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  • Antrittsbesuch bei Frau Dai

    Das erste Bauchgefühl beim Besichtigen der Praxisräume in der vergangenen Woche war ja bereits sehr angenehm. Und so hatte ich auch gestern, beim "Antrittsbesuch bei Frau Dai", meiner neuen chinesischen Ärztin, ein gutes Gefühl. Sie nahm sich viel Zeit, um zu einer ersten Diagnose zu kommen, war immerhin eine ganze Stunde vorgesehen. Neben einem (Anamnese-)Gespräch hörte die Ärztin sehr intensiv den Puls an beiden Handgelenken ab, sah sich meine Zunge und Augen an. Der Blutdruckwert war -wie eigentlich in jeder Arztpraxis- mit 140 (syst.) und 92 (diast.) völlig unauffällig. Mein Blut sei wahrscheinlich zu dickflüssig, innerlich habe ich zu große Hitze und die eventuell dafür ausschlaggebenden Organe könnten Herz, Nieren und Leber sein. Therapieansatz: Direkt nach dem Wachwerden mache ich jetzt eine zusätzliche Qi-Gong-Übung, die mir gestern erklärt und beigegebracht wurde, esse eine (rohe) Zwiebel, die in Essig gedippt werden kann. Außerdem eine Kräutertherapie, also Teechen statt Akkupunkturnadeln. ;D

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, zwar sehe und höre ich (noch!) die fachlichen Mängel dieses Video-Schnipsels, allerdings fehlen mir im Moment sowohl Zeit als auch Kompetenz, diese auf Youtube zu bereinigen. Es bleibt also die Hoffnung, dass sich dies "versendet"...

    Frau Dai erklärte mir, wie schön das Leben mit Mitte 40 doch sei und ließ (-fast-) keinen Zweifel daran, dass sie alle Beschwerden und bisherigen Diagnosen "heilen" könne. Deshalb also werde ich ab heute mindestens zwei Stunden eine Mixtur aus fernöstlichen Kräutern und Mineralien zu einem zwar bitteren aber gesunden Tee kochen und dann tassenweise genießen. Außerdem habe ich die Qi-Gong-Kompetenz erweitert und stelle (-nicht zuletzt über den Tee-) die Ernährungsgewohnheiten zur Gewichtsreduktion um. Ach so, die Kosten: Dass es nicht so ganz billig wird, darauf war ich bereits vorbereitet. Die seltenen und teuren Zutaten in meinem Tee jedoch ließen mich beim Gang zur Postbank sinnieren. Na ja, vielleicht bekomme ich -wie die Arzthelferin meinte- tatsächlich bis zu 80% der Auslagen von der Krankenkasse erstattet. Darum wird sich unter anderem heute gekümmert... :P

    Einen tollen Dienstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Negativzinsen & Weihnachtsgeschäfte

    Das ist mit Sicherheit die Ruhe vor dem Sturm. Denn spätestens am Montag beginnt -meiner Meinung nach- der richtige, jährliche Weihnachtstrubel. Klar, seit ein bis zwei Monaten gibt es bereits Christstollen und Lebkuchen in jedem Supermarkt. Ab der nächsten Woche werden sich aber auch der gesamte Groß- und Einzelhandel, die Massenmedien wie Radio und Fernsehen und diverse lokale Veranstalter von der Gastronomie bis hin zu örtlichen Weihnachtsmärkten auf das bevorstehende Christenfest einstellen. Also ich persönlich würde mich ja auf einen ganz individuellen Besuch eines Weihnachtsmarktes an einem richtig herbst-/winterlichen Tag freuen. Als Begleitung hätte ich da auch schon zwei Favoritinnen im Auge... 88|

    Haben Sie's zur Kenntnis genommen? Die Commerzbank spielt erstmals mit dem Gedanken, in Deutschland flächendeckend den Negativzins (zunächst für Inhaber von Geschäftskonten) einzuführen. Das hieße, dass bei der derzeitigen Niedrigzinspolitik tatsächlich der Kunde für die "sichere Ablage" seiner Taler der Bank Zinsen zu zahlen hätte, statt -wie bisher- etwas dafür zu bekommen. "Geld muss fließen" - das ist schon seit einer kleinen Ewigkeit mein Motto. Auch wenn jetzt viele werden erst einmal umdenken müssen: Für mich ist dieser Schritt der deutschen Geldindustrie nur sinnvoll und nachvollziehbar... :yes:

    Einen entspannten Samstag wünscht herzlich Helmi aus Berlin :wave:

  • Der Schilda-Streich vom Prenzl' Berg

    Als ich Mitte der 1990er Jahre hier in meinen Kiez zwischen Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg zog, hatte gerade -so erzählte man sich- eine ältere Dame ein Gerichtsverfahren gegen den Bezirk gewonnen. Sie war wohl auf den (damals) sehr holprigen Gehwegen gestolpert und hatte wegen eines Schmerzensgeldes geklagt. Nicht nur dies wurde ihr zugesprochen, schon bald tauchte an wirklich jeder Straßenecke ein Schild mit dem Hinweis "Gehwegschäden" auf. Damals glaubte man hier an eine Bürgerposse. ;D

    Neue Bäume am Berliner Straßenrand - eine Bereicherung für alle!

    Als ich mich gestern Nachmittag zum Spätkauf aufmache, um einen heißen Ingwer-Thymian-Zitrone-Tee mit Honig zu trinken, staune ich nun über die völlig neuen, absolut ebenen Gehwege, die höchstwahrscheinlich ebenfalls noch aus dem Urteil resultieren. Derzeit wird nämlich -so könnte man denken- der ganze Kiez umgegraben und sämtliche Fußwege werden eingeebnet. Man weiß zwar nicht, ob's die "Oma" von damals noch erlebt, sicher scheint jedoch zu sein: Die "Senioren" von heute wird's freuen, jüngere Bewohner können unterdessen über die vielen jungen Bäume entzückt sein, die der Bezirk -wie auf dem Foto- gleich mit pflanzt. :yes:

    Bewegen Sie sich! Das hält fit. Einen wertvollen Tag wünscht Helmi :wave:

  • Die Zeiten ändern sich...

    Wenn ich nur mal zehn bescheidene Jahre zurück blicke, so lässt sich schon an sehr wenigen Merkmalen erkennen, was die Überschrift hier meint. Zählte beispielsweise damals das "Café Burger" oder die Uni, wo ich gerade/endlich an meinem Abschluss bastelte, zu meinen Lieblingsadressen in Berlin, so bevorzuge ich heute das Fitness-Studio, nette Cafés für besonders nette Treffen oder -wie am vergangenen Sonntag- einfach mal zu einem entspannten Brunch. :roll:

    "Quasi-Selfie" beim Grillen 2006 (bei Freund Frank u. seiner damaligen Partnerin Gisela)

    Im Dezember kommt Sonja nach Berlin und wir beide freuen uns unter anderem auf einen wertvollen Theaterabend in Thomas Ostermeiers Inszenierung der "Dämonen" auf der Schaubühne Berlin. Zwischenmenschliche Beziehungen unterliegen -bei mir- anscheinend auch der Zeit: Manche werden (wieder) enger, andere weiter, manch einer scheint sich ganz von meinem Lebensweg verabschiedet zu haben. Nun ja, andere kamen auch wieder völlig neu hinzu und bereichern mich seitdem. Wollte man hierfür Gründe suchen, müsste man sicher multikausal denken und in der Lage sein, zunächst einmal bei sich selbst an zu setzen. ;D

    Panta rhei - atmen Sie! Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Crowdfunding & TCM

    Bisher sind es sehr oft die Kreativen, die zwar eine gute Idee haben, denen es jedoch noch an einer soliden Finanzierung ihres Projektes mangelt. Im Web-Zeitalter gibt es allerdings auch hier entsprechende Möglichkeiten. Eine davon ist das Crowdfunding (aus dem Englischen wörtlich übersetzt mit "Finanzierung durch eine Menschenmenge"). Der Begriff wird bei "Google" erstmals 2006 statistisch erfasst, ist also vergleichbar neu. Gemeint sind Ideen, die auf einer Internetseite möglichst kompakt und nachvollziehbar dar- und vorgestellt werden. So wirbt man um das Vertrauen von möglichen "Sponsoren", die auch gleich den Betrag ihrer Investition verbindlich festlegen. Nachdem nun ein Bekannter so bereits sein Buch erfolgreich ge-crowdfundet hat, möchte ich heute auf die Idee von Schulfreund Alex hinweisen, der ebenfalls aus Metternich kommt und einen seiner beiden Erfolgsromane nun gern mit prominenter Besetzung als Hörbuch realisieren möchte. Mein Tipp: Steigen Sie noch ein! :yes:

    Der Roman und sein Autor. Copyright des Autorenfotos

    In Sachen einer Diagnose, in der selbst meine beiden anthroposophischen Ärzte nicht weiter wissen, bin ich inzwischen -wie hier bereits angedeutet- auf der Suche in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Über das Qi Gong habe ich einen ersten Zugang dazu während meiner Reha-Kur am Wolletzsee gefunden. Die ganzheitliche Ärztin in Wilmersdorf gab mir nun gestern einen Tipp in Schöneberg und so beschloss ich, jenen Nachmittag mal wieder als Flaneur durch diese schöne Stadt zu verbringen. Zunächst besuchte ich die Apotheke und das Gesundheitszentrum einer "original-chinesischen Ärztin", die entsprechend der hierzulande gültigen Gesetzgebung bisher in Berlin leider nur als "Heilpraktikerin" arbeiten darf. Dennoch habe ich dort am kommenden Dienstag einen ersten Anamnese- und Diagnosetermin. Alles weitere wird sich fügen, das erste "Bauchgefühl" war jedenfalls klasse. Dann ging's zum verspäteten Mittagessen im dortigen "asiatischen Viertel", aber dies wäre sicher wieder eine eigene Geschichte wert... ;D

    Viele Grüße von Helmi, der seit gestern auch wieder kurze Haare trägt :wave:

  • Buchtipp & 25 Jahre Mauerfall

    Zur Zeit lese ich unter anderem das aktuelle Buch von Sandra-Maria Erdmann, in dem die Kollegin auf 230 Seiten und in fünf Hauptkapiteln beschreibt, wann man eine Eltern-Kind-Kur beantragen kann, wie man dies formal korrekt macht und was einen (nach der Genehmigung) während eines solchen Aufenthaltes erwartet. Die Lektüre schöpft aus dem Fundus der eigenen Erfahrung - nicht die schlechteste Voraussetzung für ein Ratgeber-Werk... :yes:

    Erdmann, Sandra-Maria: Hilfe, ich brauche eine Kur! - Herausgegeben von Sandra Gau, ISBN: 978-3-943710-52-6, Preis 11,95 Euro.

    "Endlich ist er rum und die zusätzlichen "Mauerfall-Touristen" sind auch wieder weg", mag sich so mancher Berliner heute Morgen gefreut haben. In der Tat: Seit Tagen wiederholten sich die Mutmaßungen über den nach Freiheit suchenden David Hasselhoff und seine Beziehung zur Berliner Mauer, wurde im Radio die Liveversion von Westernhagens "Freiheit" hoch und runter gedudelt, ebenso wie die Scorpions mit ihrem damaligen Welthit. Bilder von den weißen Ballons entlang des früheren Grenzverlaufs in Berlin mochte man mit der Zeit weder im Fernsehen noch auf Facebook ansehen, ebenso wie die Statements irgendwelcher früherer Stasi-Grenzsoldaten oder anderer schwertragender "Zeitzeugen". ;D

    Starten Sie gut in die neue Woche - viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Dies und jenes - KWs 42 & 43

    Derzeit erlebe ich jeden Tag sehr intensiv und bewusst. Natürlich helfen dabei auch jeweils kleine Einheiten von "Autogenem Training" und "Qi Gong". Aber insgesamt liegt die Betonung in einem eher intuitiven, emotionalen "Hier und Jetzt", in dem tatsächlich alles anders erscheint als vorher und die Liebe zu den umgebenden Menschen vorrangig wird, weshalb ich mich hier im Blog in den vergangenen zwei Wochen und in sozialen Netzwerken wie "Facebook" und "Twitter" eher zurück hielt. Übrigens habe ich inzwischen das erste von voraussichtlich zehn Kapiteln meines Debütromans bei einem befreundeten Lektoren abgegeben, allerdings ist für dieses erste Lektorat etwa ein halbes Jahr vereinbart. Das hindert mich allerdings nicht, am "Gesamtwerk" weiter zu arbeiten. Im Moment ist es in Berlin grau, herbstlich, regnerisch und kühl. Meine Prognose fürs bevorstehende Wochenende: Zunehmend mehr Sonne und mit bis immerhin 17 Grad auch noch einmal höhere Temperaturen ... B)

    Ihnen einen angenehmen Feierabend, herzliche Grüße schon jetzt von Helmi :wave:

  • Das Wochenende & Montag

    Am vergangenen Wochenende habe ich vielleicht ein bisschen viel gearbeitet. Andererseits finde ich es wichtig, die eigenen Ziele weiter zu verfolgen und auf dem jedem ganz eigenen Weg voran zu kommen. ;D

    Heute steht ein wichtiger Arzttermin an. Ja - es ist ein 'Schulmediziner'. Also wenn mich inzwischen auch sehr die "fernöstliche" Medizin interessiert: Zur gründlichen Information und Beratung suche ich auch sehr gern mal einen Chefarzt der Charité auf. :yes:

    Denken Sie ruhig auch mal an die Menschen, von denen Sie glauben, vergessen zu sein. Herzlich - Helmi :wave:

  • Carsharing in der Großstadt & EinheiZ-Party

    An diesem Tag der Deutschen Einheit habe ich einiges vor. Unter anderem möchte ich unser jährliches "Platzfest" im Park vor der Wohnung besuchen. Diesmal spielen hier ab 17.00 Uhr drei Bands, mit Sicherheit gibt's eine Feuertonne, in der ich eventuell im Rahmen der eigenen Aktion "Loslassen" diesmal meine gesammelten (Liebes-)Briefe aus den 1980er und 1990er Jahren verbrennen würde. Vielleicht haben die Nachbarn sogar ein Kaffee-Buffet und ein Barbecue organisieren können... :p

    Gestern vor dem Sport, der mit Fotograf Nils echt Spaß macht

    Viel verbreiteter als im eher ländlichen Raum ist in großen Städten inzwischen das Carsharing. Seit etwa zweieinhalb Jahren bin auch ich dabei, denn neben zahlreichen anderen Vorteilen ist es vergleichsweise deutlich preiswerter als beispielsweise eine Taxifahrt in der Großstadt am späten Abend nach Hause. :yes:

    Ihnen heute einen angenehmen Feiertag. Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Wo ist Ben Wettervogel? / 1. Ebola-Fall in den USA / Briefe werden teurer

    Heute Nacht wurde der erste Ebola-Fall in den USA bekannt. Erstmals entdeckt hat man das besonders in Afrika meist noch tödlich verlaufende Fieber schon 1976 am Kongo. Das war vor immerhin 28 Jahren. Zwar ist inzwischen bekannt, dass man sich erst nach Ausbruch der Erkrankung anstecken kann, der Träger des Virus muss also -ähnlich wie bei AIDS- nicht sofort erkranken und kann deshalb -im Unterschied dazu- das Virus wohl angeblich auch davor noch nicht weitergeben. Dennoch frage ich mich, wie man sich ganz konkret anstecken kann. Beispielsweise beim Knutschen? Haben wir jetzt mit Ebola so was wie "AIDS 2.0"? 8|

    Die Post erhöht ab 2015 zum dritten Mal jährlich ihre Portogebühr für einen "Standardbrief". Dieser wird ab 1. Januar satte 62 Cent kosten. Zusätzlich zu den neuen Marken, die angeblich bereits ab November verkauft werden, wird es weiter die für 2-Cent geben, damit Ihre "alten Freizeichen" weiter benutzt werden können. Wer schreibt eigentlich noch Briefe? :roll:

    Das Netz entwickelt sich weiter. Fernsehen und Internet wachsen immer mehr zusammen. Da möchte ich mich als langjähriger TV-Journalist (eher der 'alten Schule') natürlich multimedial mit entwickeln. Deshalb gibt's ab heute wieder kleine, von mir ganz allein hergestellte Clips (nicht zu verwechseln mit den Netzspots). Trotz Sprecherausbildung: Bitte haben Sie Verständnis, der Text dieses Video-Filmchens wurde improvisiert und lag nicht schriftlich vor, es gab auch keine Redaktion, die Kamera -ähm Handy-Führung- erfolgte ebenso wie die Tonaufnahmen des Funktelefons völlig ohne Assistenten - also echt und künftig wohl (leider) üblich - eine spontane One-Man-Production, dennoch viel Spaß: 88|

    Vor 14 Tagen dachte ich als Fan des öffentlich-rechtlichen Frühstücksfernsehens noch, er sei vielleicht im Urlaub. Aber auch in dieser Woche fehlt mir irgendwie Ben Wettervogel beim Aufstehen. Die ZDF-Webseite verrät zunächst mal nichts, auf Facebook kann man ihm wohl noch Fragen stellen (das lässt hoffen), ansonsten ist von CO2-Lügen und größtenteils ähnlich Unschönem im Internet die Rede. Wer weiß mehr? :p

    Heute -nach zweieinhalb Wochen Urlaub- der erste Arbeitstag im (Teilzeit-)Angestelltenverhältnis. Nach insgesamt drei Monaten der Abstinenz in meinem Friedrichshainer Büro habe ich mich richtig auf den Tag gefreut. Und so war es echt schön, die alten Kolleg(inn)en zu sehen und ich habe mich gern wieder in alles eingearbeitet. Am bevorstehenden Montag fängt zusätzlich eine junge, neue Kollegin an, "Nullbarriere" expandiert in diesem Jahr gewaltig... :yes:

    Tief einatmen. Ausatmen. Danke. Angenehmen Feierabend wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Geschichte & Geschichten

    Vor 25 Jahren war ich mir erstmals sicher, selbst bei einem Ereignis dabei zu sein, das Geschichte schreibt. Damals begann sich das massenmediale Interesse in Westdeutschland auf die Zustände der Botschaft unseres Landes in Prag zu fokussieren. Dorthin flüchteten zunehmend DDR-Bürger, die Zustände auf dem Gelände wurden immer unerträglicher. Als Nachrichtensprecher und CvD bei einem kleinen fränkischen Hörfunksender entschied ich mich natürlich auch für eine Berichterstattung. Keiner von uns hatte damals im schönen Bamberg eine Ahnung davon, dass in nicht einmal zwei Monaten die Mauer endgültig fallen würde. Aber das wir gerade einen historischen Prozess erlebten, das war mir schon klar. Schreiben wir eigentlich im Moment auch Geschichte? Was sind die Themen? Kriege wie im Nahen Osten? Dass ein Kenianer gestern beim Berlin-Marathon neuen Weltrekord lief? Köpfe wie der von Merkel oder Obama? ;D

    Gestern gab's in Berlin einen herrlichen Sonnentag, allerdings blieben die Temperaturen mit leicht über 20 Grad recht angenehm, besonders für die Teilnehmer des Berlin-Marathons. Auch aus dem eigenen Bekanntenkreis waren einige dabei. Bei den Sportlern ist die Hauptstadt sehr beliebt: Neben dem tollen Wetter gibt's hier entlang der gesamten Strecke attraktive Motive, ein geniales Publikum, eine Superstimmung und wenige Steigungen, was gute Zeiten ermöglicht. So lief ein Kenianer mit weniger als 2 Sunden und 3 Minuten einen neuen Weltrekord bei den Männern, als Siegerin erreichte mit gut 15 Minuten mehr eine Äthiopierin das Ziel. - Ich selbst hatte das Vergnügen, ausführlich am Sonntagvormittag mit Sonja in Köln zu telefonieren (Dank dafür), saß nachmittags mit einem guten Buch im Park und schrieb natürlich eifrig an einem Kapitel meines Debütromans, das ich am Mittwoch gern einem erfahrenen Lektor im Freundeskreis übergeben würde, bevor ich nach der Korrektur auf Verlagssuche gehe oder mich um ein Stipendium bewerben werde. :yes:

    Starten Sie gut in die verkürzte Arbeitswoche! Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Gestern

    Also derzeit telefoniere ich sehr gern und -man kann es schon so sagen- stundenlang mit sehr engen Freund(inn)en. Gestern Vormittag war Joachim aus Koblenz dran, wir kennen uns aus der gemeinsamen Pfadfinderzeit. Dieses Telefonat war wieder einmal ausgesprochen eloquent. Joachim stellt sich oft folgende Frage, die künftig eben auch von mir gestellt und natürlich anders, mitunter sogar häufiger beantwortet wird: Was nährt mich? Den Begriff der Nahrung fassen wir beide dabei wohl sehr vielschichtig auf: Essen (Körper) / Chi (Energie) / Ein- und Ausdruck (Geist) / Wohlsein (Seele). Neben der körperlichen Nahrung wie beispielsweise ein Apfel zum Frühstück ist für mich die Kommunikation (also der geistige Austausch) eine wichtige Nahrungsquelle, ebenso wie das Chi, also so was wie eine "kosmische Lebensenergie", die man zum Beispiel in Übungen wie Tai Chi oder Chi Gong erfahren kann. :yes:

    Zur Tea-Time traf ich mich am Arnimplatz mit Jana, die unter anderem gerade aus Nepal zurück gekommen ist. Da sie dort mit mehreren Lamas gesprochen hatte und natürlich ganz spezielle Eindrücke in diesem Land sammeln konnte, hätte ich noch Stunden mit ihr weiterreden können. Bisher habe ich wohl den fernen Osten sehr verallgemeinert, das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich dort noch nie war. Aber -und das ist ein wichtiges Ergebnis- im Sinne unserer Schulmedizin gibt es dort allein drei (energetisch) völlig unterschiedliche Heilmethoden: Traditionelle chinesische Medizin (TCM), die vedische (Indien) und die eher buddhistische (Nepal). Diese drei Ansätze -so Jana nach ihrer Reise- sollte man möglichst nicht mischen. Ganz anders als viele Mütter hier bei mir am Prenzl' Berg, die Ihre Kinder zur Entspannung beispielsweise gleichzeitig zum Tai Chi (China) und Yoga (Indien) schicken... ;D

    Abends dann immerhin ein Besuch im Yogi-Haus für indische Spezialitäten im Friedrichshain. Dort hatte ich ein perfektes Dinner mit Barbie (Pseudonym). Sie ließ mich quasi bis zur Erschöpfung reden. Unter anderem hat sich die Freundin sehr intensiv mit dem Thema "Blut(hoch)druck" beschäftigt. Es tat echt gut, über meine Top 3 der aktuellen To-Do-Liste zu berichten und wie immer hatte Barbie auch sehr kritische Fragen und Anmerkungen dazu parat. Sehr gefreut hat mich auch ihr kurzer Anruf heute Vormittag, ob ich denn heute Nacht noch gut mit der U-Bahn nach Hause gekommen sei. :p

    Einen wertvollen Samstag wünscht Helmi vom Schreibtisch in Berlin :wave:

  • Nackedei-TV auf RTL

    Gestern Abend blieb ich beim Zappen mal wieder bei dem marktführenden TV-Sender hängen, bei dem 1992 auch meine eigene "Fernsehkarriere" begonnen hatte. Das neue "Dating-Format", das wohl schon seit 28. August über diesen Kanal flimmert, heißt "Adam sucht Eva - Gestrandet im Paradies". Auf einem palmenbewachsenen Fleckchen in der Südsee treffen erstmals Männlein und Weiblein aufeinander, um sich kennen zu lernen. Anders als beim Bachelor, dem Bauern, der seine Frau sucht, oder dem Rosen verteilenden Millionär ist diesmal aber nicht der inzwischen DSDS-typische Bildhintergrund von zuschaueraffinen Urlaubskulissen. B)

    Der Adam mit seinen beiden Evas - nicht ganz biblisch... Copyright by RTL-television

    Das wirklich Neue ist die permanente und sehr offene (also ohne schwarzen Balken oder Kacheln verdeckte) Präsentation der Nacktheit. Wer als Mann eher auf kleine Brüste steht, gibt sich eventuell bereits mit der fernöstlich anmutenden Schönheit zufrieden, wer das silikongestützte Gegenteil mag, der muss eben auf deren russischstämmige Konkurrentin aus München warten, die irgendwann als Cliffhanger vor der Werbepause mit einem Floß in Richtung Insel "schippert" und dabei ihre letzten Stofffetzen bereitwillig in ein Körbchen wirft. 88|

    Angeblich wurde bereits beim Casting der Protagonisten sehr auf Tattoos geachtet und so hatte sicher auch der Kameramann der RTL-Produktion seine Mühe, diese Pics von Adam und seinen Evas bewusst nicht ins Bild zu setzen. Hat man sich in den 1980ern noch über entblößte Brüste in Herrn Balders "Tutti Frutti" mokiert, so gibt's jetzt die geballte Erotik aller Schamzonen -eben fast exklusiv der Tattoos- im neuen "Schmuddel-TV" aus Köln. Ich selbst war gleich zur ersten Werbepause wieder weg, als die Russin, die zuvor einen Traummann beschrieben hatte, der zu 50 % lieb, zu "50 % Arschloch" sein sollte, begann rum zu heulen, weil (Arschloch-)Adam sie wohl nach der ersten Challenge und dem Einzel-Date als Frau zweiter Klasse bezeichnet hatte... :))

    Ziehen Sie sich etwas an in Deutschland! Einen angenehmen Tag wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Wieder zu Hause

    Seit gestern Nachmittag bin ich wieder in Berlin. Es war eine tolle Zeit in der alten Heimat, das Gefühl, wieder hier zu sein, ist aber auch ganz gut. Positiv sei das Verhalten der Deutschen Bahn erwähnt: Trotz Zugbindung, also der Möglichkeit, genau mit nur einem bestimmten Zug von Halle nach Berlin zu fahren, ließ man Kulanz walten und mich den nächsten ICE nehmen, nachdem ich den gebuchten um eine Nasenlänge verpasst hatte. Der heutige Tag war größtenteils gefüllt mit administrativen Tätigkeiten, jetzt freue ich mich, noch ein bisschen an meinem Debüt-Roman zu schreiben. :p

    Einen angenehmen Feierabend wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Blutdruckmesser & Rückfahrkarte

