Gruppen-Yoga mit ihr schwitzen. Carpe diem! :P

    Filletto alla Gorgonzola [links] und Tiramisu [rechts]

    So und jetzt dann doch mal zwei Leckereien im Bild (oben). Vor der Show ging's zur Abwechslung mal ins À-la-Carte-Restaurant unseres Hotels. Das 5-Gänge-Menü beeindruckte den Gaumen, das Gesamtambiente inklusive der internationalen Begleitmusik für Romantiker und Verliebte (die orientalische Morgen- und Abend-CD im Buffet-Restaurant kann ich inzwischen auswendig) war stimmig. Heute Nachmittag geht's mit zwei Bekannten ins nächste Dorf zum Basar. Jemand gab mir den Tipp, dass es dort an einem Stand preiswerte und zugleich hochwertige T-Shirts in meiner Größe für kleines Geld gäbe. ;D

    Machen Sie etwas aus diesem Tag. Und atmen Sie. Bin jetzt mal im Hamam und in der Sauna. Viele Grüße von Helmi aus Side :wave:

  • Side

    Gestern Morgen ging's direkt nach dem Frühstück zuerst einmal ins etwa zehn Kilometer entfernte Zentrum von Side. Die Stadt war schon in der frühen Antike bei Alexander dem Großen und später bei den Römern wegen ihres Hafens sehr beliebt und wurde deshalb jeweils in deren Herrschaftsgebiet integriert. Nach einem Abstecher in diese im wahrsten Sinne des Wortes "Altstadt" marschierte ich weiter zur heutigen Strandpromenade. Als ich dort auch erstmals in diesem Jahr im Mittelmeer schwimmen ging, stellte ich fest, dass das Wasser wärmer ist als in unserem Hotelpool. Auf der Hin- und Rückfahrt wurde klar, wie stark der Massentourismus Landstriche verändern kann: Vor über 20 Jahren unternahm ich meine erste Reise in die Türkei, damals noch als Traveler mit dem Rucksack, der spontan von einem Postkartenmotiv zum anderen pilgerte. Kleine Fischerdörfer, in denen es seinerzeit nur winzige Pensionen gab und die nicht einmal auf meinen Karten auftauchten, sind heute richtig "fette" Übernachtungsstätten von TUI, Öger-Tours und Konsorten, meist im 4 bis 5+ Sternebereich. Nach dem Mittagessen relaxte ich in der eigenen "Bettenburg", schrieb drei Postkarten und begann sogar mit einem längeren Brief an meine liebe Freundin Mone. B)

    Das "historische Side" mit kleinen Häuserruinen am Straßenrand zum früheren Kolosseum (im Bildhintergrund)

    Da es heute Vormittag leicht bewölkt ist, bietet es sich an, jetzt einmal den SPA- und Wellnessbereich sowie das Fitness-Studio des Hauses auszuprobieren. Einen angenehmen und wertvollen Tag, herzlich Helmi aus der Türkei :wave:

  • Wintersaison

    Der Tag bricht mit Blick nach Osten an

    Morgens um kurz nach 6.00 Uhr (Ortszeit) geht hier über dem Taurusgebirge, auf dessen bis zu 3.900ern noch Schnee liegt und das unmittelbar an den engen Küstenstreifen grenzt, die Sonne auf. Die heizte auch am heutigen dritten Tag -wie schon zuvor- die Atmosphäre zwischen 12 und 15 h im Schatten auf 30 Grad, was doch deutlich höher ist als erwartet. Trotzdem - bis zum 1. April ist in der Türkei Wintersaison, was man nicht nur an den günstigen Preisen hier merkt. Wie das Foto ganz unten zeigt, ist die Anlage tagsüber bei weitem nicht voll. Zwar kommt abends immer eine Reihe von Reisebussen. Diese Gäste nehmen aber nur ein Abendessen zu sich, übernachten hier und reisen morgens nach ihrem Frühstück schon sehr zeitig ab, weil sie an einer Studienreise teilnehmen. Der Shuttlebus-Verkehr zum hauseigenen Strand startet beispielsweise erst in einer guten Woche seinen Betrieb. Aber man kann ja auch mal 500 Meter laufen, mir wird's jedenfalls gut tun... Die wesentlichen Basics jedoch verlaufen auch in der Nebensaison einwandfrei, davon demnächst mal mehr. :yes:

