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  • Szene: "Eat the World"

    Mone ist mit ihren Freundinnen Vrona und Heike aus dem Rheinland in der Stadt. Zusammen mit den drei Damen steht heute wieder einmal ein sehr interessantes Experiment auf dem Programm: "Eat-the-world.com" veranstaltet inzwischen in neun bundesdeutschen Großstädten kulinarische Stadtführungen. Allein hier in Berlin werden mit Kreuzberg, Friedrichshain, Schöneberg und Prenzlauer Berg vier unterschiedliche Touren angeboten. Wir haben uns für die erste entschieden. So flanieren wir am Mittag durch den "Multikulti-Bezirk", bekommen von einem Bewohner seinen Kiez erklärt und machen in sieben ausgewählten Restaurants immer wieder einen Zwischenstopp, um dort jeweils für ein bestimmtes Land Typisches zu essen. Ganz sicher wird das ein Event, der mir auch noch einen detaillierten Onlineartikel wert ist. :p

    Auch an Süßspeisen wurde gedacht, wie hier bei "Kuchen-Kaiser" [links] oder dem Bio-Eisladen "Isabel" [rechts].

    Einen wertvollen Freitag wünscht Ihnen Helmi aus Berlin :wave:

  • Pfingsten in der Natur

    Zusammen mit Nachbarn Stephan ging's am späten Freitagnachmittag mal wieder nach Grenz in der schönen Uckermark. Angekommen, bezog ich erneut den Bauwagen des dortigen Kulturvereins auf dem sehr weitläufigen Grundstück von Christoph, mit dem ich gleich am ersten Abend grillte. Obwohl wir uns ein Jahr nicht gesehen hatten und weil sehr viel passiert war, kam es zu einem langen und tiefgängigen Gespräch. Thema dabei auch unsere jeweiligen Entwicklungsperspektiven. Dieses kleine Örtchen bietet eben echt die gute Möglichkeit, vom großstädtischen Aktionismus und der hier in Berlin herrschenden Hektik runterzukommen. Allein fünf Leute aus meiner hiesigen Nachbarschaft ziehen sich inzwischen immer wieder mit ihren Familien in ihre Refugien in Grenz (in der Nähe zu einem kleinen See gelegen, 40 Einwohner) zurück, um neue Kraft zu tanken und Ideen zu sammeln. :p

    Zweimal wurde gegrillt [links] und am Bahnhof in Eberswalde [rechts]

    Wen wundert's, dass auch ich ein Auge auf die Region werfe. Natürlich war ich auch zweimal bei Freund Peter Pan (Pseudonym), habe viel gelesen, interessante Gespräche geführt, gut gegessen - kurzum: Es waren wirklich dreieinhalb wertvolle Tage bei zum Teil herrlich sommerlichem Wetter. Gestern Nachmittag dann die Rückfahrt mit Hotte (Pseudonym). Bewusst wählte er statt der schnellen Autobahn die (Feld-)Wege (der Begriff "Straßen" wäre hier wirklich übertrieben) übers Land. Wir fuhren durch malerische Dörfer und echt beeindruckende Natur. Unglaublich, wie viele Häuser hier wegen der anscheinend anhaltenden Landflucht leer stehen. Wegen eines "Anschlusstermins" meines Kumpels stieg ich in Eberswalde auf die völlig überfüllte Bahn um und saß kurz danach zum "Welcome-Drink" wieder vor dem Spätkauf um die Ecke. B)

    Starten Sie angenehm in die kurze Arbeitswoche. Herzlich - Helmi :wave:

  • Berlin kreativ: Street Food Thursday

    Seit 11. April gibt's in der Hauptstadt kulinarisch mal wieder etwas Neues zu entdecken, diesmal in Kreuzberg: In der Markthalle 9 (Eisenbahnstraße 42-43) findet zwischen 17.00 und 22.00 Uhr jeweils donnerstags der "Street Food Thursday" statt. An über 20 Ständen präsentieren junge Köchinnen und Köche, die sich noch kein eigenes Restaurant leisten können oder wollen, ihre internationalen Spezialitäten. "Eine Sammlung bester Bürgersteig-Delikatessen", sagt der Veranstalter auf seiner Internetseite. Von englischen Pies, koreanischen Kimchi bis zu brandenburgischen Tapas oder Allgäuer Kässpatzen. Serviert wird nicht auf teuren Porzellantellern, sondern im einfachen Papp-Schälchen. "Nachhaltigkeit" ist bei den Speisen das Stichwort: Biofleischstand neben einem rein veganen. Das hat natürlich auch seinen Preis, zwischen 5 und 10 Euro sollte man für eine Portion schon einplanen. :p

