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  • Kochen & flanieren

    Gestern Besuch von Freund Nils: Wir trafen uns aufgrund einer Empfehlung meiner Ernährungsphysiologin in Wolletz, die meinte, gesundes Kochen mit ebenfalls Abnehmwilligen oder bereits erfolgreich und langjährig bewusst Lebenden, könne eine sínnvolle Säule eines "Gesamtprogramms" sein. So zauberten wir gemeinsam meine vegane Reispfanne, das nächste Mal kochen wir seine Idee. Gern hinzuziehen würde ich diesem lockeren Austausch von Rezepten noch Freundin Barbie (Pseudonym), die ja seit Jahrzehnten erfolgreich als Vegetarierin lebt. Kochen und Essen wird zum geselligen Event und Genuss, so darf's sein... :yes:

    Im Moment streife ich ja meist bewusst entspannt als "Flaneur" durch die Berliner Kieze. Im Park vor meiner Wohnung sprang mir heute eines unserer Eichhörnchen ins Auge, das Richtung Schönhauser Allee (eine extrem stark befahrene Hauptstraße) lief. Hoffentlich fand es unversehrt auch den Weg zurück. - Außerdem funktioniert erstmals seit etwa 20 Jahren die Wasserpumpe auf dem "Teute". Schon mancher ehrgeizige Kindsvater hatte hier verzweifelnd versucht, in Gegenwart seines hoffnungsvollen Sohnes das Grundwasser zutage zu fördern. Nun hatte man -und das weiß ich aus eigener Erfahrung- beim Pumpen auch schnell das Gefühl, dass tatsächlich Wasser komme, kam aber nie. Erst nach der Reparatur erzählte ein Nachbar, dass wohl zuvor ein Ersatzteil ausgetauscht werden musste. :P

    Einen angenehmen Feierabend wünscht Helmi, der wahrscheinlich in der zweiten Septemberhälfte ins Rheinland fährt :wave:

  • Wieder das Laufen im "Alltag" lernen

    Gerade am Wochenende hatte ich die Zeit, ein paar ausführliche Telefonate im Freundes- und Familienkreis zu führen. Alle drei Gesprächspartner(-innen) meinten -unabhängig voneinander- ich solle mal zunächst bezüglich meines geplanten TCM-Studiums nicht nach den Sternen greifen und mir selbst wieder zu großen Druck schaffen. Unter Umständen tue es sogar ein einfacher (von der Krankenkasse bezahlter) Qi Gong-Kurs oder eine Berechtigung, dies künftig bei mir im Park unterrichten zu können. Die Botschaft kam an, der Prozess läuft... :p

    Gestern Nachmittag tolle Geburtstagsfeier in Kreuzberg: Eine echt große Gruppe von Bekannten aus mehreren Pfingstfreizeiten auf Rügen sowie Reisen nach Ägypten und Amsterdam hatte sich im Biergarten "Brachvogel" eingefunden, wohin Freundin Bianca eingeladen hatte. Unglaublich, wie viele inzwischen mit Partner und erstem Kind erschienen, entsprechend war natürlich auch die Location ausgesucht: Direkt neben dem Biergarten gibt's einen Spielplatz für die Kids und dazu gehört sogar eine Minigolfanlage für die etwas Älteren... B)

    Weitestgehend ist der "Postberg" bei mir inzwischen abgearbeitet. Zwei/drei finanzielle Angelegenheiten werde ich heute noch regeln. Außerdem ist wahrscheinlich meine Hausärztin aus dem Urlaub zurück, mit der ich unter anderem über eine weitere Krankschreibung sprechen werde. Danach fahre ich zu meiner (teilzeit-)arbeitgebenden Firma und mache mit der Geschäftsführung die weitere und künftige "Einsatz- und Urlaubsplanung". :roll:

    Ihnen einen wertvollen Start in die neue Woche, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • TCM & Antiking

    Nach den ersten beiden Einkäufen im Supermarkt gegenüber und einem Kurzbesuch bei Nachbarn Kalle stand heute erstmals nach der Reha das "Duftmarken-Setzen" im Kiez auf dem Programm. Über einen Termin in der Kollwitzstraße ging's per U-Bahn zum Banking Nähe S-Bahnhof Schönhauser Allee und danach mit der Straßenbahn zum "Späti" in der Choriner. Dabei merkte ich natürlich nach vier Wochen in der Uckermark schon, dass man im Verkehr der Bundeshauptstadt stetig bemüht sein sollte zu entschleuningen. Es gelang. Auch die Bemerkung der anscheinend immer fröhlichen Bedienung im Laden, die den Namen des auf Sizilien gelegenen, höchsten und aktivsten Vulkans in Europa trägt, ich sei ja "völlig weich gespült", nahm ich sogar als Kompliment gern an. Ebenso freute ich mich über die Lieferung der Kumpels Edin und Michael, deren Label "Antiking" ich bereits Ende 2013 als Kaputzenpulli in (damals nicht vorhandener) Übergröße bestellt hatte. :roll:

    Was lange währt, wird endlich gut: Der Antiking-Kaputzenpulli - eine Idee mit Zukunft (auch als Pullover, T-Shirt und Basecape) aus dem Herzen Berlins.

    Wissen Sie, wofür die Abkürzung TCM steht? Traditionelle chinesische Medizin. Genau die möchte ich künftig studieren. Denn nach Kursen in Tai Chi, Qi Gong und so mancher "esoterischen Erkenntnis" bin ich mir sicher, darin eine weitere berufliche Erfüllung zu finden. Ja, ich möchte noch einmal an die Uni, auch wenn der erste Abschluss immerhin 15 Jahre = 30 Semester gedauert hat. Da ich diesmal aus Überzeugung und mit großer Lust studiere, wird's wohl auch schneller gehen... Tatsächlich gibt es hier in Berlin sogar eine Hochschule, die das Fach im Bachelor- und Masterstudiengang berufsbegleitend anbietet. Jetzt werde ich mich eingehend über die Zulassungsvoraussetzungen und ähnliches informieren. Vermutlicher Studienbeginn wäre dann zum Sommersemester 2015. :P

    Atmen Sie. Herzliche Grüße von Helmi :wave:

  • Back in Berlin

    Nach meinem offenbar zweiten Schlaganfall (den ersten hatte ich wohl gar nicht bemerkt) war dann heute morgen um 8.00 Uhr die 4-wöchige Reha-Kur in Wolletz am See beendet. Das Ziel, mich in jeder Hinsicht wieder zu stabilisieren und rehabilitieren, scheint erreicht. Auch nehme ich aus den (teilweise) eher theoretischen Veranstaltungen der Klinik um Erich Mielkes letztes Jagdschloss wertvolle Tipps mit, beispielsweise fürs Abnehmen gilt künftig nicht nur der Fettabbau und Muskelaufbau in der "Muckibude", sondern bereits die ernährungsphysiologisch sinnvolle Auswahl meiner (mindestens) dreimal täglichen Mahlzeiten beim Einkauf. :yes:

    Kalorienreiche, süße, fettige und cholesterinwerterhöhende Ernährung ist tabu.

    Seit dem Vormittag bin ich also wieder in der Hauptstadt und habe bereits damit begonnen, mich hier wieder zu organisieren. Ein ganzer Berg von Post will abgearbeitet werden, die Waschmaschine läuft, lieben Menschen (wie Nachbarn Kalle) ist für geleistete Hilfe zu danken, viele Telefonate stehen an - Berlin hat eben seinen eigenen Rhythmus, bei dem -eben- nicht jeder mit muss. Für mich war und ist dieser Sommer 2014 damit eine ganz besonders wichtige Zeit (auch der inneren Einkehr und Demut), in der ich mich wahrscheinlich erstmals ganz subjektiv mit unserer menschlichen Endlichkeit auf dieser Welt beschäftigt, meine Fragen gestellt und meine Antworten gefunden habe. Eines ist sicher und wird hoffentlich von keinem als Drohung empfunden: Ich möchte weiterhin mindestens 100 Jahre alt werden (damit dürfte sich -liebe Familie- meine noch fehlende "Patientenverfügung" wohl für die nächsten 56 Jahre auch erledigt haben)... :P

    Mindestens 100 nach fernöstlichem Vorbild

    Einen angenehmen Feierabend wünscht Ihnen Helmi, wieder aus Berlin :wave:

  • Kleine Überraschungen

    In der vergangenen Woche waren meine Eltern aus dem Rheinland (angemeldet) zu Besuch hier in der Uckermark. Nach einer vergleichsweise langen Anreise reichte die Zeit am Sonntag noch zum gemeinsamen Kaffeetrinken hier im Schlosscafé der Reha-Klinik. Montags fuhren wir dann nach meinen Anwendungen ins nahegelegene Angermünde, wo ich zunächst mal einen Friseur besuchte. Danach entdeckten wir ein einmalig gelegenes, kleines Café direkt am Mündesee, echt klasse und DAS Highlight des Tages. Leider war dort am Mittwoch, als die beiden mich erneut besuchten, Ruhetag. Deshalb mussten wir uns zum Abendessen ein anderes Restaurant suchen. Was man dort allerdings dann serviert bekam, braucht sich ganz sicher nicht zu verstecken. Die Tage und Begegnungen mit meinen Eltern waren sehr wertvoll. :p

    Zufrieden im Speisesaal: Der Patient, der ohnehin abnehmen möchte

    Sehr wertvoll sind und jeden Tag lebenswert machen meiner Meinung nach die kleinen, fast alltäglichen Überraschungen. Beispielsweise meckern hier stetig viele Mitpatienten über die Überschaubarkeit und Einfallslosigkeit unseres Buffets. Für einen grandiosen Nudelauflauf aus den Resten der vergangenen Tage oder eine entsprechende Soljanka muss man allerdings auch offenen Auges am Buffet vorbeischreiten - und schwups, schon wieder gewonnen. Am Freitag begann -bereits in der dritten und vorletzten Woche meines Aufenthaltes hier- dann doch noch mein neuer Qi-Gong-Kurs. Oder wenn man das Glück hat, dass durch den grauen Himmel ein warmer Sonnenstrahl dringt, den man dann gern auf seine Haut lässt, ebenso wie das freundliche Lächeln eines sympathischen Menschen an sein Gemüt. :yes:

    Viele Grüße aus der Reha von Helmi :wave:

    PS: Vielen Dank an die freundliche Dame im Service für das tolle Foto

  • Erich Mielkes Jagdschloss am See

    Den Freitagnachmittag nutzte ich gestern, um in der uckermärkischen Sonne bei leichter Seebriese zu sitzen, zu lesen und selbst zu schreiben. Dabei fiel der Blick auf das kleine Jagdschlösschen, das wohl zuletzt von Stasi-Chef Erich Mielke genutzt wurde und das nun zur Klinik gehört. Hierin ist unter anderem ein Café untergebracht, in dem ich noch nicht war. Nachdem ich meine Gedanken zunächst zu Papier gebracht hatte, stiefelte ich -noch immer "wie (ein) Kapitän (auf hoher See) bei sehr staaaaarke(m) Welle(ngang)", wie der russische Arzt meint, aber immerhin ohne Rollator- ums Gebäude, direkt auf die Terrasse. Von hier ist ein wunderbarer, herrschaftlicher Seeblick zu genießen. 8|

    Jetzt hätte ich ja endlich mein "Haus am See", meinte in dieser Woche meine Mutter, deren Humor man erst einmal verstehen muss...

    Am Montagmorgen erfolgte ja erstmals nach dem "Antrittswiegen" erneut zum Wochenbeginn der Gang zur Waage mit dem erfreulichen Ergebnis, drei Kilo abgenommen zu haben, was jedoch bei dieser Küche auch keine wirkliche Schwierigkeit ist. Der russische Arzt dazu: "Abneeehmen ist beste Mediziiiin." "Hier und Jetzt" freute ich mich also über die klar absehbare Tendenz, diese Reha-Klinik deutlich schlanker zu verlassen, als sie betreten zu haben. Deshalb gönnte ich mir im Rausch des Wohlbefindens einen Pott Kaffee (erstmals seit dem Aufenthalt mit Zucker, auf den ich ansonsten inzwischen komplett verzichte) und ein selbst gebackenes Stück Käsekuchen. Wow - Glücksgefühle. - Morgen kommen extra meine Eltern für ein paar Tage aus dem Rheinland angereist. Darauf freue ich mich schon sehr. :yes:

    Einen tollen Samstag wünscht Ihnen Helmi aus der Uckermark am Wolletzsee :wave:

  • Tolle Überraschung!

    Fast den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht, wie ich heute wohl einen typischen Tagesablauf in einer Reha-Klinik beschreibe. Dass es morgens um 7.00 Uhr mit Blutdruckmessen, Wiegen und der Einnahme des Abführmittels losgeht, dann Frühstück und ab 8.00 Uhr zum Teil die erste Anwendung in der Physiotherapie gibt, dürfte vielen bekannt sein. Die Zeit, diese sehr geregelte Struktur, die man nur individuell aufbrechen kann, zu beschreiben, werde ich gewiss auch noch finden. Als ich gestern -übrigens habe ich mich auch auf eigenen Wunsch ganz von meiner Gehhilfe, dem Rollator verabschiedet- zum Abendessen unterwegs war, kam ein ungewohnter Ruf von der Rezeption: "Herr Schäfer, da ist ein Paket für Sie!" 8|

    Ganz herzlichen Dank liebste Sonja & lieber Christoph!

    Und das war dann doch die absolute Freude des Tages: Ein Care-Paket aus Köln, von Sonja und Christoph. Die aufmunternden, wertvollen Worte, die super-leckeren Schokokekse und vieles mehr haben mich nicht nur erfreut, ja das hat mich echt glücklich gemacht. :yes:

    Vielen Dank für so viel Spaß und Feingefühl, liebe Grüße von Helmi aus der Uckermark :wave:

  • Die ersten Tage in der Reha-Klinik

    Auf mindestens vier Kontinenten durfte ich bisher in den schönsten Hotels dieser Welt leben und von dort berichten (Gehört die Karibik eigentlich zu Nord- oder Südamerika? Im letzten Fall wären es sogar fünf Kontinente). Jetzt -so scheint es mir fast- ist nach einem wohl ersten Schlaganfall hoffentlich noch nicht die Zeit der Reha-Kliniken und Krankenhäuser angebrochen. Vorbei die grandiosen Momente des All-Inklusive-Rausches, beispielsweise mit Wodka-Lemmon auf Eis zum Spätaufsteher-breakfast gegen 11.00 Uhr im Zimmer mit Pool, statt dessen 'À-la-carte-Programm' auf DAK-Karte mit zuckerfreiem Früchtetee und Halbfettmargarine zum Frühstück ab 7.00 Uhr im Speisesaal mit der "Generation 70+"? :roll:

    Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin dankbar für meine momentane Situation. Wie der russische Stationsarzt, der gern mal ein paar heimliche Rauchertipps gibt, schon sagte: "Daaas war Gloooocke, hat zum ersten Mal gebimmelt." Im Idealfall bleibt nichts zurück außer der Aufforderung, in der Zukunft noch bewusster zu leben. In den 210 Einzelzimmern der GLG Fachklinik Wolletzsee leben derzeit knapp ebenso viele Kurgäste. Mit 40+ zähle ich sehr wahrscheinlich zu den fünf Prozent der jüngsten Patienten. (Obwohl -so ein Mitraucher- 1940er+ gibt's hier schon 'ne Menge hahaha...) :))

    Auch situations-komische Geschichten werden hier offenbar, wie beispielsweise zwei vom Schlaganfall völlig sprach-unfähige Patienten, von denen der eine den anderen nach dem Weg zum Seminarraum für Sprachtraining zu fragen versucht. Oder Orgel-Henry aus dem Umland, der auf seiner Altberliner-Drehorgel für die klinikspezifische Zielgruppe als "Entertainer" am Freitagabend das Wochenende einläuten möchte. Leider bleibt dieser Versuch genauso erfolglos, wie der seines -angeblich gelernten Musikerkollegen, der zumindest Noten lesen könne- bei Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" auch nur einen Ton zu treffen. Das Potential für tolle Kur-Klinik- und Krankenhausgeschichten ist erkannt. Aber zuvor würde ich auch durch Reisen und Schreiben zunächst sehr gern die beiden Romanstoffe im Tourismusbereich abarbeiten... :yes:

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi :wave:

  • Reha-Kur am Wolletzsee

    Tags über 30, nachts nicht unter 20 Grad, also tropische Nächte in Berlin. Hitzewelle, Sommer und mittendrin - der Patient. Morgen früh haben Grübeln und Warten ein Ende, denn heute habe ich eine vorläufige (emotionale) Entscheidung gefällt und beschlossen, ab morgen meine 4wöchige Rehabilitions-Kur am Wolletzsee bei Angermünde anzutreten. Neben der Versorgung durch Freunde hat zwar alles hier sehr gut geklappt, gestern Abend konnte ich sogar erstmals allein zum Supermarkt einkaufen gehen. Aber wie sagte eine Freundin sehr treffend: Die Abgrenzung wird mitunter das Problem, wenn zu viele wissen, wie es einem geht und wo man steckt. Deshalb geht's also morgen ins uckermärkische Angwermünde. Die wirklich vielen An- und Nachfragen weiß ich wirklich sehr zu schätzen, bitte aber eben so ehrlich um Nachsicht, dass ich mich bei wirklich fast keinem -wie gewohnt- zurückmelde. :roll:

    Atmen Sie tief ein und aus - herzlich, Helmi :wave:

  • Patient und selbst organisierte Notversorgung

    Meine Krankenkasse blockt ab und beruft sich auf die formaljuristische Rechtslage: Tatsächlich habe ich als Alleinlebender-Großstadtsingle wohl weder Anspruch auf eine Haushaltshilfe (hierzu müsste ein unter 9jähriges, eigenes Kind bei mir leben) noch auf eine Pflegekraft (dafür fehlt mir die Zuordnung zu irgendeiner Pflegestufe). Nach Gesetzeslage und den Richtlinien der Kasse (hier DAK) könnte ich also im schlimmsten Fall ohne lebensnotwendige Medikamente, Nahrungsmittel und Sozialkontakte völlig isoliert in meiner Wohnung bis zum letzten Atemzug dahinsiechen. Zum Glück -und darauf scheint unser Gesundheitssystem zu bauen- verfüge ich jedoch über ein stabiles, großes, soziales Netzwerk, das eben auch jenseits der Digitaltechnik von "Facebook" und Konsorten funktioniert: :yes:

    Kalle vom Verein "Leute am Teute" und aus der WG des Nachbarhauses bringt mir jeden Abend eine selbst gekochte, warme und vegetarische Mahlzeit, schaut schon morgens als erster nach meinem Wohlergehen am geöffneten Fenster und hilft überall und jederzeit, wenn ich schnelle Hilfe benötige.

    Da freuen sich des Patienten-Seelchen und Magen über Kalles warme Mahlzeit...

    Freund und Sportpartner Nils kommt heute bereits zum zweiten Mal zu Besuch. Er besorgt mir unter anderem das anthroposophische Schlangengift, das zur Linderung des Schädeldrucks die schulmedizinische Medikamentation begleiten soll und gießt meine Grünpflanzen.

    Meine Familie (Eltern und Schwester) schenken mir nicht nur via Skype und Telefon mindestens ein Ohr. In meiner Situation sind eben nicht nur gute Zuhörer, sondern auch Ratgeber wichtig.

    Auftrag- und Arbeitgeber "Nullbarriere/Hyperjoint" schickt je nach Bedarf mit Sören einen lieb gewonnen Kollegen, der gern auch mal im Supermarkt einkaufen geht oder andere, wichtige Erledigungen tätigt.