    Es gibt Puls- und es gibt Blutdruckmesser. Die Kosten für letztere werden gern von den Krankenkassen übernommen. In meinem Fitness-Studio allerdings brauche ich einen Pulsmesser, der kontinuierlich die Frequenz des Herzschlages anzeigt. Meine Hausärztin hatte mir ein Blutdruckmessgerät verschrieben, das allerdings zeigt nur bei der jeweils selbst gestarteten Messung auch den Pulswert an, also zu selten. Dennoch habe ich mir ein solches heute erst einmal auf Rezept besorgt. Hier wird unterschieden zwischen denen mit einer Oberarmmanschette und relativ großem Gerät und den kompakteren mit Handgelenkmanschette, die Geräte sind eher so groß wie eine Uhr und messen wohl genauso exakt. Also entschied ich mich für das kleinere, mit dem ich ja notfalls eben auch mal in der "Muckibude" aufkreuzen könnte... ;D

    Mit dem neuen Blutdruckmessgerät

    Ebenfalls heute Vormittag habe ich mein Rückfahrt-Ticket nach Berlin gebucht. Hierzu setzte ich einen Tipp von Nils um. Dass es über das Spar-Angebot der Bahn (29 Euro) und die Last-Minute-Tickets bei L'Tur (27 Euro) bundesweit günstige Reisemöglichkeiten mit dem Zug gibt, ist ja wahrscheinlich den meisten bekannt. Allerdings stehen hier auch immer nur beschränkte Kontingente zur Verfügung. Neuerdings tritt die Deutsche Bahn ganz offensiv auf den Seiten der (neuen) Fernbuslinien auf, denn die machen ihr offensichtlich sehr stark Konkurrenz. So konnte ich die Strecke Koblenz-Berlin heute zur gewünschten Uhrzeit über einen Onlineauftritt der Fernbusse für bescheidene 29 Taler statt über 100 buchen. :P

    Kommen Sie gut ins Wochenende, viele Grüße von Helmi aus Vallendar :wave:

  • Fahrt mit der Deutschen Bahn

    Seit letzter Nacht bin ich nun wieder im heimatlichen Rheinland. Nach Koblenz hatte ich zwei ICE-Verbindungen gebucht, die erste davon war der "Sprinter", der planmäßig innerhalb von 3,5 Stunden ohne Zwischenstopp von Berlin nach Frankfurt am Main fährt. Tatsächlich sprintete der Schnellzug im südlichen Brandenburg noch mit deutlich über 200 km/h an den dortigen Windrädern vorbei, in der untergehenden Sonne ein empfehlenswerter Anblick. Dann allerdings kam es zur unerwarteten Vollbremsung. Die anscheinend völlig überforderte Zugführerin machte ein Durchsage, die mal wieder kein Fahrgast akustisch verstand. Irgendwann ging's im Schleichtempo weiter, mehrfach blieb der Zug ganz stehen. Über 30 Minuten Verspätung in Frankfurt, alle Anschlüsse weg. :roll:

    Nach 22 Uhr kann es auch auf einem großen Bahnhof schwer sein, den passenden Anschluss zu erwischen. Deshalb sprach ich vier Damen in Schaffner-Uniform auf dem Bahnsteig an, wie ich denn nun am schnellsten nach Koblenz käme, meinen Anschluss hätte ich -aus Berlin kommend- gerade verpasst. Während die erste Dame hilfsbereit zu einer Antwort ansetzte, ging ihre robuste Kollegin dazwischen und meinte, sie wüssten ja wohl nicht alles, ich könne doch auf einen Plan schauen. Um es abzukürzen: Kurz darauf fuhr ein ICE über Montabaur nach Dortmund ein. Den nahm ich dann einfach und war sehr froh, dass es für meinen Vater kein Problem war, mich auch in dem kleinen Westerwald-Städtchen statt in Koblenz abzuholen. :yes:

    Einen tollen Mittwoch wünscht Helmi aus Vallendar :wave:

  • KW 37

    Am Mittwoch war ich bei Freundin Jacqueline im schönen Hellersdorf zum Mittagessen. Gekocht wurde ein Eintopf mit Kohl, Kartoffeln und Hackfleisch. Super lecker und extrem einfach zubereitet. Bei ihrer Tochter (6. Klasse), die noch in der Schule war, lerne ich echt ganz gut, was die "heutige Jugend" so denkt und tut: Zum Beispiel ging die ganze Loom-Armbandbewegung bisher völlig an mir vorbei. Loom ist dabei heute angeblich so bedeutsam, wie in meiner Generation seinerzeit das Stricken, ein Starter-Set gibt's schon unter 20 Talern... :yes:

    Das ist künftig mein eigenes Loom-Band

    Der Tipp meiner Eltern beim Skype-Gespräch am vergangenen Wochenende war schon sinnvoll. Tatsächlich hat mir die Hausärztin ein Blutdruckmessgerät verschrieben. Jetzt müsse ich den Kauf eines bestimmten Gerätes nur noch mit der Krankenkasse "aushandeln". Das dürfte aber auch kein Problem werden. À propos Eltern & Hausärztin: Heute startet mein letzter Tag der Krankschreibung, ab morgen werde ich zumindest wieder freischaffend arbeiten, ab dem 1.10. dann auch wieder als (Teilzeit-)Angestellter, bis dahin habe ich noch Urlaub. Am Montagabend fahre ich deshalb zunächst einmal ins Rheinland. :p

    Nach dem Sport wie immer im "Späti"

    Heute geht's zur Steuerberaterin. Danach steht zusammen mit Nils wieder Sport auf dem Programm. Das regelmäßige Training bereitet auch jetzt -ohne Pulszähler- schon großen Spaß. Natürlich bleibe ich aus Sicherheitsgründen wahrscheinlich noch deutlich unter meiner eigentlichen Leistungsgrenze. Aber allein das Gefühl, wieder aktiv etwas für den eigenen Körper zu tun, ist ein sehr gutes. B)

    Ihnen einen wertvollen Freitag, vergessen Sie bitte nicht das Atmen, viele Grüße von Helmi :wave:

  • Dies und das...

    Es wird dringend mal wieder Zeit, hier ein bisschen was niederzuschreiben. Inzwischen war ich beispielsweise in der schlafmedizinischen Abteilung der Charité. Da ich einerseits mein Apnoe wirksam behandeln möchte, auf der anderen Seite aber überhaupt keine Lust habe, drei Nächte im Schlaflabor zu liegen (und das scheint wohl üblich zu sein), habe ich auf eine ambulante Lösung bestanden. Diese zeichnet sich nun tatsächlich ab, der Prozess läuft also. :p

    Am Donnerstag war ich erstmals seit etwa zwei Monaten wieder zusammen mit Nils beim Sport im Fitness-Studio. Da mir nahe gelegt wurde, unbedingt Bluthochdruck zu vermeiden, wurde mir in der Reha ein so genannter Belastungspuls berechnet. Beim Training versuchte ich, es ganz gemächlich angehen zu lassen und die Werte nicht zu erreichen. Letztlich werde ich mir wohl heute auch noch einen Pulsmesser kaufen, um dann ab morgen (orientiert z.T. an diesem Gerät) etwas "sorgenfreier" trainieren zu können. :yes:

    Heute suche ich am Alex -wie geschrieben- einen Pulsmesser. Außerdem möchte ich zum Vodafone-Shop, denn das "tolle Handy", das man mir dort vor knapp drei Monaten verkauft hatte, war wohl an einen Zweitvertrag gekoppelt. Daran habe ich natürlich überhaupt kein Interesse, außerdem war davon auch nie die Rede. - Außerdem steigt heute um die Ecke in der Choriner Straße das legendäre Straßenfest... ;D

    Einen angenehmen Samstag wünscht Ihnen herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Kochen & flanieren

    Gestern Besuch von Freund Nils: Wir trafen uns aufgrund einer Empfehlung meiner Ernährungsphysiologin in Wolletz, die meinte, gesundes Kochen mit ebenfalls Abnehmwilligen oder bereits erfolgreich und langjährig bewusst Lebenden, könne eine sínnvolle Säule eines "Gesamtprogramms" sein. So zauberten wir gemeinsam meine vegane Reispfanne, das nächste Mal kochen wir seine Idee. Gern hinzuziehen würde ich diesem lockeren Austausch von Rezepten noch Freundin Barbie (Pseudonym), die ja seit Jahrzehnten erfolgreich als Vegetarierin lebt. Kochen und Essen wird zum geselligen Event und Genuss, so darf's sein... :yes:

    Im Moment streife ich ja meist bewusst entspannt als "Flaneur" durch die Berliner Kieze. Im Park vor meiner Wohnung sprang mir heute eines unserer Eichhörnchen ins Auge, das Richtung Schönhauser Allee (eine extrem stark befahrene Hauptstraße) lief. Hoffentlich fand es unversehrt auch den Weg zurück. - Außerdem funktioniert erstmals seit etwa 20 Jahren die Wasserpumpe auf dem "Teute". Schon mancher ehrgeizige Kindsvater hatte hier verzweifelnd versucht, in Gegenwart seines hoffnungsvollen Sohnes das Grundwasser zutage zu fördern. Nun hatte man -und das weiß ich aus eigener Erfahrung- beim Pumpen auch schnell das Gefühl, dass tatsächlich Wasser komme, kam aber nie. Erst nach der Reparatur erzählte ein Nachbar, dass wohl zuvor ein Ersatzteil ausgetauscht werden musste. :P

    Einen angenehmen Feierabend wünscht Helmi, der wahrscheinlich in der zweiten Septemberhälfte ins Rheinland fährt :wave:

  • Wieder das Laufen im "Alltag" lernen

    Gerade am Wochenende hatte ich die Zeit, ein paar ausführliche Telefonate im Freundes- und Familienkreis zu führen. Alle drei Gesprächspartner(-innen) meinten -unabhängig voneinander- ich solle mal zunächst bezüglich meines geplanten TCM-Studiums nicht nach den Sternen greifen und mir selbst wieder zu großen Druck schaffen. Unter Umständen tue es sogar ein einfacher (von der Krankenkasse bezahlter) Qi Gong-Kurs oder eine Berechtigung, dies künftig bei mir im Park unterrichten zu können. Die Botschaft kam an, der Prozess läuft... :p

    Gestern Nachmittag tolle Geburtstagsfeier in Kreuzberg: Eine echt große Gruppe von Bekannten aus mehreren Pfingstfreizeiten auf Rügen sowie Reisen nach Ägypten und Amsterdam hatte sich im Biergarten "Brachvogel" eingefunden, wohin Freundin Bianca eingeladen hatte. Unglaublich, wie viele inzwischen mit Partner und erstem Kind erschienen, entsprechend war natürlich auch die Location ausgesucht: Direkt neben dem Biergarten gibt's einen Spielplatz für die Kids und dazu gehört sogar eine Minigolfanlage für die etwas Älteren... B)

    Weitestgehend ist der "Postberg" bei mir inzwischen abgearbeitet. Zwei/drei finanzielle Angelegenheiten werde ich heute noch regeln. Außerdem ist wahrscheinlich meine Hausärztin aus dem Urlaub zurück, mit der ich unter anderem über eine weitere Krankschreibung sprechen werde. Danach fahre ich zu meiner (teilzeit-)arbeitgebenden Firma und mache mit der Geschäftsführung die weitere und künftige "Einsatz- und Urlaubsplanung". :roll:

    Ihnen einen wertvollen Start in die neue Woche, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • TCM & Antiking

    Nach den ersten beiden Einkäufen im Supermarkt gegenüber und einem Kurzbesuch bei Nachbarn Kalle stand heute erstmals nach der Reha das "Duftmarken-Setzen" im Kiez auf dem Programm. Über einen Termin in der Kollwitzstraße ging's per U-Bahn zum Banking Nähe S-Bahnhof Schönhauser Allee und danach mit der Straßenbahn zum "Späti" in der Choriner. Dabei merkte ich natürlich nach vier Wochen in der Uckermark schon, dass man im Verkehr der Bundeshauptstadt stetig bemüht sein sollte zu entschleuningen. Es gelang. Auch die Bemerkung der anscheinend immer fröhlichen Bedienung im Laden, die den Namen des auf Sizilien gelegenen, höchsten und aktivsten Vulkans in Europa trägt, ich sei ja "völlig weich gespült", nahm ich sogar als Kompliment gern an. Ebenso freute ich mich über die Lieferung der Kumpels Edin und Michael, deren Label "Antiking" ich bereits Ende 2013 als Kaputzenpulli in (damals nicht vorhandener) Übergröße bestellt hatte. :roll:

    Was lange währt, wird endlich gut: Der Antiking-Kaputzenpulli - eine Idee mit Zukunft (auch als Pullover, T-Shirt und Basecape) aus dem Herzen Berlins.