    Die Markthalle 9 von außen [links] und innen [rechts]

    Noch wird die Veranstaltung eher als Geheimtipp gehandelt, wenn sie auch bereits sehr gut von den Kreuzbergern besucht wird. Ein offensives Marketing und die Qualität der Speisen sowie das ganze "Drumherum" dieses Events scheinen aber dafür zu sorgen, dass der "Street Food Thurstday" schon bald über den Bezirk hinaus Aufmerksamkeit erregt und auch demnächst in den Reiseführern auftaucht. Wer also mal in der Anfangsphase einer guten Idee dabeisein und einen kulinarischen Genuss erleben möchte, mache sich möglichst schnell auf - donnerstags zur Markthalle 9. :roll:

    Warmer, geschmorter Lachs mit allerlei Beilagen - kredenzt allerdings von einem Koch, nicht von einem Markthändler. Vielen Dank für den (noch) Insidertipp an Freund Nils, der auch für meine Handyfotos die Zeit hatte.

    Über Pfingsten ziehe ich mich zurück in die wunderschöne Uckermark - ein paar Tage Bauwagen am See... Auch Ihnen ein wertvolles Wochenende! :wave:

  • Freundinnen & Vernissage / Vorsicht bei der Unterschrift / Steuererklärung

    Am Sonntagnachmittag war ich zum Kaffeetrinken bei Barbie (Pseudonym) und ihren beiden Töchtern. Das ist schon echt klasse, solche Freundinnen hier in Berlin, bei Koblenz (Mone) oder natürlich auch in Hann Münden (Iris) oder Köln (Sonja) zu haben. Da wird dann einfach Raum für tiefgängige Gespräche geschaffen und man kann zugleich auch Spaß haben oder genießen. - Gestern Abend dann wieder eine Vernissage im Spätkauf um die Ecke. Eine ansteckend gut gelaunte Künstlerin (Annett Laux) präsentierte eines ihrer Berlin-Fotos. Kurator Sven sprach diesmal sogar mehr als einen Satz zur Eröffnung, Prädikat: eine wirklich nette Veranstaltung. :p

    Morgens so gegen 8 Uhr klingelt es häufiger mal bei mir. Meist ist es einer der beiden Paketdienste, der etwas für die wehrte Nachbarschaft abzugeben hat. Dann nehme ich die Päckchen auch immer brav entgegen, selbst wenn es manchmal bei mir fast aussieht wie in einem Postamt. Heute mal was neues: Ein Mann -vom Typus und Akzent her mit Migrationshintergrund aus einem orientalischen Land- möchte für ein noch nicht besetztes Architekturbüro einen Brief abgeben. Dafür hätte er gern eine Unterschrift, die ich mit meinem Fingernagel (!) im winzigen Display seines Handys tätigen soll. 8|

    Jetzt werde ich vorsichtig. Zunächst frage ich, für wen er überhaupt arbeitet, denn er trägt nicht, wie sonst üblich, eine Uniform eines Zustellunternehmens. "Stadtbote", antwortet er sehr knapp und ich denke mir, das kann ja alles und nichts bedeuten. Ich frage nach einem Ausweis oder irgendwelchen Papieren, die ihn als Mitarbeiter dieses mir unbekannten Unternehmens auszeichnen. Er habe alles im Auto und wird nervös. Dann geht es ganz schnell: Er sucht den Briefkasten des Architekten, wirft den Brief ein und meint, ich müsse jetzt keine Angst haben. - Angst ist hier klar das falsche Wort. Aber nach dem Kontoeröffnungsbetrug bin ich noch vorsichtiger und achte eben auch sehr darauf, wo ich wem meine Unterschrift hinterlasse. :yes:

    Ab heute widme ich unter anderem der Steuererklärung fürs Vorjahr. Das bedeutet, zunächst mal die entsprechende Software (das Steuer-Sparbuch von WISO) zu kaufen. Die Belege sind natürlich bei meiner kleinen "Beamtenseele" längst sortiert und auch die Buchführung ist in einer Excel-Tabelle bereits vergleichbar akribisch vorbereitet. Außerdem möchte ich einen Artikel fürs Onlinemagazin schreiben und eventuell zum Sport gehen. Sehr gern würde ich auch mal wieder zum Golfen, aber Freund Nils meldet sich derzeit nicht bei mir auf einen Anruf zurück... :roll:

    Einen guten Tag wünscht Ihnen Helmi aus Berlin :wave:

  • Zurück in Berlin

    Wow - die Woche in Koblenz/Vallendar/Lahnstein hat wirklich gut getan. Nochmal herzlichen Dank an alle Menschen, denen ich dabei begegnen durfte. Es ist der Mut zur Mobilität, der mir anscheinend etwas abhanden gekommen war. Gleich zwei Wochen nach der Türkeireise schon wieder weg aus Berlin? Ja - warum denn nicht! Genau so werde ich es künftig (wieder) machen, schließlich ist mein Arbeitsplatz räumlich flexibel. Mein Laptop ist alles, was ich brauche, gegebenenfalls vielleicht noch ein Telefon. :p

    Gestern Abend dann die Rückreise in die Hauptstadt. Mit dem ICE geht das in weniger als sechs Stunden, so dass ich kurz nach 0.00 Uhr wieder an meinem Wohnort war. Auffällig (immer wieder) hier: die tatsächlich schnellere Taktung. Die Tram fährt auch nach Mitternacht noch in rascheren Abständen als man eine Zigarette in Ruhe raucht. Insgesamt sind die Menschen auf den Straßen einfach in einem anderen Tempo unterwegs. Aber diese Beschleunigung tut sicherlich (zwischendurch) immer mal gut, zum Abbremsen der Hektik in der Metropole gibt's dann eben "Fluchtburgen", wie ich sie zuletzt aufgesucht habe. B)

    Ihnen einen tollen Sonn- und Muttertag! Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Koblenz tut gut

    Seit Samstagabend bin ich jetzt in Koblenz/Vallendar und wohne gerade im Haus meiner Eltern. Bereits am Sonntag kam meine Schwester Sylvia diesmal völlig ohne Mann und Kinder zu Besuch. Eine schöne Möglichkeit, mal über sehr persönliche Fragen zu sprechen. Die neue Woche begann dann gestern Morgen um 6.00 Uhr. Vormittags war ich mit der Seminarorganisation für Nullbarriere beschäftigt, am Nachmittag widmete ich mich meiner Firma Netzspot. Inzwischen sind auch die Treffen im Freundeskreis arrangiert, ich bleibe doch etwas länger als zunächst gedacht im Rheinland: Nach dem Sport im Fitness-Studio treffe ich heute am frühen Mittag Freund Joachim zum Essen in der "Szenekneipe" 'Circus Maximus' von unserem gemeinsamen Freund Ralf. Morgen Abend fahre ich zum Grillen zu Mone und treffe am Freitagnachmittag noch Steffi. Irgendwann am Wochenende -so sieht es derzeit aus- dann die Rückreise nach Berlin. Der derzeitige Ortswechsel -das spüre ich schon jetzt- tut wirklich gut. Man kommt auf neue Ideen (gerade, was das journalistische Arbeiten angeht) und zugleich zur Ruhe, die hier einfach herrscht. B)

    Atmen Sie. Leben Sie. Viele Grüße von Helmi aus Vallendar :wave:

  • Wenn die Heimat ruft...

    Heute freue ich mich besonders auf eine Reise ins heimatliche Rheinland. Der inneren Stimme folgend, habe ich kurzfristig beschlossen, am Nachmittag für ein paar Tage nach Koblenz/Vallendar zu fahren. Dort werde ich bei meinen Eltern wohnen und vielleicht sogar meine Schwester Sylvia treffen. Auch über Begegnungen mit Joachim, Mone und Steffi würde ich mich freuen. Arbeiten kann ich ohnehin überall. Die Entscheidung für den Ortswechsel ist das Resultat der gestern hier beschriebenen Überlegungen. Auch wenn ich nur ein Oneway-Ticket gebucht habe: Liebe Berliner, ich bin sicher schneller wieder in der Hauptstadt als Ihr denkt... B)

    Bootsanleger am Rhein bei Vallendar

    Ein angenehmes Wochenende wünscht Helmi :wave:

  • Gedanken

    Gerade bin ich mit der üblichen Morgenmeditation in den neuen Tag gestartet. Draußen scheint die Sonne und es zwitschern die Vögel. Vor mir steht eine Tasse frisch gebrühter Kaffee, ein Laptop und dann liegt da auch noch ein gutes Buch, das ich wohl zwischen der Arbeit immer mal wieder im Sonnenschein vor der Tür lesen werde. Vor uns steht das Wochenende und am Abend habe ich eine Partyeinladung. Es verspricht also wirklich, ein wertvoller Freitag zu werden. :p

    Und doch -da bin ich ganz ehrlich- geht mir in den letzten Tagen einiges durch den Kopf: 18 Jahre lang war Berlin jetzt meine "Traumstadt", von der ich inzwischen wohl behaupten darf zu wissen, wie sie tickt. Noch immer lebe ich sehr gern hier, entdecke auch nach fast zwei Jahrzehnten immer wieder noch etwas neues. Aber ich denke eben inzwischen auch wieder an meine Heimat - das Rheinland, Koblenz, die Stadt in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Nicht zuletzt gibt es die Sehnsucht in mir, mal direkt am Meer zu leben. :roll:

    Seit ich 16 war, wollte ich als Journalist arbeiten und habe das auch in den unterschiedlichsten Variationen getan. Ob Nachrichten, Boulevard, Talk, Infotainment, Online - ein echt breites Spektrum habe ich im Bereich Medien durch. Selbst Marketing und Werbung. Was bisher ein bisschen auf der Strecke blieb, ist der fiktionale Erzähler. Aber die Zeit kommt noch. Derzeit habe ich mich -wie kürzlich berichtet- erst mal vom Marketing ein Stück losgesagt. Wohin die berufliche Reise weitergeht, auch das ist so eine der Fragen, die sich gerade stellen. :yes:

    Alles ist in Bewegung und fließt - davon bin ich überzeugt. Diese Bewegung sollte möglichst harmonisch sein. Für örtliche Turbulenzen bin ich (nicht mehr) der Typ. Wohin führt also meine Reise? In Berlin bleiben oder den Ort mal wechseln, beziehungsweise einen ergänzen? Wo liegt meine berufliche Leidenschaft? Ist es überhaupt noch das journalistische Arbeiten? Sicher scheint mir zu sein, dass sich diese Fragen stellen, weil ich mein Leben gern bewusst und möglichst zu 100 % erfüllt lebe. B)

    Auch Ihnen einen wertvollen Tag. Viele Grüße von Helmi, derzeit in Berlin :wave:

  • Dienstag, 30 April 2013

    Gestern habe ich unter anderem meine Rezension zum aktuellen Roman "Unter Frauen" von Alex veröffentlicht. Abends ging es dann zum Essen in den "Schusterjungen", einem sehr bodenständigen Lokal hier bei mir im Kiez. - Heute Morgen werde ich nach längerer Abstinenz den Tag in der Muckibude beginnen. Es wird echt Zeit, mal wieder etwas für den Körper zu tun. Schließlich möchte ich ja mindestens 100 werden und das geht nur mit einer langjährigen Gesundheit, die es zu erhalten gilt. - Morgen ist Tag der Arbeit, also Feiertag. Hoffen wir, dass es in Berlin und den anderen "Krawall-Zentren" wie Hamburg möglichst friedlich bleibt. :roll:

    Ihnen einen guten Tag mit mindestens einem wertvollen Erlebnis, Ihr Helmi aus Berlin :wave:

  • Status quo

    Gestern Meeting bei meinem Auftraggeber "Nullbarriere". Da ich mehr Zeit fürs journalistische Schaffen und für meine Werbefilme haben möchte, gebe ich nun nach zwei Jahren die Tätigkeit der Partner-Akquise ab und mache künftig nur noch die Seminarorganisation für das Unternehmen. Wer sich den freigewordenen Job zutraut, darf sich gern melden. Danach war ich mit der Geschäftsführung noch gut essen. - Auch heute werde ich -zumindest bis zum Mittag- arbeiten. Alles, was aus der vergangenen Woche liegengeblieben ist, muss noch weg. - Eigentlich wollte ich mich übers Wochenende ja in den Bauwagen in Grenz (Uckermark) zurückziehen, in dem ich auch vor einem Jahr war. Da zur Arbeit aber auch noch quasi Dauerregen dazukommt, ist diese Reise kurzfristig verschoben worden. :roll:

    Einen wertvollen Samstag wünscht Helmi aus Berlin :wave:

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