    Freundin Barbie (Pseudonym) möchte mir den Samstagnachmittag und damit erneut einen Teil ihres kostbaren Wochenendes widmen. Sie steht dankenswerter Weise auch in telefonischer 'Rufbereitschaft'.

    Das erste kurze Sonnenbad seit 14 Tagen - ein Genuss!

    Soweit das nächste Team der momentanen Notversorgung. Ärztlich kümmern sich noch immer die Neurologie und Neurochirurgie um mein (hoch-)schulmedizinisches Wohlergehen. Die Hausärztin war gerade dankenswerter Weise zu einem Besuch in meiner Wohnung und machte damit ihrer Berufsbezeichnung alle Ehre. Aus zweiter fachärztlicher Perspektive und nicht nur fürs 'Schlangengift' zuständig ist unter anderem der Anthroposoph, bei dem ich schon am bevorstehenden Dienstag einen Termin bekommen konnte. B)

    Also ich werde nicht aufhören zu atmen. Ihnen einen wertvollen Donnerstag, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Schlaganfall

    Heute finde ich endlich Kraft, Zeit und Mittel, mich allen wieder auf diesem Weg mitzuteilen. Nach meinem letzten Blog-Eintrag hier am 3.Juli bekam ich plötzlich erhebliche Gleichgewichtsstörungen und starken Brechreiz. Die sofort alarmierte Feuerwehr brachte mich zunächst ins Hedwig-Krankenhaus (innere Station mit Verdacht auf eine Magenproblematik). Von hier ging's nach einer weiteren Attacke am Samstagmorgen (5.7.14) um 4.00 Uhr weiter auf die neurologische Station der Charité. Dort behandelte man mich nun über eine Woche -entsprechend der Symtomatik- mit dem Verdacht auf einen Schlaganfall. Gestern wurde ich in der Uniklinik entlassen und warte jetzt auf einen möglichst schnell frei werdenden Platz in einer Reha-Klinik. :roll:

    Home-Office: Der Rheinländer in mir sagt: "Et läuft..."

    Im Idealfall geht's schon am 22. Juli nach Angermünde. Bis dahin habe ich bei der Krankenkasse bereits eine Kostenübernahme für eine Haushaltshilfe und entsprechende medizinische Transporte beantragt. Denn irgendwie muss ja beispielsweise der vorläufige Befund zur Hausärztin, deren Rezept in die Apotheke und müssen die Medikamente in meine Wohnung kommen. Auch im Familien- und Freundeskreis sind natürlich die wichtigsten Menschen längst informiert. Vielen Dank an dieser Stelle für die guten Zusprüche und die spontane Hilfe. :yes:

    Während also Ober- und Chefärzte noch hinter verschlossenen Türen im akademischen Elfenbeinturm über eine endgültige Diagnose konferieren, fühle ich mich seit gestern zu Hause verhältnismäßig stabil. Im Idealfall bleibt alles so wie es zuvor auch war, der "Zusammenbruch" also ein ernst zu nehmender "Warnschuss" meines Körpers, über den ich -bitte glauben Sie mir- in der vergangenen Zeit auch viel nachgedacht habe. Im Moment -und da bitte ich um Verständnis- brauche ich in erster Linie viel, viel Ruhe, weniger gut gemeinte Ratschläge. :lalala:

    Einen wertvollen Dienstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Hausverwaltung / Urlaubsgeld / Loslassen / Exposé / Sport / Arbeit

    Also heute Morgen habe ich bei meiner Hausverwaltung mal richtig Druck gemacht: Seit einem halben Jahr gibt's in der Küche kein kaltes Wasser mehr und seit über drei Jahren läuft der Antrag auf neue, einbruchssichere Fenster zur Straßenseite. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche habe ich nun mit anwaltlicher Beratung zur Mietminderung gedroht, denke diesmal hat's gewirkt, weil ich noch deutlicher wurde als beim letzten Telefonat. |-|

    Nebenberuflich bin ich ja angestellt und da hat mir mein Arbeitgeber jetzt Urlaubs- und Weihnachtsgeld angekündigt. Nun wollte ich mal in Erfahrung bringen, welche Folgen das für Steuern und Sozialabgaben hat. In meinem Fall gibt es dazu die Krankenkasse, das Finanzamt und die Künstlersozialkasse (KSK). Hat man erst mal die Endlos-Warteschleifen durch, ist es die hohe Kunst, auch jeweils den richtigen Sachbearbeiter zu finden. Bei der KSK erklärte man sich für überhaupt nicht zuständig. Das Finanzamt wartet auf meine Steuererklärung, sprach aber eher von geringen Zusatzbelastungen. Bei der DAK gab's unklare Infos und es wurde an den Arbeitgeber zurück verwiesen. Viel klüger bin ich nach dieser Aktion jedenfalls nicht. :roll:

    Das sind immerhin 14 Jahre verstaubte und vergilbte Studienzeit in Mainz und Berlin, den Abschluss gab's im 15. Jahr mit "sehr gut".

    Im Rahmen der Aktion "Loslassen" waren am Vormittag 18 Aktenordner aus der insgesamt 15jährigen Hobby-Studienzeit fällig. Aufgehoben habe ich (vorläufig) nur die fünf Ordner, die ich fürs Abschlussjahr brauchte. - Mittags ging's zunächst in die 'Muckibude' mit Sportfreund Nils. Lieblingstrainerin Julia (Pseudonym) bot eine Wette zur gegenseitigen Trainingsmotivation beziehungsweise zum beiderseitigen Abnehmen an. 8|

    Im Spätkauf, in dem auch dieser erste Netzspot produziert wurde, gab's dann für Nils und mich nicht nur die üblichen zwei Eier zu einem Tässchen Espresso. Jeder von uns hatte ein Exposé zu einer Idee geschrieben, der dann eigentlich ein Storyboard folgen sollte. Aber wie das in kreativen Kreisen so ist, landeten beide Papierseiten in der großen Ablage 'A'. Stattdessen versuchen wir, am Sonntagnachmittag im Anschluss ans Training direkt zu produzieren. Worum es konkret geht, wird natürlich noch nicht verraten. :P

    ´Weiterhin einen wertvollen Tag wünscht herzlich, Helmi aus Berlin :wave:

  • Arbeit...

    Im Moment schreibe ich echt richtig gern an meinem Debüt-Roman, einer satirischen Komödie. Das zweite von zehn Kapiteln hat sieben Unterkapitel und etwa 35 spätere Buchseiten. Wenn ich das demnächst fertig habe, werde ich es einem befreundeten Lektoren zum Lesen geben. Nach den entsprechenden Korrekturen schicke ich die Seiten dann an etwa fünf große Verlage, bei denen ich mich damit bewerben werde. Und weil ich eben noch keinen Werksvertrag habe, muss natürlich auch irgendwie der monatliche Cashflow geregelt sein: Beispielsweise erschien am Montag dieser Artikel zum Traum vom Eigenheim ab 50plus. Morgen werde ich mit einem neuen Auftrag beginnen. Nächste Woche bin ich übrigens bei der "Bread & Butter" akkreditiert, wer also noch ein schönes Thema rund ums oder konkret aus dem Modegeschäft haben möchte, möge sich gern bei mir melden. B)

    Einen angenehmen Feierabend wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Genussfestival im Friedrichshain

    Ein abbruchreifes VEB-Gelände in Berlin-Friedrichshain, das jedoch noch sehr intensiv von der linken Kultur- und Kunstszene genutzt wird, bietet seit drei Tagen die Kulisse für das "Beer & Beef Genussfestival". Nach dem Frühsport verschlug es auch Nils und mich dorthin. Und so gab es heute mal zum Frühstück ein 28 Sunden bei nur 80 Grad besonders schonend quasi geräuchertes Dampfschwein mit Schoko-Chili-Soße und selbst gemachte Rinds-Lammwürstel aus Marokko. Statt Bier bevorzugte ich heute jedoch Ayran, also einen türkischen Trinkjoghurt. :p

    Hmmmm...Dampfschwein (oben) und mindestens genauso gut: selbstgemachte Würschtel aus Nordafrika (unten)

    Lassen Sie die Woche entspannt ausklingen. Herzlich - Helmi :wave:

  • Begegnungen: Sonja in der Hauptstadt

    Gestern ein angekündigter Blitzbesuch von Sonja in Berlin: Gegen Mittag landete die Freundin aus Köln in Tegel. Sie arbeitet gerade an einem Piloten fürs ZDF. Es geht um Wohnen im Alter und Lebenskrisen von jüngeren Leuten - mehr glaube ich, sollte man jetzt noch nicht verraten. Die Dreharbeiten waren um 17:45 Uhr abgeschlossen und genau dann trafen wir im "Intimes" des Szenekiezes (Simon Dach Straße) im Friedrichshain aufeinander, zuletzt gesehen hatten wir uns im Januar in der Dommetropole am Rhein. :p

    Treffen im Friedrichshain: Sonja & icke

    Allerdings halten wir über Facebook und das gute, alte Telefon ohnehin einen vergleichsweise engen Kontakt, sind also jeweils zu einem großen Teil darüber upgedatet, wie's dem anderen gerade geht. Ein paar Schritte weiter suchten wir uns also für die knappe Stunde, die bis zum Aufbruch zum Flughafen blieb, ein Restaurant, um gemeinsam zu essen und natürlich mal wieder persönlich miteinander zu reden. Kurz, aber in jedem Fall intensiv und wertvoll - so würde ich die Begegnung zusammenfassen. :yes:

    Einen tollen Donnerstag mit vielen Toren für Ihre Mannschaft wünscht Helmi :wave:

  • Beim Nacktfußball...