    Wissen Sie, wofür die Abkürzung TCM steht? Traditionelle chinesische Medizin. Genau die möchte ich künftig studieren. Denn nach Kursen in Tai Chi, Qi Gong und so mancher "esoterischen Erkenntnis" bin ich mir sicher, darin eine weitere berufliche Erfüllung zu finden. Ja, ich möchte noch einmal an die Uni, auch wenn der erste Abschluss immerhin 15 Jahre = 30 Semester gedauert hat. Da ich diesmal aus Überzeugung und mit großer Lust studiere, wird's wohl auch schneller gehen... Tatsächlich gibt es hier in Berlin sogar eine Hochschule, die das Fach im Bachelor- und Masterstudiengang berufsbegleitend anbietet. Jetzt werde ich mich eingehend über die Zulassungsvoraussetzungen und ähnliches informieren. Vermutlicher Studienbeginn wäre dann zum Sommersemester 2015. :P

    Atmen Sie. Herzliche Grüße von Helmi :wave:

  • Back in Berlin

    Nach meinem offenbar zweiten Schlaganfall (den ersten hatte ich wohl gar nicht bemerkt) war dann heute morgen um 8.00 Uhr die 4-wöchige Reha-Kur in Wolletz am See beendet. Das Ziel, mich in jeder Hinsicht wieder zu stabilisieren und rehabilitieren, scheint erreicht. Auch nehme ich aus den (teilweise) eher theoretischen Veranstaltungen der Klinik um Erich Mielkes letztes Jagdschloss wertvolle Tipps mit, beispielsweise fürs Abnehmen gilt künftig nicht nur der Fettabbau und Muskelaufbau in der "Muckibude", sondern bereits die ernährungsphysiologisch sinnvolle Auswahl meiner (mindestens) dreimal täglichen Mahlzeiten beim Einkauf. :yes:

    Kalorienreiche, süße, fettige und cholesterinwerterhöhende Ernährung ist tabu.

    Seit dem Vormittag bin ich also wieder in der Hauptstadt und habe bereits damit begonnen, mich hier wieder zu organisieren. Ein ganzer Berg von Post will abgearbeitet werden, die Waschmaschine läuft, lieben Menschen (wie Nachbarn Kalle) ist für geleistete Hilfe zu danken, viele Telefonate stehen an - Berlin hat eben seinen eigenen Rhythmus, bei dem -eben- nicht jeder mit muss. Für mich war und ist dieser Sommer 2014 damit eine ganz besonders wichtige Zeit (auch der inneren Einkehr und Demut), in der ich mich wahrscheinlich erstmals ganz subjektiv mit unserer menschlichen Endlichkeit auf dieser Welt beschäftigt, meine Fragen gestellt und meine Antworten gefunden habe. Eines ist sicher und wird hoffentlich von keinem als Drohung empfunden: Ich möchte weiterhin mindestens 100 Jahre alt werden (damit dürfte sich -liebe Familie- meine noch fehlende "Patientenverfügung" wohl für die nächsten 56 Jahre auch erledigt haben)... :P

    Mindestens 100 nach fernöstlichem Vorbild

    Einen angenehmen Feierabend wünscht Ihnen Helmi, wieder aus Berlin :wave:

  • Kleine Überraschungen

    In der vergangenen Woche waren meine Eltern aus dem Rheinland (angemeldet) zu Besuch hier in der Uckermark. Nach einer vergleichsweise langen Anreise reichte die Zeit am Sonntag noch zum gemeinsamen Kaffeetrinken hier im Schlosscafé der Reha-Klinik. Montags fuhren wir dann nach meinen Anwendungen ins nahegelegene Angermünde, wo ich zunächst mal einen Friseur besuchte. Danach entdeckten wir ein einmalig gelegenes, kleines Café direkt am Mündesee, echt klasse und DAS Highlight des Tages. Leider war dort am Mittwoch, als die beiden mich erneut besuchten, Ruhetag. Deshalb mussten wir uns zum Abendessen ein anderes Restaurant suchen. Was man dort allerdings dann serviert bekam, braucht sich ganz sicher nicht zu verstecken. Die Tage und Begegnungen mit meinen Eltern waren sehr wertvoll. :p

    Zufrieden im Speisesaal: Der Patient, der ohnehin abnehmen möchte

    Sehr wertvoll sind und jeden Tag lebenswert machen meiner Meinung nach die kleinen, fast alltäglichen Überraschungen. Beispielsweise meckern hier stetig viele Mitpatienten über die Überschaubarkeit und Einfallslosigkeit unseres Buffets. Für einen grandiosen Nudelauflauf aus den Resten der vergangenen Tage oder eine entsprechende Soljanka muss man allerdings auch offenen Auges am Buffet vorbeischreiten - und schwups, schon wieder gewonnen. Am Freitag begann -bereits in der dritten und vorletzten Woche meines Aufenthaltes hier- dann doch noch mein neuer Qi-Gong-Kurs. Oder wenn man das Glück hat, dass durch den grauen Himmel ein warmer Sonnenstrahl dringt, den man dann gern auf seine Haut lässt, ebenso wie das freundliche Lächeln eines sympathischen Menschen an sein Gemüt. :yes:

    Viele Grüße aus der Reha von Helmi :wave:

    PS: Vielen Dank an die freundliche Dame im Service für das tolle Foto

  • Erich Mielkes Jagdschloss am See

    Den Freitagnachmittag nutzte ich gestern, um in der uckermärkischen Sonne bei leichter Seebriese zu sitzen, zu lesen und selbst zu schreiben. Dabei fiel der Blick auf das kleine Jagdschlösschen, das wohl zuletzt von Stasi-Chef Erich Mielke genutzt wurde und das nun zur Klinik gehört. Hierin ist unter anderem ein Café untergebracht, in dem ich noch nicht war. Nachdem ich meine Gedanken zunächst zu Papier gebracht hatte, stiefelte ich -noch immer "wie (ein) Kapitän (auf hoher See) bei sehr staaaaarke(m) Welle(ngang)", wie der russische Arzt meint, aber immerhin ohne Rollator- ums Gebäude, direkt auf die Terrasse. Von hier ist ein wunderbarer, herrschaftlicher Seeblick zu genießen. 8|

    Jetzt hätte ich ja endlich mein "Haus am See", meinte in dieser Woche meine Mutter, deren Humor man erst einmal verstehen muss...

    Am Montagmorgen erfolgte ja erstmals nach dem "Antrittswiegen" erneut zum Wochenbeginn der Gang zur Waage mit dem erfreulichen Ergebnis, drei Kilo abgenommen zu haben, was jedoch bei dieser Küche auch keine wirkliche Schwierigkeit ist. Der russische Arzt dazu: "Abneeehmen ist beste Mediziiiin." "Hier und Jetzt" freute ich mich also über die klar absehbare Tendenz, diese Reha-Klinik deutlich schlanker zu verlassen, als sie betreten zu haben. Deshalb gönnte ich mir im Rausch des Wohlbefindens einen Pott Kaffee (erstmals seit dem Aufenthalt mit Zucker, auf den ich ansonsten inzwischen komplett verzichte) und ein selbst gebackenes Stück Käsekuchen. Wow - Glücksgefühle. - Morgen kommen extra meine Eltern für ein paar Tage aus dem Rheinland angereist. Darauf freue ich mich schon sehr. :yes:

    Einen tollen Samstag wünscht Ihnen Helmi aus der Uckermark am Wolletzsee :wave:

  • Tolle Überraschung!

    Fast den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht, wie ich heute wohl einen typischen Tagesablauf in einer Reha-Klinik beschreibe. Dass es morgens um 7.00 Uhr mit Blutdruckmessen, Wiegen und der Einnahme des Abführmittels losgeht, dann Frühstück und ab 8.00 Uhr zum Teil die erste Anwendung in der Physiotherapie gibt, dürfte vielen bekannt sein. Die Zeit, diese sehr geregelte Struktur, die man nur individuell aufbrechen kann, zu beschreiben, werde ich gewiss auch noch finden. Als ich gestern -übrigens habe ich mich auch auf eigenen Wunsch ganz von meiner Gehhilfe, dem Rollator verabschiedet- zum Abendessen unterwegs war, kam ein ungewohnter Ruf von der Rezeption: "Herr Schäfer, da ist ein Paket für Sie!" 8|

    Ganz herzlichen Dank liebste Sonja & lieber Christoph!

    Und das war dann doch die absolute Freude des Tages: Ein Care-Paket aus Köln, von Sonja und Christoph. Die aufmunternden, wertvollen Worte, die super-leckeren Schokokekse und vieles mehr haben mich nicht nur erfreut, ja das hat mich echt glücklich gemacht. :yes:

    Vielen Dank für so viel Spaß und Feingefühl, liebe Grüße von Helmi aus der Uckermark :wave:

  • Die ersten Tage in der Reha-Klinik

    Auf mindestens vier Kontinenten durfte ich bisher in den schönsten Hotels dieser Welt leben und von dort berichten (Gehört die Karibik eigentlich zu Nord- oder Südamerika? Im letzten Fall wären es sogar fünf Kontinente). Jetzt -so scheint es mir fast- ist nach einem wohl ersten Schlaganfall hoffentlich noch nicht die Zeit der Reha-Kliniken und Krankenhäuser angebrochen. Vorbei die grandiosen Momente des All-Inklusive-Rausches, beispielsweise mit Wodka-Lemmon auf Eis zum Spätaufsteher-breakfast gegen 11.00 Uhr im Zimmer mit Pool, statt dessen 'À-la-carte-Programm' auf DAK-Karte mit zuckerfreiem Früchtetee und Halbfettmargarine zum Frühstück ab 7.00 Uhr im Speisesaal mit der "Generation 70+"? :roll:

    Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin dankbar für meine momentane Situation. Wie der russische Stationsarzt, der gern mal ein paar heimliche Rauchertipps gibt, schon sagte: "Daaas war Gloooocke, hat zum ersten Mal gebimmelt." Im Idealfall bleibt nichts zurück außer der Aufforderung, in der Zukunft noch bewusster zu leben. In den 210 Einzelzimmern der GLG Fachklinik Wolletzsee leben derzeit knapp ebenso viele Kurgäste. Mit 40+ zähle ich sehr wahrscheinlich zu den fünf Prozent der jüngsten Patienten. (Obwohl -so ein Mitraucher- 1940er+ gibt's hier schon 'ne Menge hahaha...) :))

    Auch situations-komische Geschichten werden hier offenbar, wie beispielsweise zwei vom Schlaganfall völlig sprach-unfähige Patienten, von denen der eine den anderen nach dem Weg zum Seminarraum für Sprachtraining zu fragen versucht. Oder Orgel-Henry aus dem Umland, der auf seiner Altberliner-Drehorgel für die klinikspezifische Zielgruppe als "Entertainer" am Freitagabend das Wochenende einläuten möchte. Leider bleibt dieser Versuch genauso erfolglos, wie der seines -angeblich gelernten Musikerkollegen, der zumindest Noten lesen könne- bei Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" auch nur einen Ton zu treffen. Das Potential für tolle Kur-Klinik- und Krankenhausgeschichten ist erkannt. Aber zuvor würde ich auch durch Reisen und Schreiben zunächst sehr gern die beiden Romanstoffe im Tourismusbereich abarbeiten... :yes:

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi :wave:

  • Reha-Kur am Wolletzsee

    Tags über 30, nachts nicht unter 20 Grad, also tropische Nächte in Berlin. Hitzewelle, Sommer und mittendrin - der Patient. Morgen früh haben Grübeln und Warten ein Ende, denn heute habe ich eine vorläufige (emotionale) Entscheidung gefällt und beschlossen, ab morgen meine 4wöchige Rehabilitions-Kur am Wolletzsee bei Angermünde anzutreten. Neben der Versorgung durch Freunde hat zwar alles hier sehr gut geklappt, gestern Abend konnte ich sogar erstmals allein zum Supermarkt einkaufen gehen. Aber wie sagte eine Freundin sehr treffend: Die Abgrenzung wird mitunter das Problem, wenn zu viele wissen, wie es einem geht und wo man steckt. Deshalb geht's also morgen ins uckermärkische Angwermünde. Die wirklich vielen An- und Nachfragen weiß ich wirklich sehr zu schätzen, bitte aber eben so ehrlich um Nachsicht, dass ich mich bei wirklich fast keinem -wie gewohnt- zurückmelde. :roll:

    Atmen Sie tief ein und aus - herzlich, Helmi :wave:

  • Patient und selbst organisierte Notversorgung

    Meine Krankenkasse blockt ab und beruft sich auf die formaljuristische Rechtslage: Tatsächlich habe ich als Alleinlebender-Großstadtsingle wohl weder Anspruch auf eine Haushaltshilfe (hierzu müsste ein unter 9jähriges, eigenes Kind bei mir leben) noch auf eine Pflegekraft (dafür fehlt mir die Zuordnung zu irgendeiner Pflegestufe). Nach Gesetzeslage und den Richtlinien der Kasse (hier DAK) könnte ich also im schlimmsten Fall ohne lebensnotwendige Medikamente, Nahrungsmittel und Sozialkontakte völlig isoliert in meiner Wohnung bis zum letzten Atemzug dahinsiechen. Zum Glück -und darauf scheint unser Gesundheitssystem zu bauen- verfüge ich jedoch über ein stabiles, großes, soziales Netzwerk, das eben auch jenseits der Digitaltechnik von "Facebook" und Konsorten funktioniert: :yes:

    Kalle vom Verein "Leute am Teute" und aus der WG des Nachbarhauses bringt mir jeden Abend eine selbst gekochte, warme und vegetarische Mahlzeit, schaut schon morgens als erster nach meinem Wohlergehen am geöffneten Fenster und hilft überall und jederzeit, wenn ich schnelle Hilfe benötige.

    Da freuen sich des Patienten-Seelchen und Magen über Kalles warme Mahlzeit...