    Noch im Winterschlaf: Der Shuttlebus zum Strand

    Inzwischen bin ich auch ganz hier angekommen. Berlin und Deutschland fühlen sich jedenfalls schon ganz schön weit entfernt an. Schließlich lebe ich gerade in Asien. Obwohl ich ja inzwischen eher die noble Blässe mit einem ganz leichten Teint vorziehe, bin ich doch schon ganz schön braun geworden und das sogar völlig ohne Sonnenbrand! Den heutigen Tag nutzte ich bisher noch einmal zur völligen Entspannung in der Hotelanlage. Resultat: Der Kopf ist fast völlig leer, ein echter Traumzustand schon nach nicht einmal 60 Stunden. Man kann hier viel sitzen und einfach die Gedanken (bis ins Leere) schweifen lassen. Mal in der Sonne, mal im Schatten, immer mit einem kühlen (alkoholfreien) Getränk, einem guten Kaffee oder einem Chai (Schwarztee) - all inklusive eben. Zwischendurch mal auf dem Liegestuhl oder Bett ablegen beziehungsweise ein paar Schritte gehen, eventuell ein Foto schießen oder entspannt eine Postkarte schreiben. Es ist ein sehr einfaches, sorgenfreies Leben, zumindest hier in der Anlage. :P

    Ein Blick auf einen Teil unserer Poolanlage: Die meisten Liegen sind leer

    Morgen werde ich wahrscheinlich mal raus ins bunte Stadtleben eintauchen. Jetzt aber möchte ich mich zum Dinner vorbereiten. Ihnen einen angenehmen Sonntagabend und viele Grüße von Helmi aus Side :wave:

  • Anreise

    Nach vielen Jahren funktioniert nun "blog.de" wieder in der Türkei. Um so besser, dann kann ich meine Reiseerlebnisse direkt posten. Dafür ist hier inzwischen jedoch "Twitter" zensiert. - Los ging's gestern morgen um 3.00 Uhr mit dem Nachtbus zum Flughafen Berlin-Tegel. Da man bei Mittelstreckenflügen ja zwei Stunden vor Start am Airport sein soll, kam ich hier um 4.00 Uhr pünktlich an. Check in sowie ein kleines, vitaminreiches Frühstück und schon ging's zum Boarding. Um 6.00 h hob die Maschine ab und landete drei Stunden später -um 10 h Ortszeit- in Antalya. Von hier eine Stunde Fahrt nach Side zum Hotel und hier gleich zum Mittagessen, da ich jetzt echt Appetit hatte. :p

    Letzte Zigarette vor Abflug

    Der gestrige Nachmittag und der heutige Vormittag dien(t)en erst einmal zur Orientierung und Akklimatisierung. Mit 5 Sternen enttäuscht natürlich das "The Colours West Hotel" den zwar anspruchsvollen, aber zugleich auch genügsamen Autoren nicht. Das 2013 eröffnete Haus ist bewusst im Retro-Stil der 1980er Jahre gestaltet: Die vielen bunten Farben, das Interieur, die Tapeten und die sechs Zauberwürfel auf dem Dach des Hauses erinnern mich sehr an meine Schulzeit. Da ich hier jedoch nicht nur am Laptop sitzen möchte, schnappe ich mir nun ein Buch und setze mich bei etwa 25 Grad und wolkenlosem Himmel an den Pool. Begleiten Sie mich in den nächsten Tagen gern weiter auf meiner Reise. :yes:

    Außenansicht (Front) des Hotels

    Auch Ihnen einen genussreichen, wertvollen Samstag, herzliche Grüße von Helmi aus Side (Türkei) :wave:

    PS: Da mein eMailprogramm gerade streikt, hier noch eine Nachricht an meine Eltern: Was haltet Ihr davon, morgen (SO) um 14.00 zu skypen? Antwort bitte hier im Kommentar oder auf "Facebook"...

  • Bin dann mal weg...