    Wenn man morgens schon mit "The Winner takes it all" als erstem Titel im Radio wach wird, kann es ja nur ein guter Tag werden. Tatsächlich war der gestrige Samstag im Wortsinn wieder absolut bunt und aufregend. Jetzt aber zum Titel dieses Eintrages: Gegen 16 Uhr machte ich mich auf zum "journalistischen Außentermin". Der "Christopher Street Day" - eine der zahlreichen Großveranstaltungen gestern in Berlin- hat mich ja noch nie interessiert. Allerdings gab's auch ein sehr interessantes Pendant dazu und das lockte dann doch: "Sexy Soccer - das heißeste Fußballmatch der diesjährigen Weltmeisterschaft" heißt die Veranstaltung, die seit dem "Sommermärchen" im Juni 2006 in diesem Jahr bereits zum 5. Mal stattfand. Der Hauptsponsor zählt seit 14 Jahren zu den größten Videochat-Plattformen Europas und betreibt einen digitalen Fernsehsender. In der Beach-Bar-Mitte hüpfte deshalb auch "Erotik-Star" Michaela Schäfer im branchenüblichen Outfit rum. Zwei Fußballteams aus größtenteils silikonbehandelten Damen, deren Trikots aus reinem Body-Painting bestanden, spielten also Deutschland gegen Ghana, wobei allerdings die Afrikaner die Partie klar gewannen. Aber darum ging es eigentlich gar nicht. 88|

    "Never change a winning Team"

    Rund um das Fußballspiel war ein buntes Programm gestrickt, das vor allem der extremen Medienpräsenz schöne Bilder liefern sollte. "Sexy Cheerleader, Mannschaftsfotos, Sektdusche, Triokottausch mit öffentlicher Dusche, Sexy-Soccer Aftershow mit Free Drinks & Grillbuffet für geladene Gäste & Presse (Get2gether)" das sind nur ein paar Stichworte aus den Informationen für Journalisten. Natürlich hüpften auch ein paar "Branchenkenner" mit ihren Hobby-Kameras durch die Gegend, aber die sollten mit ihren typischen Visagen wohl eher als Hintergrundkulisse dienen. Unterm Strich bleibt dennoch eine wirklich gelungene und sehr entspannte (Werbe-)Veranstaltung, zu der ich mich wahrscheinlich künftig echt gern akkreditieren werde. Übrigens habe auch ich ein paar Videosequenzen gedreht, die allerdings wahrscheinlich den FSK-Richtlinien dieses Blogs nicht gerecht werden... ;D

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Preisvergleich bei Lagerfeld und Vodafone

    Mitte der 1990er Jahre arbeitete ich in der Redaktion einer Berliner Fernsehproduktion. Auf dem Weg zu Dreharbeiten spritzte ich mir noch schnell ein paar Tröpfchen Eau de Toilette ins Gesicht, man möchte ja schließlich beim Interview gut riechen... Mein bis heute sehr geschätzter Kollege machte daraufhin eine etwas bissige Bemerkung, die mich jedoch prägen sollte, er sagte: "Weißt Du Helmi, egal wie 'Scheiße' es einem geht: Man sollte dabei immer GUT riechen!" In der Tat hatte ich bis dahin die Auswahl meiner Duftstoffe eher an preiswerten Angeboten orientiert, als auf die Note zu achten, die diese sowohl bei mir selbst, aber vor allem auch in den Nasen anderer auslöste. Am nächsten Wochenende zog ich in Begleitung meiner damaligen Partnerin Mone los, um MEIN Parfum zu finden und entdeckte dabei "PHOTO" von Karl Lagerfeld. Dieses Eau de Toilette gibt es bereits seit 1990. :roll:

    Bis heute bin ich "PHOTO" absolut treu geblieben, denn dieser Geruch drückt ziemlich exakt mein Lebensgefühl aus. Auch wenn ich kein Schwabe bin, sparsam bin ich dennoch und deshalb achte ich immer so ein paar Wochen, bevor die 125 ml - Flasche ganz leer ist, schon mal auf Preise. Dieser Vergleich lohnt sich, wie das aktuelle Beispiel zeigt: Bei "Rossmann" hätte ich knappe 40 Euro bezahlt. Allerdings bekam ich das Wässerchen hier auch schon zum "Aktionspreis" für etwa 25 Euro. Deshalb ging ich unter anderem diesmal erstmals auch ins Internet. 8|

    Hier lag der Höchstpreis sogar bei sagenhaften 78 Euro (!), der günstigste bei 18 Talern. Dabei verwunderte allerdings, dass der Knüller zwar bei Amazon unter "andere Angebote" gelistet war, allerdings dort 21 Euro kosten sollte. Natürlich habe ich den anderen Anbieter gewählt und von "parfueme.de" jetzt sogar noch einen Gutschein von 20% für den Kauf des nächsten Fläschchens bekommen. Einen Tag nach Bestellung erfolgte bereits die (kostenneutrale) Lieferung, abgerechnet wurde ebenfalls völlig zuverlässig der vereinbarte Betrag. Mal ehrlich: 18 statt 78 - da lohnt sich doch der Vergleich, oder? :P

    Preisvergleich lohnt sich. Auch beim Kauf eines Smartphones.

    Aus Marketingsicht würde man mich wohl tendenziell als konservativen (a.d. Lateinischen von conservare: erhalten, bewahren) und subjektiven Kunden bezeichnen. Letzteres meint, dass ich eben doch meistens auf ein persönliches Beratungsgespräch ebenso Wert lege wie darauf, das zu kaufende Produkt zumindest vorher einmal real gesehen und angefasst zu haben. Das gilt auch für Handys. Seit der Zeit, in der ich mich für "PHOTO" entschied, bin ich auch Kunde bei "Vodaphone (die früher D2)" hießen. Gestern war ich am späten Nachmittag entschlossen, mir ein neues Smartphone zu kaufen, auf das alte hatte ich mich ja draufgesetzt. ;D

    Eben konservativ war klar, dass ich auch nach fast zwei Jahrzehnten nicht den Anbieter wechsele, sondern mit ihm zufrieden bin. Eigentlich war meine Vorstellung zwar, mindestens bei 14 Euro monatlich sowie derselben, uralten Telefonnummer zu bleiben und im Idealfall vom Vertrags- zum Prepaid-Gerät für 1 Euro zu wechseln. Das ging so natürlich nicht, weil ich noch in meinem allerersten Rahmenvertrag mit Presserabatt steckte. Um es kurz zu machen: In einem zweistündigen Gespräch und nach einigen Tassen Espresso hatte mich die hübsche Verkäuferin zu einer völlig anderen Kaufentscheidung gebracht. Statt Presse- gibt's jetzt Geschäftskundenrabatt. Trotzdem zahle ich monatlich statt 14 künftig 27 Euro. Die Nummer -das war ja auch wichtig- bleibt gleich. Das Smartphone ist das neueste Modell von "Google" in Kooperation mit dem Anbieter. Da ich das Handy (bisher) eh mehr als Kamera denn als Telefon benutze, erscheinen auch die 50 Freiminuten für letzteres, 200 MB Flatrate fürs Netz, 2.000 Frei-SMS und 1 GB pro Monat für ein "obendrauf" geschenktes Tablet (!) sowie eine Tasche und 60 Euro Zusatzrabatt fürs Smartphone als angemessen bei diesem Preis. Aber darüber -so musste ich heute Morgen beim Sport mit Nils feststellen- lässt sich trefflich lang diskutieren. :p

    Jetzt werde ich ein bisschen weiter an meinem Roman schreiben. Ab 16 Uhr gibt's dann wahrscheinlich am "BeachMitte" Nackt-Fußball mit Erotikstars wie Michaela Schäfer, die übrigens nicht mit mir verwandt ist. Danach gehe ich eventuell noch zur heutigen Fête de la Musique, denn es gibt eine nette Einladung zu einem Hoffest auf der Casting-Allee. B)

    Genießen Sie die Sommersonnenwende! Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Ein Wort zum "Public Viewing"

    Als ich gestern Abend einen neuen Fachartikel beim Auftraggeber abgegeben hatte, machte ich mich auf zum Abendessen. Dabei schien sich zu bestätigen, was ich bereits irgendwo gelesen hatte: Zur besten Sendezeit, während der zweiten Halbzeit des Spiels der Holländer, waren vergleichsweise wenig Zuschauer beim "Public Viewing". Zum Beispiel im Biergarten "Pfefferberg", der vor vier Jahren bei diesem Spiel noch richtig voll gewesen wäre, war vielleicht mal ein knappes Viertel der Plätze besetzt. Als ich dann im "Schusterjungen", einer typischen Berliner Eckkneipe mit Tradition ankomme, sitzen dort -neben zwei älteren Stammgästen an der Theke- gerade mal eine handvoll Touristen, die wahrscheinlichen irgendeinen Tipp wie diesen in ihrem Reiseführer gelesen haben. Die Chefin erklärt der extra engagierten Aushilfskellnerin, dass sich deren Schicht bei so wenig Gästen nicht mehr lohnt. Nach dem Spiel kommen auch nur etwa knappe zwei Dutzend Hollandfans aus der "Kulturbrauerei". Ihre Gesichter sehen irgendwie eher unzufrieden aus, na ja - vergangene Woche haben sie eben deutlich höher -nicht jedoch deshalb auch besser- gewonnen. Und so frage ich mich während eines -weil man mich inzwischen kennt- besonders großen Schnitzels, was denn los ist bei dieser WM: Warum ist anscheinend das "Public Viewing" so aus der Mode gekommen? :roll:

    Die Biergärten hatten wohl mehr Zuschauer erwartet [links] und auch in den Kneipen ist nix los [rechts]

    Um 9.00 Uhr kommt heute Freundin Jacqueline aus Fernost zum Frühstück. Nach längerer Zeit haben wir mit Sicherheit einiges zu besprechen. Am Mittag dann Sporttermin mit Nils aus dem Westen. Donnerstags haben wir ja immer unseren Krafttrainingstag, also "pumpen" zum Muskelaufbau ist angesagt. Was sonst noch spannendes passiert? Vielleicht demnächst hier im Blog. :p