    Freund und Sportpartner Nils kommt heute bereits zum zweiten Mal zu Besuch. Er besorgt mir unter anderem das anthroposophische Schlangengift, das zur Linderung des Schädeldrucks die schulmedizinische Medikamentation begleiten soll und gießt meine Grünpflanzen.

    Meine Familie (Eltern und Schwester) schenken mir nicht nur via Skype und Telefon mindestens ein Ohr. In meiner Situation sind eben nicht nur gute Zuhörer, sondern auch Ratgeber wichtig.

    Auftrag- und Arbeitgeber "Nullbarriere/Hyperjoint" schickt je nach Bedarf mit Sören einen lieb gewonnen Kollegen, der gern auch mal im Supermarkt einkaufen geht oder andere, wichtige Erledigungen tätigt.

    Freundin Barbie (Pseudonym) möchte mir den Samstagnachmittag und damit erneut einen Teil ihres kostbaren Wochenendes widmen. Sie steht dankenswerter Weise auch in telefonischer 'Rufbereitschaft'.

    Das erste kurze Sonnenbad seit 14 Tagen - ein Genuss!

    Soweit das nächste Team der momentanen Notversorgung. Ärztlich kümmern sich noch immer die Neurologie und Neurochirurgie um mein (hoch-)schulmedizinisches Wohlergehen. Die Hausärztin war gerade dankenswerter Weise zu einem Besuch in meiner Wohnung und machte damit ihrer Berufsbezeichnung alle Ehre. Aus zweiter fachärztlicher Perspektive und nicht nur fürs 'Schlangengift' zuständig ist unter anderem der Anthroposoph, bei dem ich schon am bevorstehenden Dienstag einen Termin bekommen konnte. B)

    Also ich werde nicht aufhören zu atmen. Ihnen einen wertvollen Donnerstag, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Schlaganfall

    Heute finde ich endlich Kraft, Zeit und Mittel, mich allen wieder auf diesem Weg mitzuteilen. Nach meinem letzten Blog-Eintrag hier am 3.Juli bekam ich plötzlich erhebliche Gleichgewichtsstörungen und starken Brechreiz. Die sofort alarmierte Feuerwehr brachte mich zunächst ins Hedwig-Krankenhaus (innere Station mit Verdacht auf eine Magenproblematik). Von hier ging's nach einer weiteren Attacke am Samstagmorgen (5.7.14) um 4.00 Uhr weiter auf die neurologische Station der Charité. Dort behandelte man mich nun über eine Woche -entsprechend der Symtomatik- mit dem Verdacht auf einen Schlaganfall. Gestern wurde ich in der Uniklinik entlassen und warte jetzt auf einen möglichst schnell frei werdenden Platz in einer Reha-Klinik. :roll:

    Home-Office: Der Rheinländer in mir sagt: "Et läuft..."

    Im Idealfall geht's schon am 22. Juli nach Angermünde. Bis dahin habe ich bei der Krankenkasse bereits eine Kostenübernahme für eine Haushaltshilfe und entsprechende medizinische Transporte beantragt. Denn irgendwie muss ja beispielsweise der vorläufige Befund zur Hausärztin, deren Rezept in die Apotheke und müssen die Medikamente in meine Wohnung kommen. Auch im Familien- und Freundeskreis sind natürlich die wichtigsten Menschen längst informiert. Vielen Dank an dieser Stelle für die guten Zusprüche und die spontane Hilfe. :yes:

    Während also Ober- und Chefärzte noch hinter verschlossenen Türen im akademischen Elfenbeinturm über eine endgültige Diagnose konferieren, fühle ich mich seit gestern zu Hause verhältnismäßig stabil. Im Idealfall bleibt alles so wie es zuvor auch war, der "Zusammenbruch" also ein ernst zu nehmender "Warnschuss" meines Körpers, über den ich -bitte glauben Sie mir- in der vergangenen Zeit auch viel nachgedacht habe. Im Moment -und da bitte ich um Verständnis- brauche ich in erster Linie viel, viel Ruhe, weniger gut gemeinte Ratschläge. :lalala:

    Einen wertvollen Dienstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Hausverwaltung / Urlaubsgeld / Loslassen / Exposé / Sport / Arbeit

    Also heute Morgen habe ich bei meiner Hausverwaltung mal richtig Druck gemacht: Seit einem halben Jahr gibt's in der Küche kein kaltes Wasser mehr und seit über drei Jahren läuft der Antrag auf neue, einbruchssichere Fenster zur Straßenseite. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche habe ich nun mit anwaltlicher Beratung zur Mietminderung gedroht, denke diesmal hat's gewirkt, weil ich noch deutlicher wurde als beim letzten Telefonat. |-|

    Nebenberuflich bin ich ja angestellt und da hat mir mein Arbeitgeber jetzt Urlaubs- und Weihnachtsgeld angekündigt. Nun wollte ich mal in Erfahrung bringen, welche Folgen das für Steuern und Sozialabgaben hat. In meinem Fall gibt es dazu die Krankenkasse, das Finanzamt und die Künstlersozialkasse (KSK). Hat man erst mal die Endlos-Warteschleifen durch, ist es die hohe Kunst, auch jeweils den richtigen Sachbearbeiter zu finden. Bei der KSK erklärte man sich für überhaupt nicht zuständig. Das Finanzamt wartet auf meine Steuererklärung, sprach aber eher von geringen Zusatzbelastungen. Bei der DAK gab's unklare Infos und es wurde an den Arbeitgeber zurück verwiesen. Viel klüger bin ich nach dieser Aktion jedenfalls nicht. :roll:

    Das sind immerhin 14 Jahre verstaubte und vergilbte Studienzeit in Mainz und Berlin, den Abschluss gab's im 15. Jahr mit "sehr gut".

    Im Rahmen der Aktion "Loslassen" waren am Vormittag 18 Aktenordner aus der insgesamt 15jährigen Hobby-Studienzeit fällig. Aufgehoben habe ich (vorläufig) nur die fünf Ordner, die ich fürs Abschlussjahr brauchte. - Mittags ging's zunächst in die 'Muckibude' mit Sportfreund Nils. Lieblingstrainerin Julia (Pseudonym) bot eine Wette zur gegenseitigen Trainingsmotivation beziehungsweise zum beiderseitigen Abnehmen an. 8|

    Im Spätkauf, in dem auch dieser erste Netzspot produziert wurde, gab's dann für Nils und mich nicht nur die üblichen zwei Eier zu einem Tässchen Espresso. Jeder von uns hatte ein Exposé zu einer Idee geschrieben, der dann eigentlich ein Storyboard folgen sollte. Aber wie das in kreativen Kreisen so ist, landeten beide Papierseiten in der großen Ablage 'A'. Stattdessen versuchen wir, am Sonntagnachmittag im Anschluss ans Training direkt zu produzieren. Worum es konkret geht, wird natürlich noch nicht verraten. :P

    ´Weiterhin einen wertvollen Tag wünscht herzlich, Helmi aus Berlin :wave:

  • Arbeit...

    Im Moment schreibe ich echt richtig gern an meinem Debüt-Roman, einer satirischen Komödie. Das zweite von zehn Kapiteln hat sieben Unterkapitel und etwa 35 spätere Buchseiten. Wenn ich das demnächst fertig habe, werde ich es einem befreundeten Lektoren zum Lesen geben. Nach den entsprechenden Korrekturen schicke ich die Seiten dann an etwa fünf große Verlage, bei denen ich mich damit bewerben werde. Und weil ich eben noch keinen Werksvertrag habe, muss natürlich auch irgendwie der monatliche Cashflow geregelt sein: Beispielsweise erschien am Montag dieser Artikel zum Traum vom Eigenheim ab 50plus. Morgen werde ich mit einem neuen Auftrag beginnen. Nächste Woche bin ich übrigens bei der "Bread & Butter" akkreditiert, wer also noch ein schönes Thema rund ums oder konkret aus dem Modegeschäft haben möchte, möge sich gern bei mir melden. B)

    Einen angenehmen Feierabend wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Genussfestival im Friedrichshain

    Ein abbruchreifes VEB-Gelände in Berlin-Friedrichshain, das jedoch noch sehr intensiv von der linken Kultur- und Kunstszene genutzt wird, bietet seit drei Tagen die Kulisse für das "Beer & Beef Genussfestival". Nach dem Frühsport verschlug es auch Nils und mich dorthin. Und so gab es heute mal zum Frühstück ein 28 Sunden bei nur 80 Grad besonders schonend quasi geräuchertes Dampfschwein mit Schoko-Chili-Soße und selbst gemachte Rinds-Lammwürstel aus Marokko. Statt Bier bevorzugte ich heute jedoch Ayran, also einen türkischen Trinkjoghurt. :p

    Hmmmm...Dampfschwein (oben) und mindestens genauso gut: selbstgemachte Würschtel aus Nordafrika (unten)

    Lassen Sie die Woche entspannt ausklingen. Herzlich - Helmi :wave:

  • Begegnungen: Sonja in der Hauptstadt

    Gestern ein angekündigter Blitzbesuch von Sonja in Berlin: Gegen Mittag landete die Freundin aus Köln in Tegel. Sie arbeitet gerade an einem Piloten fürs ZDF. Es geht um Wohnen im Alter und Lebenskrisen von jüngeren Leuten - mehr glaube ich, sollte man jetzt noch nicht verraten. Die Dreharbeiten waren um 17:45 Uhr abgeschlossen und genau dann trafen wir im "Intimes" des Szenekiezes (Simon Dach Straße) im Friedrichshain aufeinander, zuletzt gesehen hatten wir uns im Januar in der Dommetropole am Rhein. :p

    Treffen im Friedrichshain: Sonja & icke

    Allerdings halten wir über Facebook und das gute, alte Telefon ohnehin einen vergleichsweise engen Kontakt, sind also jeweils zu einem großen Teil darüber upgedatet, wie's dem anderen gerade geht. Ein paar Schritte weiter suchten wir uns also für die knappe Stunde, die bis zum Aufbruch zum Flughafen blieb, ein Restaurant, um gemeinsam zu essen und natürlich mal wieder persönlich miteinander zu reden. Kurz, aber in jedem Fall intensiv und wertvoll - so würde ich die Begegnung zusammenfassen. :yes:

    Einen tollen Donnerstag mit vielen Toren für Ihre Mannschaft wünscht Helmi :wave:

  • Beim Nacktfußball...

    Wenn man morgens schon mit "The Winner takes it all" als erstem Titel im Radio wach wird, kann es ja nur ein guter Tag werden. Tatsächlich war der gestrige Samstag im Wortsinn wieder absolut bunt und aufregend. Jetzt aber zum Titel dieses Eintrages: Gegen 16 Uhr machte ich mich auf zum "journalistischen Außentermin". Der "Christopher Street Day" - eine der zahlreichen Großveranstaltungen gestern in Berlin- hat mich ja noch nie interessiert. Allerdings gab's auch ein sehr interessantes Pendant dazu und das lockte dann doch: "Sexy Soccer - das heißeste Fußballmatch der diesjährigen Weltmeisterschaft" heißt die Veranstaltung, die seit dem "Sommermärchen" im Juni 2006 in diesem Jahr bereits zum 5. Mal stattfand. Der Hauptsponsor zählt seit 14 Jahren zu den größten Videochat-Plattformen Europas und betreibt einen digitalen Fernsehsender. In der Beach-Bar-Mitte hüpfte deshalb auch "Erotik-Star" Michaela Schäfer im branchenüblichen Outfit rum. Zwei Fußballteams aus größtenteils silikonbehandelten Damen, deren Trikots aus reinem Body-Painting bestanden, spielten also Deutschland gegen Ghana, wobei allerdings die Afrikaner die Partie klar gewannen. Aber darum ging es eigentlich gar nicht. 88|

    "Never change a winning Team"

    Rund um das Fußballspiel war ein buntes Programm gestrickt, das vor allem der extremen Medienpräsenz schöne Bilder liefern sollte. "Sexy Cheerleader, Mannschaftsfotos, Sektdusche, Triokottausch mit öffentlicher Dusche, Sexy-Soccer Aftershow mit Free Drinks & Grillbuffet für geladene Gäste & Presse (Get2gether)" das sind nur ein paar Stichworte aus den Informationen für Journalisten. Natürlich hüpften auch ein paar "Branchenkenner" mit ihren Hobby-Kameras durch die Gegend, aber die sollten mit ihren typischen Visagen wohl eher als Hintergrundkulisse dienen. Unterm Strich bleibt dennoch eine wirklich gelungene und sehr entspannte (Werbe-)Veranstaltung, zu der ich mich wahrscheinlich künftig echt gern akkreditieren werde. Übrigens habe auch ich ein paar Videosequenzen gedreht, die allerdings wahrscheinlich den FSK-Richtlinien dieses Blogs nicht gerecht werden... ;D

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Preisvergleich bei Lagerfeld und Vodafone