    Na - das war doch heute ein Frühlingsanfang ganz nach Drehbuch. Zumindest in Berlin. Dennoch packe ich jetzt gleich meinen Koffer, denn heute Nacht geht's für ein paar Tage zum Ausspannen ans türkische Mittelmeer. Das Wetter soll klasse werden. Gegen 2.30 h muss ich schon los, obwohl der Flieger erst um 6.00 h abhebt. Da leider und warum auch immer "blog.de" in der Türkei zensiert und daher nicht aufrufbar ist, werde ich mich an dieser Stelle wohl erst wieder nach meiner Rückkehr melden. B)

    Ihnen eine angenehme Zeit mit viel Liebe, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Liebster Award

    "Weil niemand so persönlich über Berlin schreibt", wurde ich von den Lieblingsgören, einem journalistischen Blogmagazin über Kinderbücher meiner Kollegin Stefanie zum "Liebster Award" nominiert. Das freut mich, denn es zeigt, dass dieses Tagebuch/Blog doch noch jemandem außer mir gefällt. Durch Nominierung und Weiterempfehlung wird hier ein Netzwerk geflochten und die jeweiligen Autoren einer breiteren Leserschaft persönlich vorgestellt. "Liebster Award" bedeutet also, 11 Fragen zu beantworten, dann selbst ein paar Blogs (unter 200 Follower) zu nominieren, diese Autoren darüber in Kenntnis zu setzen und jenen dann 11 neue, eigene Fragen zu stellen. Hier also zunächst Steffis Fragen an mich: :roll:

    1. Wo lebst Du und wie?
    Im absoluten Zentrum von Berlin -direkt auf der Grenze zwischen den Stadtteilen Mitte und Prenzlauer Berg- in einer überschaubaren Wohnung mit Blick auf eine herrliche Grünanlage.

    2. Wie kamst Du auf die Idee für Deinen Blog?
    Die ursprüngliche Idee (2007) war, meiner Familie und den vielen weltweit zerstreut lebenden Freund(inn)en eine Möglichkeit zu geben, an meinem kunterbunten Leben ein bisschen teilzuhaben.

    3. Was macht Dir an Deinem Blog besonders Spaß?
    Es ist genial, an dieser Stelle (subjektiv) einmal über alles, was mir erwähnenswert scheint, völlig frei berichten zu können. Oder wie ein Teil des Untertitels von Helmis Welt sagt, sind meine Themen: "Gefühle, Gedanken sowie Begegnungen und Erlebnisse eines glücklichen Wahlberliners. Impressionen aus einer der reizvollsten Metropolen."

    4. Was nervt Dich am Bloggen?
    Nichts, weil ich nur blogge, wenn ich Lust dazu habe.

    5. Was und wen willst Du mit deinem Blog erreichen?
    Inzwischen jeden, der sich in der Tat für meine ganz individuelle Sicht auf Berlin und die Welt interessiert.

    6. Was ist Dein größter Traum?
    Da ich meine Träume alle lebe, musst Du nur mein Leben beobachten.

    7. Wie würdest Du die Welt verbessern?
    In jedem Moment ist alles gut. Das reicht mir und davon bin ich auch tief überzeugt.

    8. Was machst Du, wenn Du nicht am Schreibtisch sitzt?
    Beispielsweise an einem anderen Schreibtisch sitzen... Nein im Ernst: Unter anderem pflege ich in direktem Kontakt mein soziales Netzwerk, reise gern, treibe Sport und genieße kulinarisch.

    9. Was magst Du gar nicht gern?
    Alles, was ich nicht mag, davon habe ich mich getrennt. So wird das auch in Zukunft sein.

    10. Was ist Dein Lieblingskinderbuch?
    Also als Kind liebte ich Donald Duck, die Bibel und habe auch früh Tom Sawyer gelesen. Heute ist das nicht mein Thema, da ich (noch) keine Kinder habe.

    11. Was ist Dein Lieblingseis?
    Stracciatella & Bananensplit.

    So - und hiermit nominiere ich in loser, unbedeutender Reihenfolge:

    Unterwegs in Rom, bietet eine tolle und zugleich sehr erlebnisorientierte Darstellung der italienischen Hauptstadt.