    Genießen Sie diesen Tag und atmen Sie bewusst. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Sommer-Urlaub 2014

    Nachdem der Kurantrag erst einmal abgelehnt wurde und sich jetzt im Widerspruchsverfahren befindet, habe ich mir in der zweiten Julihälfte zwei Wochen Urlaub genommen. Seit drei Tagen zermartere ich mir jetzt schon das Hirn, wie ich diese freien Tage verbringen soll. Eigentlich habe ich fast alles schon durch: Städtereisen nach Paris, Rom oder New York. Studienreisen im Bus, bei denen man in erster Linie auf sehr hohem Niveau die Kultur und Mentalität eines Landes vermittelt bekommt: Ebenfalls mehrfach erlebt und genossen. Als Backpacker habe ich mir auch so manches Land schon oft genug selbst erobert und bin zum Beispiel nach der Auswahl von Postkarten dann zu den Motiven gefahren. Inselhüpfen machte in Kroatien großen Spaß. Die Alpen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kenne ich schon seit der frühsten Kindheit quasi komplett. Und zwar zum Skifahren mit Familie oder in Gruppen genauso wie zum sommerlichen Bergwandern. :roll:

    Extrem komfortable Badeurlaube im All-Inklusive-Stil kenne ich nicht nur über meine Buchpublikation in Italien, auf Mallorca, in Spanien, der Türkei, auf karibischen Inseln, in Florida, an deutschen Küsten oder sonst wo wirklich zur Genüge. Diese Trips gibt's übrigens in der Nebensaison im Frühjahr und Herbst, wenn ich ja ebenfalls unterwegs bin deutlich preiswerter. Pyramiden und Tauchen in Ägypten waren fast so aufregend, wie die Bettwanzen, die ich mir aus Zypern mal mit nach Deutschland geschleppt habe. Auch setzte ich mich schon mit einem Freund oder einer Freundin einfach ins Auto und bin losgefahren. An der Côte d'Azur wurde uns dabei gleich am ersten Tag das gesamte Reiseequipment gestohlen (wir hielten damals dennoch zehn Tage durch, aber ich schweife ab). Auch Campingurlaube hatte ich inzwischen echt genug, selbst die mehrfach romantischen Nächte im Bauwagen reizen derzeit nicht wirklich. B)

    Die Urlaubsplanung für nächsten Monat hat begonnen...

    Irgendwie suche ich diesmal eben was ganz anderes. So hatte ich schon mal an 14 Tage Klosterleben auf Mallorca gedacht. Oder (ebenfalls) ans Mittelmeer, aber zur diesmal zur Obsternte. Auch ein Hilfsprojekt im Fernreiseradius könnte vielleicht spannende Eindrücke vermitteln. Oder einfach mit dem Trolley zum Flughafen und von dort aus Super-Last-Minute? Richtig umhauen tut mich allerdings nichts davon. Deshalb meine Frage: Wer von Euch und Ihnen hat eine gute Idee? Wer hätte vielleicht sogar Lust, den Trip mit mir gemeinsam zu machen? Da ich 3x im Jahr verreise, sollte es nicht zu teuer werden. Vielleicht hat ja jemand ein Ferienhaus oder eine ebensolche Wohnung. Wichtig ist, dass ich aus der Stadt rauskomme und möglichst einen weiten Blick aufs/übers Land oder Meer habe. Ich brauche zwar ein bisschen Ruhe, lerne aber auch sehr gern neue, nette Menschen und Kulturen kennen. Also: Ihr braucht kein Freiflug-Ticket zur ISS, um mich zu faszinieren. Aber irgendwas besonderes sollte mein Sommerurlaub 2014 schon haben... Bin gespannt... :yes:

    So, das habe ich mir mal von der Seele geschrieben. Im "Hier und Jetzt" werde ich nun ein gutes Abendessen genießen gehen. Einen angenehmen Abend wünscht herzlich - Helmi aus Berlin-Mitte :wave:

  • 12. Juni 2014

    In der zweiten Julihälfte möchte ich wieder rund zehn Tage Urlaub machen. Auch wenn diese Reisezeit in die Schulferien fällt und deshalb besonders teuer ist. Die klassische 5-Sterne-All-Inklusive-Nummer muss deshalb noch bis zum Herbst warten. Aber irgendwas "abenteuerliches" werde ich bestimmt finden. Vielleicht kann man ja an der Ostsee einen Bauwagen mieten oder ich tausche meine Wohnung im Herzen Berlins für die Tage gegen eine Unterkunft am Mittelmeer. Inzwischen gibt's ja echt viele "alternative" Möglichkeiten. - Außerdem habe ich seit langer Zeit mal wieder Lotto gespielt und beim ersten Tipp gewonnen: Zwei Richtige plus Superzahl! Da rückt ja fast schon wieder das Luxuspaket in greifbare Nähe... - Gleich gehe ich zu meiner Hausärztin und bespreche mit ihr, wie wir gegen die (anscheinend routinemäßige) Ablehnung meines Kurantrages Widerspruch einlegen. - Danach beginne ich mit einem neuen Artikel. Der widmet sich dem Thema "Immobilienkauf mit 50 plus". - Um 12.00 Uhr geht's dann mit Nils zum Sport und was der Nachmittag so bringt, da lasse ich mich mal überraschen. B)

    Genießen Sie das angenehme Wetter und ggf. einen tollen Fußballabend, herzlich - Helmi :wave:

  • Pfingstwochenende

    In dieser Woche habe ich ein ganzes Regal (vier Etagen) mit Büchern verschenkt. Loslassen: Einfach raus stellen und interessierte Passanten mitnehmen lassen - so leicht läuft das hier in Berlin. Die Literatur stammte von der Bundeszentrale für politische Bildung und wurde während des zehnjährigen Hobby-Studiums von dort kostenneutral bezogen. Da ich ja inzwischen seit neun Jahren meinen ersten akademischen Grad habe und gegebenenfalls beim nächsten doch eher mit dem Internet als in einer Bibliothek arbeiten würde, habe ich mich einfach davon getrennt. Das fühlt sich sehr gut an und das fehlende Holzregal schafft sogar noch mehr Platz in der Wohnung. :p

    Barbecue im Park vor meiner Wohnung

    Am heutigen Vormittag -wie gewohnt- zum dritten Mal Sport in dieser Woche. Gern sage ich es weiter: Auch in den letzten sieben Tagen habe ich wieder zwei Kilo abgenommen. Das sollte ich jedoch auch, denn mein Kurantrag wegen Adipositas permagna wurde gestern abgelehnt. Begründung: Sämtliche vier Diagnosen ließen sich auch ambulant therapieren. Wahrscheinlich gehe ich zwar in den Widerspruch, aber das ist dann nochmal eine eigene Geschichte. Nach dem Training haben Nils und ich dann bei mir im Park gegrillt. Nix großes jetzt, ein paar Steaks, dazu Schrippen und Kartoffelsalat sowie eiskaltes, alkoholfreies Bier. Also sehr einfach, aber auch sehr gut. B)

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi :wave:

  • Status quo am 5. Juni

    Seit ein paar Tagen ist ein aktueller Artikel von mir im Netz. Darin geht's um neue Qualitätskriterien im barrierefreien Reisen. - Auch heute Vormittag habe ich schon geschrieben, allerdings fiktional. Jetzt nutze ich gerade das Zeitfenster, das durchs Warten auf Sportpartner Nils entsteht, der im Stau steht. - Das bevorstehende, lange Pfingstwochenende bringt uns mit über 30 Grad nicht nur wirklich sommerliche Temperaturen, sondern hier in der Hauptstadt auch noch den "Karneval der Kulturen". B)

    Genießen Sie jeden Atemzug des Lebens! Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

    PS: Eine meiner Kolleginnen beim RBB (Radio) sucht gerade Menschen, die "Erfahrungen mit Geistern" gemacht haben. Wer möchte, darf sich gern bei mir melden...

  • Metereologischer Sommeranfang

    Um 10 Uhr steht Freund Nils vor der Tür. Zunächst fahren wir wie jeden Sonntag ins Fitnesscenter. Im letzten Newsletter hatte ich von einem neuen Trainingsprogramm gelesen "In nur drei Monaten zur Strandfigur" oder so. Ein guter Grund, gleich mal meine Lieblingstrainerin Julia (Pseudonym) drauf anzusprechen, denke ich und lasse Taten folgen. Mit ihrem einmalig hübschen Lächeln erklärt sie mir, dass man "Fit für den Sommer - so klappt's mit der Strandfigur" -das ist der korrekte Name- leider im Studio nicht ausdrucken könne, dass es aber eine App dafür gebe. "Apps mag ich nich", lautet meine Antwort und so nimmt sich die Bezaubernde geduldig viel Zeit, alles detailliert zu erklären. In jedem Fall läuft es -kurz gesagt- darauf hinaus, dass wir ab übermorgen einen dritten Tag pro Woche trainieren und zum bisherigen "Fatburner-Programm" zusätzlich einmal zu einer Mischung aus Kraft- und Cardio-Intervall-Training gehen werden. - Übrigens: Als ich mich dann heute auf die Waage stelle, habe ich immerhin schon zwei Kilo seit dem letzten Wiegen abgenommen... :yes:

    Mittagssonne am Sommeranfang im 1-Euro-Café

    Nach der Muckibude, in der dann Julia auch noch ausführlich erklärt, dass sie gerade zum fünften Mal Heilfasten macht, geht's wie immer zum Spätkauf. Hier besorge ich wieder vier Eier, die Nils und ich dann bei jeweils zwei Käffchen allerdings im "1-Euro-Café" verzehren. Im Gegensatz zum Späti hat man hier die herrliche Mittagssonne. Danach flanieren wir zum Weinbergpark ins etwas schickere "Nola". Hier gibt's sogar Sonne pur bis zum Abend. Wie schon zuvor, blödeln wir viel herum. Als Jürgen Trittin von den GRÜNEN vorbei kommt, starten wir eine "tiefgründige Diskussion", welcher ehemalige Spitzenpolitiker wohl warum die meisten Kinder hat und ob reiche Leute nun auch automatisch Machtmenschen sind oder nicht. Gegen 16 Uhr setze ich mich auf die Bank vor dem Nachbarhaus und lese noch ein bisschen. À propos Bücher: Im Rahmen der Aktion "Loslassen" stelle ich heute die erste Kiste Bücher auf die Straße, die dann ganz sicher in den nächsten Tagen von Interessierten mitgenommen werden. Los geht's erst mal mit alter Literatur von der Uni, die ich während des Studiums immer mal wieder bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt hatte. B)

    Einen angenehmen Ausklang eines hoffentlich auch für Sie sehr wertvollen Wochenendes wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • 4.000 Mädels und so

    Wann haben Sie zuletzt "ganz gebündelt" etwa 4.000 meist ausgesprochen attraktive, junge Frauen gesehen, die während Sie selbst mit einem kalten Glas alkoholfreiem Weizenbier und einer guten Zigarette entspannt in einem gemütlichen Café am Straßenrand sitzen, gut gelaunt an Ihnen vorbeiziehen? Mir ist das gestern Abend passiert, als ich mit Freund Nils nach unserem gemeinsamen Training in der Muckibude zum zweiten "We own the Night 2014: Uns gehört die Nacht-Lauf" von NIKE gefahren bin. Die Mädels starteten um 21 Uhr im Mauerpark und liefen dann 10 Kilometer um die Wette. Auch unsere gemeinsame Freundin "Franse" war dabei, wurde allerdings (wahrscheinlich aufgrund der geballten Kraft der Schlüsselreize) trotz lauten Rufens nicht entdeckt. 8|

    Augenschmaus in der Abenddämmerung

    Heute schreibe ich zunächst an meinem Debütroman. Dann möchte ich ein bisschen am Alex shoppen gehen. Am Abend kommt Besuch von Freundin Barbie (Pseudonym), auf den ich mich schon ganz besonders freue. Wir werden zunächst gemeinsam eine vegane Reispfanne brutzeln und danach noch ins Berliner Nachtleben starten. Da allerdings morgen früh schon wieder Sport auf dem Programm steht, wird unser Kneipen-Spaziergang durch den Kiez nicht bis zur aufgehenden Sonne andauern. :roll:

    Viel Spaß am Wochenende wünscht Helmi :wave:

  • Vandalismus oder Kunst & legal mit dem Rad über rote Ampeln fahren

    Auch das ist eben Berlin: Graffiti - wohin das Auge so blickt. Ob kryptische Schriftzüge auf frisch sanierten Häusern, neu gekauften Luxusautos oder -wie hier- ein kompletter U-Bahnwagen. Was wohl für die meisten Zeitgenossen eher Vandalismus ist, wird wiederum von anderen als Kunst verstanden. Die Halbwertzeit solcher "Schmierereien" allerdings ist eher gering, die Kosten für die Beseitigung sind ganz schön hoch. Beispielsweise kostete die Deutsche Bahn diese Reinigung 2012 immerhin 33 Millionen Euro in etwa 14.000 Fällen. Dieser Wagen dürfte wohl das Reinigungsteam der BVG etwas länger beschäftigen. Ob das wirklich sein muss, mögen Sie bitte selbst beurteilen. Mich störte in diesem Fall jedenfalls, dass sogar die Fenster Teil des "Kunstwerkes" wurden und man deshalb nicht mehr nach draußen schauen konnte. :roll:

    Kunst oder Vandalismus? Was denken Sie?

    Den gestrigen Herrentag habe ich entspannt verbracht: Gemütliches Frühstück, Telefonat mit meinem Daddy, ein bisschen Arbeit, Mittagsschlaf und danach war ich noch beim Grillen der Nachbarschaft auf dem Teutoburger Platz. Ein Teilnehmer erzählte etwas sehr Interessantes: Eine Karawane von mindestens 16 Fahrrädern ergibt laut Straßenverkehrsordnung (§27) einen geschlossenen Verband, wenn sie erkennbar dicht beieinander fährt. In diesem Fall darf man sogar nach §41 nebeneinander und -das war seine Message- sogar über rote Ampeln radeln. Wir wären nicht Berlin, wenn diese "Lücke" im Gesetz nicht wieder "ausgenützt" würde: 8|

    Grillen am Platzhäuschen im Park

    So gibt es eine Gruppe, die sich regelmäßig trifft, um eben mit mindestens 16 Teilnehmern Teile des Hauptstadt-Verkehrs durch nebeneinander und über rote Ampeln fahren regelrecht lahm legt. Denn die Querampel muss nach StVO den Verband trotz grün passieren lassen. Es gibt nie eine vorgesehene Route, der Radler an der Spitze des Konvois (sozusagen der Verbandschef) entscheidet situativ, wo's lang geht. Kooperativ übrigens reagiert die Polizei auf dieses nicht angemeldete Demonstrationsverhalten: Sie eskortiert inzwischen die "Sportler" mit Motorrädern... ;D

    Nils ist wieder in der Stadt, deshalb geht's heute zum Sport! Auch Ihnen einen wertvollen Freitag und viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Back to the Roots & nur ein Strafzettel

    Heute ist es dann doch passiert. Nach vier Jahren war es aber vielleicht auch an der Zeit. Seitdem trage ich mein Smartphone (HTC) aus der ersten oder zweiten Generation meistens bei mir. Je nach Kleidung am liebsten in einer Jacke, bei sonnig-heißem Wetter -wie an diesem Tag- allerdings dann (hinten) in der Hose, da ich ja in der Regel keine Tasche dabei habe. Vielleicht sollte man mal T-Shirts mit Taschen erfinden. Egal. Jedenfalls komme ich wie jeden zweiten Morgen in der Woche gegen 7.40 Uhr zu meinem Bäcker im "Szenebezirk" Friedrichshain, bestelle einen kleinen Frühstücks-Snack und gehe damit ins Raucher-Séparée. Beim Hinsetzten höre ich einen verdächtigen "Knacks", sofort wird mir klar - das war jetzt das Handy. 88|

    Um es kurz zu machen: Äußerlich ist alles OK, also keinerlei "Frakturen", aber das Display will nicht mehr. Und da man diese Smartphones nur noch über die "Touchscreen" bedienen kann, geht natürlich nix mehr. Zum Glück habe ich seit dem ersten Mobiltelefon aus den 1990ern alle Modelle aufgehoben, hatte deshalb gerade die große Auswahl und entschied mich zunächst mal für das vorletzte Handy. Das bietet zwar theoretisch auch alle mir wichtigen Funktionen wie Telefon, Internet und Kamera, allerdings auf einem deutlich älteren Standard. Ob dieser Schritt zurück sich nun als Bereicherung erweist oder ein Update in die aktuelle Smartphone-Version nötig macht: Die Zeit wird's zeigen und ich bin gespannt... :p

    Das defekte Gerät [links] und besagte Kreuzung mit dem besetzten Haus [rechts]

    Nach Feierabend im Büro sitze ich dann gegen 13.00 Uhr wieder beim Bäcker vom Morgen, diesmal draußen mit einer "Capri Sonne". In etwa 50 Metern Entfernung sehe ich den Abschnittsbevollmächtigten auf die Kreuzung zukommen. Für alle westdeutschen Leser: Das ist ein Polizeibeamter (noch aus der DDR-Zeit), der täglich im Kiez Streife läuft, für "Ruhe und Ordnung" sorgt, aber auch Ansprechpartner für den Bürger ist. Seit einer Polizeireform sind diese Herrschaften zumeist Kommissare, in diesem Fall sogar Hauptkommissar. Dieser "ABV" wird lautstark von drei -vielleicht hanseatischen- Hausbesetzern mit "mojen Mojen" begrüßt und schreit dann zurück: "Mahlzeit". Die Antwort: "Für uns heißt es jetzt aber erst "Morgen". :yawn:

    Der Polizist beginnt einen Strafzettel für einen Falschparker zu schreiben. Einer der drei Hausbesetzer interveniert, schließlich handele es sich bei dem Wagen "doch nur" um einen Opel. Er würde ihm 50 Edelkarossen zeigen, wenn er von dem Strafzettel absähe und beginnt direkt damit, indem er auf einen uralten Mercedes verweist, der zudem noch ein Paderborner Kennzeichen hat. Also nicht mal aus Berlin kommt. Tatsächlich steht der Wagen direkt an der Kreuzung, hält also den Mindestabstand von fünf Metern nicht ein. Der Ordnungshüter antwortet irgendwas mit "Denunziant im Land" und geht weiter, ohne den "ranzigen" Wagen -gebaut in Stuttgart- zu verwarnen. Der Hausbesetzer scheint sprachlos. Entschlossen schreie ich ihm deshalb mit "Berliner Schnauze" meine persönliche Erklärung zu: "Kiek doch ma: Der nagelneue Opel (Businessklasse) is mindestens 10.000 Euro mehr wert als die alte Jurke aus Paderborn und kommt außerdem aus Bayern (Kennzeichen)." "Det is natürlich richtich und macht Sinn", sagt er und geht schmunzelnd zurück zu seinen Kumpels. ;D

    Genießen Sie Ihren Feierabend. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Tommy Jaud / Urlaubspläne / Chatroulette / Europawahl / Arbeit

    Tommy Jaud ist ein von mir sehr geschätzter Autor der Gegenwartsliteratur. Seine bisherigen Bücher habe ich regelrecht verschlungen. Seit Freitagabend nun lese ich auch das derzeit letzte Werk von ihm, den dritten Band der Trilogie um die Hauptfigur Simon Peters mit dem ungewöhnlichen Titel "Überman". WDR 1 LIVE kommentierte "ein Pointen-Feuerwerk" und beim NDR Kultur kam man zu dem Ergebnis: "Das Beste jedoch: Der Weltuntergang erscheint einem gar nicht mehr so schlimm, wenn man Tommy Jaud gelesen hat." Seit Mai gibt's das Werk endlich auch als Taschenbuch. Immerhin spart man im Vergleich zur bisherigen Hardcover-Version sieben Euro und zahlt nur noch 9,99 Taler. ;D

    Es macht richtig Spaß, den SPIEGEL-Bestseller (Platz 1) zu lesen.