    Mitte der 1990er Jahre arbeitete ich in der Redaktion einer Berliner Fernsehproduktion. Auf dem Weg zu Dreharbeiten spritzte ich mir noch schnell ein paar Tröpfchen Eau de Toilette ins Gesicht, man möchte ja schließlich beim Interview gut riechen... Mein bis heute sehr geschätzter Kollege machte daraufhin eine etwas bissige Bemerkung, die mich jedoch prägen sollte, er sagte: "Weißt Du Helmi, egal wie 'Scheiße' es einem geht: Man sollte dabei immer GUT riechen!" In der Tat hatte ich bis dahin die Auswahl meiner Duftstoffe eher an preiswerten Angeboten orientiert, als auf die Note zu achten, die diese sowohl bei mir selbst, aber vor allem auch in den Nasen anderer auslöste. Am nächsten Wochenende zog ich in Begleitung meiner damaligen Partnerin Mone los, um MEIN Parfum zu finden und entdeckte dabei "PHOTO" von Karl Lagerfeld. Dieses Eau de Toilette gibt es bereits seit 1990. :roll:

    Bis heute bin ich "PHOTO" absolut treu geblieben, denn dieser Geruch drückt ziemlich exakt mein Lebensgefühl aus. Auch wenn ich kein Schwabe bin, sparsam bin ich dennoch und deshalb achte ich immer so ein paar Wochen, bevor die 125 ml - Flasche ganz leer ist, schon mal auf Preise. Dieser Vergleich lohnt sich, wie das aktuelle Beispiel zeigt: Bei "Rossmann" hätte ich knappe 40 Euro bezahlt. Allerdings bekam ich das Wässerchen hier auch schon zum "Aktionspreis" für etwa 25 Euro. Deshalb ging ich unter anderem diesmal erstmals auch ins Internet. 8|

    Hier lag der Höchstpreis sogar bei sagenhaften 78 Euro (!), der günstigste bei 18 Talern. Dabei verwunderte allerdings, dass der Knüller zwar bei Amazon unter "andere Angebote" gelistet war, allerdings dort 21 Euro kosten sollte. Natürlich habe ich den anderen Anbieter gewählt und von "parfueme.de" jetzt sogar noch einen Gutschein von 20% für den Kauf des nächsten Fläschchens bekommen. Einen Tag nach Bestellung erfolgte bereits die (kostenneutrale) Lieferung, abgerechnet wurde ebenfalls völlig zuverlässig der vereinbarte Betrag. Mal ehrlich: 18 statt 78 - da lohnt sich doch der Vergleich, oder? :P

    Preisvergleich lohnt sich. Auch beim Kauf eines Smartphones.

    Aus Marketingsicht würde man mich wohl tendenziell als konservativen (a.d. Lateinischen von conservare: erhalten, bewahren) und subjektiven Kunden bezeichnen. Letzteres meint, dass ich eben doch meistens auf ein persönliches Beratungsgespräch ebenso Wert lege wie darauf, das zu kaufende Produkt zumindest vorher einmal real gesehen und angefasst zu haben. Das gilt auch für Handys. Seit der Zeit, in der ich mich für "PHOTO" entschied, bin ich auch Kunde bei "Vodaphone (die früher D2)" hießen. Gestern war ich am späten Nachmittag entschlossen, mir ein neues Smartphone zu kaufen, auf das alte hatte ich mich ja draufgesetzt. ;D

    Eben konservativ war klar, dass ich auch nach fast zwei Jahrzehnten nicht den Anbieter wechsele, sondern mit ihm zufrieden bin. Eigentlich war meine Vorstellung zwar, mindestens bei 14 Euro monatlich sowie derselben, uralten Telefonnummer zu bleiben und im Idealfall vom Vertrags- zum Prepaid-Gerät für 1 Euro zu wechseln. Das ging so natürlich nicht, weil ich noch in meinem allerersten Rahmenvertrag mit Presserabatt steckte. Um es kurz zu machen: In einem zweistündigen Gespräch und nach einigen Tassen Espresso hatte mich die hübsche Verkäuferin zu einer völlig anderen Kaufentscheidung gebracht. Statt Presse- gibt's jetzt Geschäftskundenrabatt. Trotzdem zahle ich monatlich statt 14 künftig 27 Euro. Die Nummer -das war ja auch wichtig- bleibt gleich. Das Smartphone ist das neueste Modell von "Google" in Kooperation mit dem Anbieter. Da ich das Handy (bisher) eh mehr als Kamera denn als Telefon benutze, erscheinen auch die 50 Freiminuten für letzteres, 200 MB Flatrate fürs Netz, 2.000 Frei-SMS und 1 GB pro Monat für ein "obendrauf" geschenktes Tablet (!) sowie eine Tasche und 60 Euro Zusatzrabatt fürs Smartphone als angemessen bei diesem Preis. Aber darüber -so musste ich heute Morgen beim Sport mit Nils feststellen- lässt sich trefflich lang diskutieren. :p

    Jetzt werde ich ein bisschen weiter an meinem Roman schreiben. Ab 16 Uhr gibt's dann wahrscheinlich am "BeachMitte" Nackt-Fußball mit Erotikstars wie Michaela Schäfer, die übrigens nicht mit mir verwandt ist. Danach gehe ich eventuell noch zur heutigen Fête de la Musique, denn es gibt eine nette Einladung zu einem Hoffest auf der Casting-Allee. B)

    Genießen Sie die Sommersonnenwende! Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Ein Wort zum "Public Viewing"

    Als ich gestern Abend einen neuen Fachartikel beim Auftraggeber abgegeben hatte, machte ich mich auf zum Abendessen. Dabei schien sich zu bestätigen, was ich bereits irgendwo gelesen hatte: Zur besten Sendezeit, während der zweiten Halbzeit des Spiels der Holländer, waren vergleichsweise wenig Zuschauer beim "Public Viewing". Zum Beispiel im Biergarten "Pfefferberg", der vor vier Jahren bei diesem Spiel noch richtig voll gewesen wäre, war vielleicht mal ein knappes Viertel der Plätze besetzt. Als ich dann im "Schusterjungen", einer typischen Berliner Eckkneipe mit Tradition ankomme, sitzen dort -neben zwei älteren Stammgästen an der Theke- gerade mal eine handvoll Touristen, die wahrscheinlichen irgendeinen Tipp wie diesen in ihrem Reiseführer gelesen haben. Die Chefin erklärt der extra engagierten Aushilfskellnerin, dass sich deren Schicht bei so wenig Gästen nicht mehr lohnt. Nach dem Spiel kommen auch nur etwa knappe zwei Dutzend Hollandfans aus der "Kulturbrauerei". Ihre Gesichter sehen irgendwie eher unzufrieden aus, na ja - vergangene Woche haben sie eben deutlich höher -nicht jedoch deshalb auch besser- gewonnen. Und so frage ich mich während eines -weil man mich inzwischen kennt- besonders großen Schnitzels, was denn los ist bei dieser WM: Warum ist anscheinend das "Public Viewing" so aus der Mode gekommen? :roll:

    Die Biergärten hatten wohl mehr Zuschauer erwartet [links] und auch in den Kneipen ist nix los [rechts]

    Um 9.00 Uhr kommt heute Freundin Jacqueline aus Fernost zum Frühstück. Nach längerer Zeit haben wir mit Sicherheit einiges zu besprechen. Am Mittag dann Sporttermin mit Nils aus dem Westen. Donnerstags haben wir ja immer unseren Krafttrainingstag, also "pumpen" zum Muskelaufbau ist angesagt. Was sonst noch spannendes passiert? Vielleicht demnächst hier im Blog. :p

    Genießen Sie diesen Tag und atmen Sie bewusst. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Sommer-Urlaub 2014

    Nachdem der Kurantrag erst einmal abgelehnt wurde und sich jetzt im Widerspruchsverfahren befindet, habe ich mir in der zweiten Julihälfte zwei Wochen Urlaub genommen. Seit drei Tagen zermartere ich mir jetzt schon das Hirn, wie ich diese freien Tage verbringen soll. Eigentlich habe ich fast alles schon durch: Städtereisen nach Paris, Rom oder New York. Studienreisen im Bus, bei denen man in erster Linie auf sehr hohem Niveau die Kultur und Mentalität eines Landes vermittelt bekommt: Ebenfalls mehrfach erlebt und genossen. Als Backpacker habe ich mir auch so manches Land schon oft genug selbst erobert und bin zum Beispiel nach der Auswahl von Postkarten dann zu den Motiven gefahren. Inselhüpfen machte in Kroatien großen Spaß. Die Alpen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kenne ich schon seit der frühsten Kindheit quasi komplett. Und zwar zum Skifahren mit Familie oder in Gruppen genauso wie zum sommerlichen Bergwandern. :roll:

    Extrem komfortable Badeurlaube im All-Inklusive-Stil kenne ich nicht nur über meine Buchpublikation in Italien, auf Mallorca, in Spanien, der Türkei, auf karibischen Inseln, in Florida, an deutschen Küsten oder sonst wo wirklich zur Genüge. Diese Trips gibt's übrigens in der Nebensaison im Frühjahr und Herbst, wenn ich ja ebenfalls unterwegs bin deutlich preiswerter. Pyramiden und Tauchen in Ägypten waren fast so aufregend, wie die Bettwanzen, die ich mir aus Zypern mal mit nach Deutschland geschleppt habe. Auch setzte ich mich schon mit einem Freund oder einer Freundin einfach ins Auto und bin losgefahren. An der Côte d'Azur wurde uns dabei gleich am ersten Tag das gesamte Reiseequipment gestohlen (wir hielten damals dennoch zehn Tage durch, aber ich schweife ab). Auch Campingurlaube hatte ich inzwischen echt genug, selbst die mehrfach romantischen Nächte im Bauwagen reizen derzeit nicht wirklich. B)

    Die Urlaubsplanung für nächsten Monat hat begonnen...

    Irgendwie suche ich diesmal eben was ganz anderes. So hatte ich schon mal an 14 Tage Klosterleben auf Mallorca gedacht. Oder (ebenfalls) ans Mittelmeer, aber zur diesmal zur Obsternte. Auch ein Hilfsprojekt im Fernreiseradius könnte vielleicht spannende Eindrücke vermitteln. Oder einfach mit dem Trolley zum Flughafen und von dort aus Super-Last-Minute? Richtig umhauen tut mich allerdings nichts davon. Deshalb meine Frage: Wer von Euch und Ihnen hat eine gute Idee? Wer hätte vielleicht sogar Lust, den Trip mit mir gemeinsam zu machen? Da ich 3x im Jahr verreise, sollte es nicht zu teuer werden. Vielleicht hat ja jemand ein Ferienhaus oder eine ebensolche Wohnung. Wichtig ist, dass ich aus der Stadt rauskomme und möglichst einen weiten Blick aufs/übers Land oder Meer habe. Ich brauche zwar ein bisschen Ruhe, lerne aber auch sehr gern neue, nette Menschen und Kulturen kennen. Also: Ihr braucht kein Freiflug-Ticket zur ISS, um mich zu faszinieren. Aber irgendwas besonderes sollte mein Sommerurlaub 2014 schon haben... Bin gespannt... :yes:

    So, das habe ich mir mal von der Seele geschrieben. Im "Hier und Jetzt" werde ich nun ein gutes Abendessen genießen gehen. Einen angenehmen Abend wünscht herzlich - Helmi aus Berlin-Mitte :wave:

  • 12. Juni 2014

    In der zweiten Julihälfte möchte ich wieder rund zehn Tage Urlaub machen. Auch wenn diese Reisezeit in die Schulferien fällt und deshalb besonders teuer ist. Die klassische 5-Sterne-All-Inklusive-Nummer muss deshalb noch bis zum Herbst warten. Aber irgendwas "abenteuerliches" werde ich bestimmt finden. Vielleicht kann man ja an der Ostsee einen Bauwagen mieten oder ich tausche meine Wohnung im Herzen Berlins für die Tage gegen eine Unterkunft am Mittelmeer. Inzwischen gibt's ja echt viele "alternative" Möglichkeiten. - Außerdem habe ich seit langer Zeit mal wieder Lotto gespielt und beim ersten Tipp gewonnen: Zwei Richtige plus Superzahl! Da rückt ja fast schon wieder das Luxuspaket in greifbare Nähe... - Gleich gehe ich zu meiner Hausärztin und bespreche mit ihr, wie wir gegen die (anscheinend routinemäßige) Ablehnung meines Kurantrages Widerspruch einlegen. - Danach beginne ich mit einem neuen Artikel. Der widmet sich dem Thema "Immobilienkauf mit 50 plus". - Um 12.00 Uhr geht's dann mit Nils zum Sport und was der Nachmittag so bringt, da lasse ich mich mal überraschen. B)

    Genießen Sie das angenehme Wetter und ggf. einen tollen Fußballabend, herzlich - Helmi :wave:

  • Pfingstwochenende

    In dieser Woche habe ich ein ganzes Regal (vier Etagen) mit Büchern verschenkt. Loslassen: Einfach raus stellen und interessierte Passanten mitnehmen lassen - so leicht läuft das hier in Berlin. Die Literatur stammte von der Bundeszentrale für politische Bildung und wurde während des zehnjährigen Hobby-Studiums von dort kostenneutral bezogen. Da ich ja inzwischen seit neun Jahren meinen ersten akademischen Grad habe und gegebenenfalls beim nächsten doch eher mit dem Internet als in einer Bibliothek arbeiten würde, habe ich mich einfach davon getrennt. Das fühlt sich sehr gut an und das fehlende Holzregal schafft sogar noch mehr Platz in der Wohnung. :p

    Barbecue im Park vor meiner Wohnung

    Am heutigen Vormittag -wie gewohnt- zum dritten Mal Sport in dieser Woche. Gern sage ich es weiter: Auch in den letzten sieben Tagen habe ich wieder zwei Kilo abgenommen. Das sollte ich jedoch auch, denn mein Kurantrag wegen Adipositas permagna wurde gestern abgelehnt. Begründung: Sämtliche vier Diagnosen ließen sich auch ambulant therapieren. Wahrscheinlich gehe ich zwar in den Widerspruch, aber das ist dann nochmal eine eigene Geschichte. Nach dem Training haben Nils und ich dann bei mir im Park gegrillt. Nix großes jetzt, ein paar Steaks, dazu Schrippen und Kartoffelsalat sowie eiskaltes, alkoholfreies Bier. Also sehr einfach, aber auch sehr gut. B)

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi :wave:

  • Status quo am 5. Juni

    Seit ein paar Tagen ist ein aktueller Artikel von mir im Netz. Darin geht's um neue Qualitätskriterien im barrierefreien Reisen. - Auch heute Vormittag habe ich schon geschrieben, allerdings fiktional. Jetzt nutze ich gerade das Zeitfenster, das durchs Warten auf Sportpartner Nils entsteht, der im Stau steht. - Das bevorstehende, lange Pfingstwochenende bringt uns mit über 30 Grad nicht nur wirklich sommerliche Temperaturen, sondern hier in der Hauptstadt auch noch den "Karneval der Kulturen". B)

    Genießen Sie jeden Atemzug des Lebens! Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

    PS: Eine meiner Kolleginnen beim RBB (Radio) sucht gerade Menschen, die "Erfahrungen mit Geistern" gemacht haben. Wer möchte, darf sich gern bei mir melden...