    Stories Aktuell widmet sich journalistisch der Stadt Düsseldorf, Deutschland, vielen Stars und Sternchen sowie dem Sport.

    Joachims Blog wird zwar nicht so oft geschrieben, dafür aber jedes Mal mit tollen Tipps und guten Impulsen zur gelungenen Lebensführung.

    Auf der Suche wirkt zunächst schon sehr "exotisch", aber hinter den Kulissen lernt man einen sehr wertvollen Menschen kennen.

    Hier nun meine Fragen an die Nominierten:

    1. Wo lebst Du und warum genau da?
    2. Wenn das Wetter draußen so richtig schlecht ist...?
    3. Was ist die ursprüngliche Intention Deines Blogs?
    4. Was geht in Deinem Blog gar nicht, welche Tabus gibt es?
    5. Hättest Du gern (noch) mehr Leser?
    6. Was sollte jeder von Dir wissen?
    7. Was war bisher Dein größter Fehler und wie gehst Du damit um?
    8. Was bedeutet für Dich das Wort "Liebe"?
    9. Kannst Du Deine Lebensphilosophie in drei Sätze fassen?
    10. Wie stehen wir beide aus Deiner Sicht zueinander?
    11. Du hast einen Wunsch frei. Welcher wäre das?

    So gebt Ihr den Liebster Award weiter:

    1. Verlinkt die Person, die Euch nominiert hat – in diesem Fall: Helmis Welt
    2. Beantwortet meine 11 Fragen.
    3. Wählt Blogs aus, die weniger als 200 Follower haben und nominiert diese.
    4. Teilt den Bloggern mit, dass Ihr sie nominiert habt.
    5. Denkt euch 11 Fragen aus, die Ihr den Blogs stellt, die Ihr nominiert habt.

    Eine gute Idee -wie ich finde-, deshalb freue ich mich, wenn Ihr mitmacht und wir uns so gegenseitig helfen...´ :yes:

    Einen angenehmen Samstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Ganz kurz...

    Bereits um 4.30 Uhr aufgestanden habe ich schon meditiert und mache mich jetzt an die Arbeit. Bis zum Mittag schreibe ich an einem Onlineartikel. Dann geht's mit Freund Nils ins Fitness-Studio. Danach genießen wir noch die angenehme Sonne bei einer Tasse Kaffee im Kiez. B)

    Nach dem Sport gab's erst mal Sandwiches...

    Und dann wurden wir beide doch (wieder) schwach, ließen unsere Jobs mal Arbeit sein und fuhren nach Neukölln. Das "Al-Andalos" in der Sonnenallee ist ein libanesisches Falafel-Restaurant vom Feinsten. Schon für bescheidene 1,5 Euro gibt's hier mindestens zwölf verschiedene Sandwiches. Auch die Teller für zwei Personen sind zu empfehlen. Meiner Meinung nach ein Geheimtipp. Ebenso wie die "Wonder-Waffel", die sich gerade zur bundesweiten Marke entwickelt. Los ging's erst vor wenigen Jahren in Kreuzberg, wir waren in der ersten Dependance in der Neckarstraße gegenüber dem Rathaus Neukölln. Den dritten Laden gibt's inzwischen im Szenekiez Friedrichshain (Simon-Dach-Straße). Hier stellt man sich so genannte "Obst-Döner" und Shakes aus unzähligen Zutaten in drei Schritten selbst zusammen - ein kulinarisches Highlight für den verwöhnten Gaumen für ebenfalls bescheidene 3 Euro. Natürlich kann man in beiden Locations auch draußen sitzen. 8|

    ...und einen Obst-Döner in der "Wonder-Waffel" mit Stracciatella-Eis

    Auch Ihnen viel Spaß und Erfolg heute, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Umzugskisten in Berlin gesucht

    Auch wenn schon viel passiert ist: Das Ausmisten im Rahmen des Projektes "Loslassen" geht natürlich weiter. Deshalb frage ich heute alle, die in Berlin leben: Wer von Euch/Ihnen hat noch alte Umzugskisten irgendwo bei sich zu Hause rumstehen, die sie/er nicht mehr braucht und möglichst kostenneutral bei Selbstabholung abtreten würde? Kontaktaufnahme am besten über eMail: :p

    helmi@helmivision.de

    Sehr passend und "sehr, sehr geil" :)) : die neue Kurzhaarfrisur (12mmm)

    Am Vormittag habe ich an einem Artikel gearbeitet. Während der sonnige Mittagspause erledige ich jetzt einen Besuch bei der Bank meiner Wahl und im Friseursalon meiner Freude. Nachmittags dann wieder arbeiten und im Idealfall ein längeres Telefonat mit einer sehr lieben Freundin in Westdeutschland. B)

    Atmen Sie und genießen Sie diesen Tag. Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Sonn-Tag

    Vor sechs Jahren ging ich zusätzlich zu diesem Blog mit einer eigenen Seite ins Netz: Unter "helmivision.de" hatte ich seinerzeit beschlossen, meine absehbar zunehmenden Internetpräsenzen inhaltlich zu bündeln. Das ging auch sehr lang gut, bei tollen Besucherzahlen. Da ich es allerdings bewusst versäumte, während der gesamten Betriebszeit auch nur ein einziges Sicherheitsupdate zu machen, geschah Anfang vergangenen Jahres das, was eben irgendwann passieren musste: Die Seite wurde von einem Hacker "befallen", deshalb in Absprache mit meinem Provider sofort gesperrt. 88|

    Am Freitag nun nahm sich Ken (Pseudonym) dankenswerterweise die Zeit, mir mit "Wordpress" ein userfreundliches Programm auf den Server zu laden. Damit kann ich nun selbst peu à peu eine neue Helmivisions-Seite basteln. Heute Morgen habe ich bereits damit angefangen und musste feststellen, dass dies nun doch sehr viel mehr Zeitaufwand benötigen wird als ursprünglich angenommen. Aber Sie wissen ja: Ich arbeite (an was auch immer) nur, wenn's auch Spaß macht... :))

    Derzeit sieht meine Seite noch schlicht aus...

    Ist das Wetter nicht ein Geschenk im Moment? Heute knacken wir in Berlin vielleicht sogar die 20-Grad-Marke (im Schatten), was bisher Anfang März nicht allzu oft vorkam. Jedenfalls möchte ich mich jetzt beeilen, noch ein bis zwei Stündchen hier im Haushalt aktiv sein und dann möglichst schnell ins Freie kommen. Aus gegebenem Anlass habe ich einen meiner Türkei-Reiseführer rausgekramt, um heute irgendwo in diesem schönen Kiez den herrlichen Sonnenschein zu genießen und dabei ein paar Vokabeln für die bevorstehende Reise zu lernen. Die journalistische Arbeit bleibt heute bewusst liegen, schließlich ist Wochen-ENDE. Zwischen 17.00 Uhr und der Lindenstraße würde ich mich dann sehr freuen, noch mit meinen Eltern zu skypen. :yes:

    Auch Ihnen einen wertvollen Sonntag, viele Grüße von Hauptstadt-Helmi :wave:

  • Vagina-Verjüngung für Filmstars ohne Oscar

    In der vergangenen Woche war ich beruflich ganz schön ausgelastet. Selbst am gestrigen Sonntag habe ich über sechs Stunden gearbeitet. Sogar der Sport und anschließende Brunch mit Nils wurden da abgesagt, denn heute war (erfolgreiche) Abgabe. Aber ich liebe meinen Beruf als Journalist und übernehme ja ohnehin nur Aufträge, auf die ich Lust habe. Morgen Abend wird bereits die ITB eröffnet. Ob ich allerdings in diesem Jahr überhaupt die Zeit finde, an der weltweit größten Reisemesse teilzunehmen, ist noch offen. Immerhin habe ich mich schon einmal akkreditiert, denn irgendwie ist gerade diese Veranstaltung seit mindestens zehn Jahren Tradition für mich. :p