  • Metereologischer Sommeranfang

    Um 10 Uhr steht Freund Nils vor der Tür. Zunächst fahren wir wie jeden Sonntag ins Fitnesscenter. Im letzten Newsletter hatte ich von einem neuen Trainingsprogramm gelesen "In nur drei Monaten zur Strandfigur" oder so. Ein guter Grund, gleich mal meine Lieblingstrainerin Julia (Pseudonym) drauf anzusprechen, denke ich und lasse Taten folgen. Mit ihrem einmalig hübschen Lächeln erklärt sie mir, dass man "Fit für den Sommer - so klappt's mit der Strandfigur" -das ist der korrekte Name- leider im Studio nicht ausdrucken könne, dass es aber eine App dafür gebe. "Apps mag ich nich", lautet meine Antwort und so nimmt sich die Bezaubernde geduldig viel Zeit, alles detailliert zu erklären. In jedem Fall läuft es -kurz gesagt- darauf hinaus, dass wir ab übermorgen einen dritten Tag pro Woche trainieren und zum bisherigen "Fatburner-Programm" zusätzlich einmal zu einer Mischung aus Kraft- und Cardio-Intervall-Training gehen werden. - Übrigens: Als ich mich dann heute auf die Waage stelle, habe ich immerhin schon zwei Kilo seit dem letzten Wiegen abgenommen... :yes:

    Mittagssonne am Sommeranfang im 1-Euro-Café

    Nach der Muckibude, in der dann Julia auch noch ausführlich erklärt, dass sie gerade zum fünften Mal Heilfasten macht, geht's wie immer zum Spätkauf. Hier besorge ich wieder vier Eier, die Nils und ich dann bei jeweils zwei Käffchen allerdings im "1-Euro-Café" verzehren. Im Gegensatz zum Späti hat man hier die herrliche Mittagssonne. Danach flanieren wir zum Weinbergpark ins etwas schickere "Nola". Hier gibt's sogar Sonne pur bis zum Abend. Wie schon zuvor, blödeln wir viel herum. Als Jürgen Trittin von den GRÜNEN vorbei kommt, starten wir eine "tiefgründige Diskussion", welcher ehemalige Spitzenpolitiker wohl warum die meisten Kinder hat und ob reiche Leute nun auch automatisch Machtmenschen sind oder nicht. Gegen 16 Uhr setze ich mich auf die Bank vor dem Nachbarhaus und lese noch ein bisschen. À propos Bücher: Im Rahmen der Aktion "Loslassen" stelle ich heute die erste Kiste Bücher auf die Straße, die dann ganz sicher in den nächsten Tagen von Interessierten mitgenommen werden. Los geht's erst mal mit alter Literatur von der Uni, die ich während des Studiums immer mal wieder bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt hatte. B)

    Einen angenehmen Ausklang eines hoffentlich auch für Sie sehr wertvollen Wochenendes wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • 4.000 Mädels und so

    Wann haben Sie zuletzt "ganz gebündelt" etwa 4.000 meist ausgesprochen attraktive, junge Frauen gesehen, die während Sie selbst mit einem kalten Glas alkoholfreiem Weizenbier und einer guten Zigarette entspannt in einem gemütlichen Café am Straßenrand sitzen, gut gelaunt an Ihnen vorbeiziehen? Mir ist das gestern Abend passiert, als ich mit Freund Nils nach unserem gemeinsamen Training in der Muckibude zum zweiten "We own the Night 2014: Uns gehört die Nacht-Lauf" von NIKE gefahren bin. Die Mädels starteten um 21 Uhr im Mauerpark und liefen dann 10 Kilometer um die Wette. Auch unsere gemeinsame Freundin "Franse" war dabei, wurde allerdings (wahrscheinlich aufgrund der geballten Kraft der Schlüsselreize) trotz lauten Rufens nicht entdeckt. 8|

    Augenschmaus in der Abenddämmerung

    Heute schreibe ich zunächst an meinem Debütroman. Dann möchte ich ein bisschen am Alex shoppen gehen. Am Abend kommt Besuch von Freundin Barbie (Pseudonym), auf den ich mich schon ganz besonders freue. Wir werden zunächst gemeinsam eine vegane Reispfanne brutzeln und danach noch ins Berliner Nachtleben starten. Da allerdings morgen früh schon wieder Sport auf dem Programm steht, wird unser Kneipen-Spaziergang durch den Kiez nicht bis zur aufgehenden Sonne andauern. :roll:

    Viel Spaß am Wochenende wünscht Helmi :wave:

  • Vandalismus oder Kunst & legal mit dem Rad über rote Ampeln fahren

    Auch das ist eben Berlin: Graffiti - wohin das Auge so blickt. Ob kryptische Schriftzüge auf frisch sanierten Häusern, neu gekauften Luxusautos oder -wie hier- ein kompletter U-Bahnwagen. Was wohl für die meisten Zeitgenossen eher Vandalismus ist, wird wiederum von anderen als Kunst verstanden. Die Halbwertzeit solcher "Schmierereien" allerdings ist eher gering, die Kosten für die Beseitigung sind ganz schön hoch. Beispielsweise kostete die Deutsche Bahn diese Reinigung 2012 immerhin 33 Millionen Euro in etwa 14.000 Fällen. Dieser Wagen dürfte wohl das Reinigungsteam der BVG etwas länger beschäftigen. Ob das wirklich sein muss, mögen Sie bitte selbst beurteilen. Mich störte in diesem Fall jedenfalls, dass sogar die Fenster Teil des "Kunstwerkes" wurden und man deshalb nicht mehr nach draußen schauen konnte. :roll:

    Kunst oder Vandalismus? Was denken Sie?

    Den gestrigen Herrentag habe ich entspannt verbracht: Gemütliches Frühstück, Telefonat mit meinem Daddy, ein bisschen Arbeit, Mittagsschlaf und danach war ich noch beim Grillen der Nachbarschaft auf dem Teutoburger Platz. Ein Teilnehmer erzählte etwas sehr Interessantes: Eine Karawane von mindestens 16 Fahrrädern ergibt laut Straßenverkehrsordnung (§27) einen geschlossenen Verband, wenn sie erkennbar dicht beieinander fährt. In diesem Fall darf man sogar nach §41 nebeneinander und -das war seine Message- sogar über rote Ampeln radeln. Wir wären nicht Berlin, wenn diese "Lücke" im Gesetz nicht wieder "ausgenützt" würde: 8|

    Grillen am Platzhäuschen im Park

    So gibt es eine Gruppe, die sich regelmäßig trifft, um eben mit mindestens 16 Teilnehmern Teile des Hauptstadt-Verkehrs durch nebeneinander und über rote Ampeln fahren regelrecht lahm legt. Denn die Querampel muss nach StVO den Verband trotz grün passieren lassen. Es gibt nie eine vorgesehene Route, der Radler an der Spitze des Konvois (sozusagen der Verbandschef) entscheidet situativ, wo's lang geht. Kooperativ übrigens reagiert die Polizei auf dieses nicht angemeldete Demonstrationsverhalten: Sie eskortiert inzwischen die "Sportler" mit Motorrädern... ;D

    Nils ist wieder in der Stadt, deshalb geht's heute zum Sport! Auch Ihnen einen wertvollen Freitag und viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Back to the Roots & nur ein Strafzettel

    Heute ist es dann doch passiert. Nach vier Jahren war es aber vielleicht auch an der Zeit. Seitdem trage ich mein Smartphone (HTC) aus der ersten oder zweiten Generation meistens bei mir. Je nach Kleidung am liebsten in einer Jacke, bei sonnig-heißem Wetter -wie an diesem Tag- allerdings dann (hinten) in der Hose, da ich ja in der Regel keine Tasche dabei habe. Vielleicht sollte man mal T-Shirts mit Taschen erfinden. Egal. Jedenfalls komme ich wie jeden zweiten Morgen in der Woche gegen 7.40 Uhr zu meinem Bäcker im "Szenebezirk" Friedrichshain, bestelle einen kleinen Frühstücks-Snack und gehe damit ins Raucher-Séparée. Beim Hinsetzten höre ich einen verdächtigen "Knacks", sofort wird mir klar - das war jetzt das Handy. 88|

    Um es kurz zu machen: Äußerlich ist alles OK, also keinerlei "Frakturen", aber das Display will nicht mehr. Und da man diese Smartphones nur noch über die "Touchscreen" bedienen kann, geht natürlich nix mehr. Zum Glück habe ich seit dem ersten Mobiltelefon aus den 1990ern alle Modelle aufgehoben, hatte deshalb gerade die große Auswahl und entschied mich zunächst mal für das vorletzte Handy. Das bietet zwar theoretisch auch alle mir wichtigen Funktionen wie Telefon, Internet und Kamera, allerdings auf einem deutlich älteren Standard. Ob dieser Schritt zurück sich nun als Bereicherung erweist oder ein Update in die aktuelle Smartphone-Version nötig macht: Die Zeit wird's zeigen und ich bin gespannt... :p

    Das defekte Gerät [links] und besagte Kreuzung mit dem besetzten Haus [rechts]

    Nach Feierabend im Büro sitze ich dann gegen 13.00 Uhr wieder beim Bäcker vom Morgen, diesmal draußen mit einer "Capri Sonne". In etwa 50 Metern Entfernung sehe ich den Abschnittsbevollmächtigten auf die Kreuzung zukommen. Für alle westdeutschen Leser: Das ist ein Polizeibeamter (noch aus der DDR-Zeit), der täglich im Kiez Streife läuft, für "Ruhe und Ordnung" sorgt, aber auch Ansprechpartner für den Bürger ist. Seit einer Polizeireform sind diese Herrschaften zumeist Kommissare, in diesem Fall sogar Hauptkommissar. Dieser "ABV" wird lautstark von drei -vielleicht hanseatischen- Hausbesetzern mit "mojen Mojen" begrüßt und schreit dann zurück: "Mahlzeit". Die Antwort: "Für uns heißt es jetzt aber erst "Morgen". :yawn:

    Der Polizist beginnt einen Strafzettel für einen Falschparker zu schreiben. Einer der drei Hausbesetzer interveniert, schließlich handele es sich bei dem Wagen "doch nur" um einen Opel. Er würde ihm 50 Edelkarossen zeigen, wenn er von dem Strafzettel absähe und beginnt direkt damit, indem er auf einen uralten Mercedes verweist, der zudem noch ein Paderborner Kennzeichen hat. Also nicht mal aus Berlin kommt. Tatsächlich steht der Wagen direkt an der Kreuzung, hält also den Mindestabstand von fünf Metern nicht ein. Der Ordnungshüter antwortet irgendwas mit "Denunziant im Land" und geht weiter, ohne den "ranzigen" Wagen -gebaut in Stuttgart- zu verwarnen. Der Hausbesetzer scheint sprachlos. Entschlossen schreie ich ihm deshalb mit "Berliner Schnauze" meine persönliche Erklärung zu: "Kiek doch ma: Der nagelneue Opel (Businessklasse) is mindestens 10.000 Euro mehr wert als die alte Jurke aus Paderborn und kommt außerdem aus Bayern (Kennzeichen)." "Det is natürlich richtich und macht Sinn", sagt er und geht schmunzelnd zurück zu seinen Kumpels. ;D

    Genießen Sie Ihren Feierabend. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Tommy Jaud / Urlaubspläne / Chatroulette / Europawahl / Arbeit

    Tommy Jaud ist ein von mir sehr geschätzter Autor der Gegenwartsliteratur. Seine bisherigen Bücher habe ich regelrecht verschlungen. Seit Freitagabend nun lese ich auch das derzeit letzte Werk von ihm, den dritten Band der Trilogie um die Hauptfigur Simon Peters mit dem ungewöhnlichen Titel "Überman". WDR 1 LIVE kommentierte "ein Pointen-Feuerwerk" und beim NDR Kultur kam man zu dem Ergebnis: "Das Beste jedoch: Der Weltuntergang erscheint einem gar nicht mehr so schlimm, wenn man Tommy Jaud gelesen hat." Seit Mai gibt's das Werk endlich auch als Taschenbuch. Immerhin spart man im Vergleich zur bisherigen Hardcover-Version sieben Euro und zahlt nur noch 9,99 Taler. ;D

    Es macht richtig Spaß, den SPIEGEL-Bestseller (Platz 1) zu lesen.