    Ansonsten habe ich mir wohl vor ein paar Tagen einen ziemlich heftigen Schnupfen eingefangen. Mit viel frischem Obst und Taschentüchern versuche ich die Angelegenheit in den Griff zu bekommen. Alles kommt eben zu seiner Zeit. So freue ich mich, dass die Erkältung jetzt schon da und wahrscheinlich auch bald wieder vorbei ist, denn schließlich geht's in gut zwei Wochen in den wohl verdienten Urlaub. Auf die zehn Tage in der Türkei freue ich mich schon sehr. B)

    Zum Schluss noch ein Anekdötchen zur nächtlichen Oscar-Verleihung. Das "Goodie-Bag" soll laut Onlinemagazin "metro.co.uk" einen Wert von 80.000 Dollar haben. Jeder der Nominierten, der also keine Trophäe bekam, durfte sich immerhin über diesen Präsentkorb gefreut haben. Darin unter anderem: Die üblichen "Give-Aways" wie teure Kosmetikprodukte und pompöser Schmuck. Aber auch Luxusreisen im Wert zwischen jeweils 9.000 und 15.000 Dollar, Futter für die Schoßhündchen für 6.000 (!) Dollar. Der Hammer: "Der von Dr. Ray Charles Runels entwickelte "Orgasm Shot" umfasst eine Spritzen-Behandlung, die nicht nur verspricht Inkontinenz und Sex-Probleme zu beheben, sondern auch die Vagina zu verjüngen. 2.700 Dollar sei diese Sonderbehandlung angeblich wert", schreibt "Focus-Online... :roll:

    Atmen Sie. Einen angenehmen Feierabend wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Flashmob von Friedrich Liechtenstein

    Gestern Abend am Rosa-Luxemburg-Platz: Fans und Fernsehkameras warten auf das bei Facebook angekündigte "Winken" des Künstlers Friedrich Liechtenstein

    Wenn auch nicht äußerlich und von der Musik her, so doch um so mehr von der Lebensgeschichte und dem bisherigen Verlauf seiner künstlerischen Karriere, erinnert mich Nachbar und Facebook-Freund Friedrich Liechtenstein schon sehr an den Schlagerbarden Guildo Horn. Der ursprüngliche Musikpädagoge tingelte ab Ende der 1980er Jahre mit seiner Band über die Dörfer. Damals sah ich ihn erstmals auf einem LKW-Anhänger (als Bühne) auf einer Studentenparty an der Fachhochschule Koblenz. Irgendwann begann dann endlich der Hype für ihn und er gastierte schnell in den Arenen der Großstädte oder sogar 1998 für Deutschland auf dem Grand Prix. - Liechtenstein hat an der Kunsthochschule Berlin "Puppenspiel" studiert. Seit 2003 tritt er nun als Musiker und Entertainer in Berlin auf, allerdings eben auch (zunächst) eher auf den kleineren Bühnen, was ihm auch schon das Prädikat des "Untergrundkünstlers" einbrachte. B)

    Das "EDEKA"-Video hilft dem bisherigen Untergrundkünstler jetzt seit einer Woche beim nationalen Durchbruch

    Vor gut einer Woche nun wurde im Internet dieses Werbe-Video für die jüngere Zielgruppe veröffentlicht, das dem Künstler -und das ist er unbestritten- zu seinem bundesweiten Durchbruch verhelfen könnte. Der Endfünfziger jedenfalls erhielt auf Facebook so viele Anfragen, dass er nur noch posten konnte, nicht jedem antworten zu können. Dann die zündende Idee: Quasi in Form eines Flashmobs, also einem kurzen, spontanen Menschenauflauf auf einem öffentlichen Platz, der virtuell initiiert wurde, bot er an, gestern Abend um 18.30 Uhr all' seinen Fans vom Balkon seiner derzeitigen Herberge zu winken. Zwar kamen (noch) keine Tausende, dafür sind jedoch inzwischen die Medien auf ihn aufmerksam geworden. Mein Eindruck war, dass gestern Abend fast noch mehr Werbe- und Medienmenschen als Fans bei der Veranstaltung waren. Fernsehen, Presse und Internet jedenfalls sind voll des Lobes bezüglich Friedrich Liechtenstein und das sei ihm auch von Herzen gegönnt... :yes:

    Einen wertvollen Tag und viele Grüße von Helmi :wave:

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