    So wurde es gestern ein sehr entspannter Samstag. Wir hatten tolles Wetter in Berlin, das mich zwischendurch immer mal für ein halbes Stündchen raus in die Sonne lockte. Dabei habe ich die ersten Kapitel des neuen Buches gelesen. Ansonsten war ich damit beschäftigt, die ersten Angebote für meinen Herbsturlaub am Mittelmeer zu studieren, denn auch als Frühbucher lässt sich -vor allem außerhalb der Schulferien- richtig was sparen. Außerdem habe ich mit "Chatroulette" eine Onlineplattform entdeckt, auf der man im Video-, Audio- und/oder Schreibmodus mit stets neu "zugeteilten" Menschen chatten kann. Wie ich dann bis richtig tief in dieser Nacht feststellen musste, eine Seite mit Suchtpotential - zumindest für mich. |-|

    Bei der Wahrnehmung eines Bürgerrechtes: der Wahl-Berliner

    Heute geht's gleich erst mal zur Europawahl. Berlin stimmt außerdem noch über die Zukunft des Flughafens Tempelhof ab. Die einen wollen an den Rändern des Geländes Wohnungen bauen, die anderen sind dafür, alles so zu belassen, wie es sich derzeit darstellt. Am Nachmittag werde ich dann wahrscheinlich (gern) arbeiten, da ich noch zwei relativ aufwendige Artikel als Aufträge habe. Da draußen jedoch noch immer schönster Sommer herrscht, werden entsprechende Sonnenpausen mit Sicherheit ebenfalls auf dem Programm stehen. B)

    Einen tollen Sonntag wünscht Helmi aus der Hauptstadt :wave:

  • KW 20/21

    Ups - schon wieder eine Woche rum. Und ich fühle mich nach wie vor sommerlich beschwingt, einfach prima. Unter anderem habe ich nun endlich den Kurantrag mit drei Wunschadressen an der Ostsee abgeschickt: Insel Rügen (Göhren), Heiligendamm und die Insel Usedom (Heringsdorf). Das würde in den nächsten Monaten sehr passen, im Herbst ginge es dann nochmal ans Mittelmeer. Fürs übernächste Wochenende habe ich mich erstmals für den A&P-Rave im Flughafen Tempelhof akkreditiert. Da Freund Nils derzeit (wahrscheinlich in seiner Heimat) untergetaucht ist, leidet das ansonsten regelmäßige Sportprogramm im Moment ein bisschen, trotzdem traue ich mich heute (wahrscheinlich) an den Strand... :roll:

    Heute wird außerdem ein neuer Fachartikel von mir veröffentlicht. Er handelt von der Situation von Sehbehinderten und Blinden in Deutschland. Obwohl ich eigentlich noch eine Menge weitere freiberufliche Arbeit habe, beispielsweise gerade einen Beitrag über die Vergabe eines Gütesiegels zur Barrierefreiheit im Tourismus schreibe, überlege ich doch gleichzeitig, vielleicht mal wieder die Arbeit sein zu lassen und mit Freundin Jana an einen der zahlreichen Berliner Seen zu fahren. Immerhin soll's auch hier heute bei knapp 15 Sonnenstunden 33 Grad geben. B)

    Einen anderen Exklusiv-Artikel von mir gibt's übrigens im Moment noch bei "DieRedaktion.de" zu kaufen: Thema ist der "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung zur Europawahl am Wochenende. Natürlich habe ich ihn auch bereits ausprobiert, mit folgendem Ergebnis: Auf Platz 1 der Übereinstimmungen liegt diesmal mit 85,6 % die SPD, gefolgt mit ebenso viel Prozenten von den Grünen und mit 82,7 % von den Piraten. Jetzt überlegen Sie mal, wo ich wohl am Sonntag mein Kreuzchen mache... :p

    Nehmen Sie sich die Zeit bei Netzspot!

    So und nun noch eine kleine Werbung für die Werbung: Haben Sie schon einmal daran gedacht, im Netz auf sich oder Ihr Unternehmen mit einem kurzen Spot oder einem längeren Imagefilm aufmerksam zu machen? Seit vier Jahren produziere ich nämlich genau diese und würde mich freuen, schon bald auch für Sie tätig werden zu können. Die Produktionen sind vielfältig einsetzbar: Auf der eigenen Homepage, bei Youtube, als Anhang an die Email et cetera. Die Wirkung dieser Spots ist ausführlich auf meiner Webseite beschrieben. Viel Spaß beim Lesen... 8|

    Genießen Sie den Tag, viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Es macht Spaß zu leben!

    Gestern habe ich mich ganz besonders über eine Mail meiner früheren Partnerin Mone gefreut. Heute nun steht doch einiges an Arbeit an. Zum Teil eher "Kleinkram" wie beispielsweise ein Anruf bei der Hausverwaltung: Dort soll ich Informationen bekommen, wie es denn nun mit meinen bereits vor zwei Jahren beantragten, neuen Fenstern weitergeht. Außerdem möchte ich eine defekte Wasserbatterie in der Küche melden, die höchst wahrscheinlich ausgetauscht werden muss. Hauptsächlich aber werde ich mit einem Fachartikel über sehbehinderte und blinde Menschen sowie den Barrieren, auf die sie im Alltag stoßen, beschäftigt sein. Anderes wiederum -wie die Auswahl dreier Kurkliniken- habe ich schon jetzt aufs Wochenende verschoben, weil ich, sollte die Zeit bleiben, am späteren Nachmittag lieber etwas für den Körper tun würde: Saunieren oder Fitness-Studio. Die Entscheidung ist aber noch offen. B)

    Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Leben sich so erfüllt anfühlt, wie das meine derzeit. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

    PS: Anfang Februar diesen Jahres startete ich die Aktion "Loslassen". Noch immer suche ich in diesem Zusammenhang dringend möglichst viele Umzugskartons. Wer lebt in Berlin und kann helfen? Freue mich auf Feedback... :yes:

  • Rana (Pseudonym) da, Auto weg

    19 Jahre kennen wir uns jetzt schon. Zu Beginn meiner Berliner Zeit lebten Rana und ich als Nachbarn gemeinsam im Studentendorf Schlachtensee im schicken Zehlendorf. Inzwischen ist sie nach Göttingen gezogen und praktiziert als Ärztin in Kassel. Da die Studienfreundin heute an einem ADHS-Kongress teilnimmt, wollte sie diesen Aufenthalt in der Hauptstadt mit einem Besuch bei mir verbinden und stand also gestern Abend wie angekündigt vor der Tür. Weil wir beide großen Appetit hatten, ging's gleich los in Richtung "Castingallee". Schon bei diesem Spaziergang zeigte sich, dass wir direkt an unser letztes Treffen vor gut eineinhalb Jahren anschließen konnten. Die Gespräche waren sowohl tiefgängig, aber eben auch humorvoll. Jeder sprach von sehr persönlichen Erlebnissen, die nicht hierher gehören. Die Zeit jedenfalls verflog regelrecht und als wir dann irgendwann zurück zu mir aufbrachen, mussten wir uns beim "Absacker" im Spätkauf richtig beeilen, weil dort schon geschlossen wurde. :roll:

    "Karl Dall" mit Dame, heute Nacht in Berlin

    Morgens um 8.00 Uhr klingelte dann erbarmungslos der Wecker. Während Rana duschte, besorgte ich noch rasch ein kleines Frühstückchen, obwohl wir eigentlich zu dieser Tageszeit beide nur einen schönen Pott Kaffee und eine Morgenzigarette bevorzugen. Als ich ihr dann die Tasche zum Auto trug, staunten wir beide nicht schlecht: Da wo nachts bei unserer Rückkehr noch ihr Wagen stand, war jetzt eine Parklücke. Zwar muss man bei mir vor der Tür ein Ticket lösen, was die Freundin übersehen hatte, das Fehlen jedoch ist definitiv kein Abschleppgrund. Und so ergab die sofortige, telefonische Abfrage des Kennzeichens bei der Polizei auch keinerlei Hinweis. Wir fuhren mit dem Taxi zum Polizeirevier und erstatten dann dort Anzeige. Vermutlich steht das Kfz aber längst umgespritzt auf einem polnischen Automarkt. Jetzt hoffen wir, dass entweder die Polizei ein Wunder schafft oder dass zumindest die Teilkasko-Versicherung die Kosten übernimmt... :'(

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi aus der wilden Stadt der Diebe :wave:

  • Zwischenmeldung

    Nach knapp einer Woche müsste hier mal wieder etwas geschrieben werden, oder? Aber was? Mein Leben läuft derzeit sehr geregelt. Es macht großen Spaß, aber irgendwie fehlt mir im Moment die Motivation, hier über Details zu berichten. Natürlich gibt es in Berlin genug an täglichen Eindrücken, die erwähnenswert wären. Bei einer "Schreibblockade" helfen die allerdings auch nicht weiter. Immerhin, dies: Gestern entdeckte ich vor den Schönhauser-Allee-Arkaden diese Fahrrad-Waschanlage. Das gute Stück wurde im September 2013 schon mal zwei Wochen hier erprobt. Jetzt wird es (wohl an wechselnden Standorten) regelmäßig in der Hauptstadt betrieben. Die Hersteller scheinen jedoch noch nach einer Finanzierungsmöglichkeit "en masse" zu suchen. :roll:

    Mobile Fahrradwäsche

    Am Wochenende kommt Rana (Pseudonym) aus Göttingen zu Besuch. Darauf freue ich mich schon sehr. Wir lernten uns 1995 im Berliner Studentenwohnheim am Schlachtensee kennen. Die Freundin besucht einen Ärztekongress und möchte zuvor mit mir losziehen. Dass ich nachts allerdings sehr laut schnarche, hatte ich ihr gesagt. Sollte das Ohropax nicht ausreichen, möchte sie mir ein Kissen aufs Gesicht drücken. Sollten Sie also ab nächster Woche gar nichts mehr von mir hören, fangen Sie mal allmählich an, sich um meine Person Gedanken zu machen... :))

    Einen wertvollen Feierabend wünscht herzlich - Helmi :wave:

  • Barbecue in der Walpurgisnacht

    Gestern Abend Angrillen bei Angel (Pseudonym). Da es mal wieder ans andere Ende der Stadt nach Spandau (zumindest fühlt es sich dort schon so an) geht, breche ich bei mir um 16 Uhr auf. Eine Stunde später treffe ich auf Freund Nils im Witwenbezirk Wilmersdorf. Weil wir gerade den Bus verpasst haben, der uns noch weiter aus der Stadt bringt, beschließen wir, am U-Bahnhof ein "On-the-Road-Bier" zu kaufen. Obwohl sich der Sportkamerad wirklich viel Mühe gibt und zwei Läden aufsucht, kommt er erfolglos zurück, denn er ist an meinem alkoholfreien Kaltgetränk gescheitert. So viel zum Thema "Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf". Um 18 Uhr treffen wir bei der Gastgeberin ein. Einige sind schon da. Kinder spielen im Garten, der Grill wird gerade mit ersten Würsten bestückt, ein riesiger Sektkühler (Fassungsvermögen rund 30 Piccoli) bildet zu dieser Zeit das Zentrum des Barbecues. Und so folge ich zunächst einmal dem Gespräch von drei Single-Damen mittleren Alters, Thema "Gesichtschirurgie und Botox im Speziellen". 8|

    Fürs Foto mache ich gestern auch mal kurz den Grillmeister...

    Alle drei sind sich wohl einig, zeitnah etwas an ihren Augen machen zu lassen, auch wenn ich keinen Grund dafür erkenne. Ob für 2.000 Euro in Berlin oder für 600 Euro in Polen wird rege diskutiert. Zahnärzte könnten die Botox-Spritzen jedenfalls deutlich sicherer setzen als Allgemeinärzte, erfahre ich. Grundsätzlich jedoch dürfe das jeder, der quasi den "Spritzenschein" hat. Also auch Krankenschwestern, bemerke ich und füge hinzu, die könnten ja wohl am besten spritzen. Dann geht's erst mal los mit Essen. Irgendwie unglaublich, was Angel da alles aufgefahren hat. Die stetig zuströmenden Gäste bringen natürlich auch immer wieder neue Grillspezialitäten mit. An diesem Abend lerne ich eine Reihe neuer Menschen kennen. Beispielsweise spreche ich länger mit einem "Modemenschen" aus der Nachbarschaft, der auch über die Berliner Society (West) recht gut Bescheid weiß. Ein runder Abend, der großen Spaß bereitet. Vielen Dank an die Gastgeberin, ihre ganze Familie und die illustren Gäste. :yes:

    Einen tollen Mai-Feiertag wünscht Helmi aus Berlin :wave:

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