    So wurde es gestern ein sehr entspannter Samstag. Wir hatten tolles Wetter in Berlin, das mich zwischendurch immer mal für ein halbes Stündchen raus in die Sonne lockte. Dabei habe ich die ersten Kapitel des neuen Buches gelesen. Ansonsten war ich damit beschäftigt, die ersten Angebote für meinen Herbsturlaub am Mittelmeer zu studieren, denn auch als Frühbucher lässt sich -vor allem außerhalb der Schulferien- richtig was sparen. Außerdem habe ich mit "Chatroulette" eine Onlineplattform entdeckt, auf der man im Video-, Audio- und/oder Schreibmodus mit stets neu "zugeteilten" Menschen chatten kann. Wie ich dann bis richtig tief in dieser Nacht feststellen musste, eine Seite mit Suchtpotential - zumindest für mich. |-|

    Bei der Wahrnehmung eines Bürgerrechtes: der Wahl-Berliner

    Heute geht's gleich erst mal zur Europawahl. Berlin stimmt außerdem noch über die Zukunft des Flughafens Tempelhof ab. Die einen wollen an den Rändern des Geländes Wohnungen bauen, die anderen sind dafür, alles so zu belassen, wie es sich derzeit darstellt. Am Nachmittag werde ich dann wahrscheinlich (gern) arbeiten, da ich noch zwei relativ aufwendige Artikel als Aufträge habe. Da draußen jedoch noch immer schönster Sommer herrscht, werden entsprechende Sonnenpausen mit Sicherheit ebenfalls auf dem Programm stehen. B)

    Einen tollen Sonntag wünscht Helmi aus der Hauptstadt :wave:

  • KW 20/21

    Ups - schon wieder eine Woche rum. Und ich fühle mich nach wie vor sommerlich beschwingt, einfach prima. Unter anderem habe ich nun endlich den Kurantrag mit drei Wunschadressen an der Ostsee abgeschickt: Insel Rügen (Göhren), Heiligendamm und die Insel Usedom (Heringsdorf). Das würde in den nächsten Monaten sehr passen, im Herbst ginge es dann nochmal ans Mittelmeer. Fürs übernächste Wochenende habe ich mich erstmals für den A&P-Rave im Flughafen Tempelhof akkreditiert. Da Freund Nils derzeit (wahrscheinlich in seiner Heimat) untergetaucht ist, leidet das ansonsten regelmäßige Sportprogramm im Moment ein bisschen, trotzdem traue ich mich heute (wahrscheinlich) an den Strand... :roll:

    Heute wird außerdem ein neuer Fachartikel von mir veröffentlicht. Er handelt von der Situation von Sehbehinderten und Blinden in Deutschland. Obwohl ich eigentlich noch eine Menge weitere freiberufliche Arbeit habe, beispielsweise gerade einen Beitrag über die Vergabe eines Gütesiegels zur Barrierefreiheit im Tourismus schreibe, überlege ich doch gleichzeitig, vielleicht mal wieder die Arbeit sein zu lassen und mit Freundin Jana an einen der zahlreichen Berliner Seen zu fahren. Immerhin soll's auch hier heute bei knapp 15 Sonnenstunden 33 Grad geben. B)

    Einen anderen Exklusiv-Artikel von mir gibt's übrigens im Moment noch bei "DieRedaktion.de" zu kaufen: Thema ist der "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung zur Europawahl am Wochenende. Natürlich habe ich ihn auch bereits ausprobiert, mit folgendem Ergebnis: Auf Platz 1 der Übereinstimmungen liegt diesmal mit 85,6 % die SPD, gefolgt mit ebenso viel Prozenten von den Grünen und mit 82,7 % von den Piraten. Jetzt überlegen Sie mal, wo ich wohl am Sonntag mein Kreuzchen mache... :p

    Nehmen Sie sich die Zeit bei Netzspot!

    So und nun noch eine kleine Werbung für die Werbung: Haben Sie schon einmal daran gedacht, im Netz auf sich oder Ihr Unternehmen mit einem kurzen Spot oder einem längeren Imagefilm aufmerksam zu machen? Seit vier Jahren produziere ich nämlich genau diese und würde mich freuen, schon bald auch für Sie tätig werden zu können. Die Produktionen sind vielfältig einsetzbar: Auf der eigenen Homepage, bei Youtube, als Anhang an die Email et cetera. Die Wirkung dieser Spots ist ausführlich auf meiner Webseite beschrieben. Viel Spaß beim Lesen... 8|

    Genießen Sie den Tag, viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Es macht Spaß zu leben!

    Gestern habe ich mich ganz besonders über eine Mail meiner früheren Partnerin Mone gefreut. Heute nun steht doch einiges an Arbeit an. Zum Teil eher "Kleinkram" wie beispielsweise ein Anruf bei der Hausverwaltung: Dort soll ich Informationen bekommen, wie es denn nun mit meinen bereits vor zwei Jahren beantragten, neuen Fenstern weitergeht. Außerdem möchte ich eine defekte Wasserbatterie in der Küche melden, die höchst wahrscheinlich ausgetauscht werden muss. Hauptsächlich aber werde ich mit einem Fachartikel über sehbehinderte und blinde Menschen sowie den Barrieren, auf die sie im Alltag stoßen, beschäftigt sein. Anderes wiederum -wie die Auswahl dreier Kurkliniken- habe ich schon jetzt aufs Wochenende verschoben, weil ich, sollte die Zeit bleiben, am späteren Nachmittag lieber etwas für den Körper tun würde: Saunieren oder Fitness-Studio. Die Entscheidung ist aber noch offen. B)

    Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Leben sich so erfüllt anfühlt, wie das meine derzeit. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

    PS: Anfang Februar diesen Jahres startete ich die Aktion "Loslassen". Noch immer suche ich in diesem Zusammenhang dringend möglichst viele Umzugskartons. Wer lebt in Berlin und kann helfen? Freue mich auf Feedback... :yes:

  • Rana (Pseudonym) da, Auto weg

    19 Jahre kennen wir uns jetzt schon. Zu Beginn meiner Berliner Zeit lebten Rana und ich als Nachbarn gemeinsam im Studentendorf Schlachtensee im schicken Zehlendorf. Inzwischen ist sie nach Göttingen gezogen und praktiziert als Ärztin in Kassel. Da die Studienfreundin heute an einem ADHS-Kongress teilnimmt, wollte sie diesen Aufenthalt in der Hauptstadt mit einem Besuch bei mir verbinden und stand also gestern Abend wie angekündigt vor der Tür. Weil wir beide großen Appetit hatten, ging's gleich los in Richtung "Castingallee". Schon bei diesem Spaziergang zeigte sich, dass wir direkt an unser letztes Treffen vor gut eineinhalb Jahren anschließen konnten. Die Gespräche waren sowohl tiefgängig, aber eben auch humorvoll. Jeder sprach von sehr persönlichen Erlebnissen, die nicht hierher gehören. Die Zeit jedenfalls verflog regelrecht und als wir dann irgendwann zurück zu mir aufbrachen, mussten wir uns beim "Absacker" im Spätkauf richtig beeilen, weil dort schon geschlossen wurde. :roll:

    "Karl Dall" mit Dame, heute Nacht in Berlin

    Morgens um 8.00 Uhr klingelte dann erbarmungslos der Wecker. Während Rana duschte, besorgte ich noch rasch ein kleines Frühstückchen, obwohl wir eigentlich zu dieser Tageszeit beide nur einen schönen Pott Kaffee und eine Morgenzigarette bevorzugen. Als ich ihr dann die Tasche zum Auto trug, staunten wir beide nicht schlecht: Da wo nachts bei unserer Rückkehr noch ihr Wagen stand, war jetzt eine Parklücke. Zwar muss man bei mir vor der Tür ein Ticket lösen, was die Freundin übersehen hatte, das Fehlen jedoch ist definitiv kein Abschleppgrund. Und so ergab die sofortige, telefonische Abfrage des Kennzeichens bei der Polizei auch keinerlei Hinweis. Wir fuhren mit dem Taxi zum Polizeirevier und erstatten dann dort Anzeige. Vermutlich steht das Kfz aber längst umgespritzt auf einem polnischen Automarkt. Jetzt hoffen wir, dass entweder die Polizei ein Wunder schafft oder dass zumindest die Teilkasko-Versicherung die Kosten übernimmt... :'(

    Einen angenehmen Sonntag wünscht Helmi aus der wilden Stadt der Diebe :wave:

  • Zwischenmeldung

    Nach knapp einer Woche müsste hier mal wieder etwas geschrieben werden, oder? Aber was? Mein Leben läuft derzeit sehr geregelt. Es macht großen Spaß, aber irgendwie fehlt mir im Moment die Motivation, hier über Details zu berichten. Natürlich gibt es in Berlin genug an täglichen Eindrücken, die erwähnenswert wären. Bei einer "Schreibblockade" helfen die allerdings auch nicht weiter. Immerhin, dies: Gestern entdeckte ich vor den Schönhauser-Allee-Arkaden diese Fahrrad-Waschanlage. Das gute Stück wurde im September 2013 schon mal zwei Wochen hier erprobt. Jetzt wird es (wohl an wechselnden Standorten) regelmäßig in der Hauptstadt betrieben. Die Hersteller scheinen jedoch noch nach einer Finanzierungsmöglichkeit "en masse" zu suchen. :roll:

    Mobile Fahrradwäsche

    Am Wochenende kommt Rana (Pseudonym) aus Göttingen zu Besuch. Darauf freue ich mich schon sehr. Wir lernten uns 1995 im Berliner Studentenwohnheim am Schlachtensee kennen. Die Freundin besucht einen Ärztekongress und möchte zuvor mit mir losziehen. Dass ich nachts allerdings sehr laut schnarche, hatte ich ihr gesagt. Sollte das Ohropax nicht ausreichen, möchte sie mir ein Kissen aufs Gesicht drücken. Sollten Sie also ab nächster Woche gar nichts mehr von mir hören, fangen Sie mal allmählich an, sich um meine Person Gedanken zu machen... :))

    Einen wertvollen Feierabend wünscht herzlich - Helmi :wave:

  • Barbecue in der Walpurgisnacht

    Gestern Abend Angrillen bei Angel (Pseudonym). Da es mal wieder ans andere Ende der Stadt nach Spandau (zumindest fühlt es sich dort schon so an) geht, breche ich bei mir um 16 Uhr auf. Eine Stunde später treffe ich auf Freund Nils im Witwenbezirk Wilmersdorf. Weil wir gerade den Bus verpasst haben, der uns noch weiter aus der Stadt bringt, beschließen wir, am U-Bahnhof ein "On-the-Road-Bier" zu kaufen. Obwohl sich der Sportkamerad wirklich viel Mühe gibt und zwei Läden aufsucht, kommt er erfolglos zurück, denn er ist an meinem alkoholfreien Kaltgetränk gescheitert. So viel zum Thema "Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf". Um 18 Uhr treffen wir bei der Gastgeberin ein. Einige sind schon da. Kinder spielen im Garten, der Grill wird gerade mit ersten Würsten bestückt, ein riesiger Sektkühler (Fassungsvermögen rund 30 Piccoli) bildet zu dieser Zeit das Zentrum des Barbecues. Und so folge ich zunächst einmal dem Gespräch von drei Single-Damen mittleren Alters, Thema "Gesichtschirurgie und Botox im Speziellen". 8|

    Fürs Foto mache ich gestern auch mal kurz den Grillmeister...

    Alle drei sind sich wohl einig, zeitnah etwas an ihren Augen machen zu lassen, auch wenn ich keinen Grund dafür erkenne. Ob für 2.000 Euro in Berlin oder für 600 Euro in Polen wird rege diskutiert. Zahnärzte könnten die Botox-Spritzen jedenfalls deutlich sicherer setzen als Allgemeinärzte, erfahre ich. Grundsätzlich jedoch dürfe das jeder, der quasi den "Spritzenschein" hat. Also auch Krankenschwestern, bemerke ich und füge hinzu, die könnten ja wohl am besten spritzen. Dann geht's erst mal los mit Essen. Irgendwie unglaublich, was Angel da alles aufgefahren hat. Die stetig zuströmenden Gäste bringen natürlich auch immer wieder neue Grillspezialitäten mit. An diesem Abend lerne ich eine Reihe neuer Menschen kennen. Beispielsweise spreche ich länger mit einem "Modemenschen" aus der Nachbarschaft, der auch über die Berliner Society (West) recht gut Bescheid weiß. Ein runder Abend, der großen Spaß bereitet. Vielen Dank an die Gastgeberin, ihre ganze Familie und die illustren Gäste. :yes:

    Einen tollen Mai-Feiertag wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Sushi - Suite101 - Helmis Welt

    Am Freitagabend stand mal wieder der Westteil der Stadt auf dem Programm. Im Winterfeld-Kiez (Schöneberg) gibt's die Goltzstraße. Kulinarisch ganz klar in der Hand des Fernen Ostens. Zwischendurch vielleicht auch mal ein Restaurant aus dem mediterranen Raum. Das Flair der Gegend ist irgendwie schon mit dem Prenzlauer-Berg zu vergleichen, mit einer Ausnahme: Die Bevölkerungsstruktur unterscheidet sich: Während bei mir gut verdienende Jung-Familien den Schwerpunkt der Einwohnerschaft bilden, sind es dort zum einen ganz klar Homosexuelle und zum anderen "die alten 68er mit Eigentumswohnung". Mit Iris und Jimmy war ich im "Sushi One" verabredet. Die reichlich aufgetischten Fischröllchen schmeckten vorzüglich. Ein wunderbarer Ausklang der Arbeitswoche, Euch beiden herzlichen Dank dafür! :yes:

    Von 2008 bis 2013 war ich Autor beim Onlinemagazin "Suite101.de", die letzten drei Jahre ihres Bestehens leitete ich in der Redaktion die Ressorts "Politik & Gesellschaft" sowie "Abenteuer & Erholung". Nun ist inzwischen die ".com-Seite", quasi das Mutterschiff, völlig aus dem Netz verschwunden. In der früheren Zentrale in Kanada erreicht man keinen mehr, fällige Tantiemen wurden zu spät gezahlt und seit dem 17. April werden (derzeit) auch keinerlei Einnahmen gezählt. Deshalb habe ich heute damit begonnen, meine dort doch immerhin insgesamt 203 platzierten Artikel zu kopieren, um sie gegebenenfalls anders auszuwerten. Da die meisten völlig zeitlos und dennoch recht ansprechend geschrieben sind, bestehen dazu auch ganz gute Chancen. In spätestens drei Wochen bin ich damit durch. Meine Meinung: Sehr, sehr schade, denn die Idee war gut - leider saßen in Kanada die falschen Leute. :roll:

    Wo wir gerade bei den Internet-Pleiten des Jahres sind: Die kaufmännische Seite bei Blog.de, wo ja dieses Tagebuch geführt wird, wickelt inzwischen ein Steuerberater in Berlin ab. Unter der früheren Adresse in München war nur zu erfahren, das Unternehmen sei inzwischen ausgezogen, telefonisch "not available". Der Steuerberater verwies auf einen Menschen in Großbritannien, der technische Ratschläge auf Englisch geben könne, falls ich allerdings finanzielle Ansprüche gegen das Unternehmen anzumelden hätte, wäre ich bei ihm richtig. Mal ehrlich: Gut klingt doch anders, oder? Deshalb laufen auch bezüglich "Helmis Welt" erste Vorbereitungen zum Umzug auf die eigene Homepage "Helmivision.de". ;D

    Das Wochenende in Kurzfassung: Bombenwetter, tolle Menschen und Begegnungen, Sport, ausreichend Schlaf, Kurantrag bewältigt, ein bisschen Internet und stetig ein Lächeln auf den Lippen: Das Leben macht richtig Spaß! :p

    Genießen Sie jeden einzelnen Moment. Herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • PSA - Kur - Jobs

    Heute Morgen um 8.00 Uhr der jährliche Routine-Check bei der Hausärztin. Alle Ergebnisse waren gut, die der Blutentnahme hole ich mir nächste Woche. Erstmals lasse ich dabei übrigens die PSA-Werte mitprüfen. Was das ist? Na lassen Sie es mich so formulieren: Ab 40 sollte Mann nicht nur alle 4 bis 5 Jahre eine Darmkrebs-Vorsorge-Untersuchung machen, sondern auch eine Prostata-Vorsorge beim Urologen über sich "ergehen" lassen. Zum 40. habe ich mich getraut und mir direkt danach geschworen: "So schnell machst Du das nicht wieder!" Dann habe ich mich ein bisschen belesen und dabei festgestellt, dass man auch über das Blut entsprechende Befunde bekommt. Diese heißen eben PSA-Werte. Einziger Nachteil (aus meiner Sicht als medizinischer Laie) - im Gegensatz zum geübten Handgriff des Facharztes, wird das Labor in diesem Fall leider nicht von der Krankenkasse übernommen. Die 18 Euro zahle ich jedoch gern, wie vielleicht manch einer versteht... ;D

    Mit dem Antrag auf Anträge nach dem Sport zur Krankenkasse

    Zum Schluss sprach ich ein Thema an, auf das mich Freundin Barbie (Pseudonym) bei unserem letzten Treffen gebracht hat. Warum eigentlich nicht mal für 3 Wochen zur Kur fahren? Schließlich bin ich keine 17 mehr. Tatsächlich füllt die Sanitätsrätin flott ein Formular aus. Damit müsse ich zur Krankenkasse und dann wieder zu ihr zurück. Da ich -nach dem üblichen Training mit Nils- am Nachmittag Zeit hatte, also gleich hin zur DAK. Dort erfahre ich, dass ich quasi einen Antrag auf Anträge mitgebracht hätte. Der freundliche Sachbearbeiter füllt einen Teil eines ganzen Papierberges aus, zeigt die mir zugedachten Seiten und diejenigen, die wiederum die Hausärztin nochmal auszufüllen hat. Dieses Gesamtpaket wird dann innerhalb von etwa 4 Wochen geprüft und genehmigt oder eben nicht. Der Prozess zumindest läuft jetzt mal... :P

    Heute Vormittag habe ich völlig planmäßig einen Auftrag abgegeben. Die Abnahme erfolgte sofort und ohne jede Beanstandung. Zudem erhielt ich dafür auf DieRedaktion.de eine weitere Referenz sowie eine zusätzliche Bestbewertung nach Sternen. Jetzt hätte ich mal wieder Lust, einen richtig schönen Werbefilm zu produzieren. Das sage ich echt nicht nur so daher, sondern meine es ernst: Gerade weil ich derzeit doch tendenziell eher sehr viel schreibe, reizen mich natürlich auch mal wieder die bewegten Bilder. Schauen Sie sich also doch gern mal auf meiner entsprechenden Webseite in aller Ruhe um. Sollten Sie Interesse an einer entsprechenden Präsentation haben, lassen Sie uns unbedingt darüber sprechen. :yes:

    Angenehmen Feierabend wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Familientreffen - back in Berlin - Petition

    Gestern Mittag großes Oster-Familientreffen: Schwester Sylvia war mit den Kindern und ihrem Mann Thorsten zu uns nach Vallendar gekommen. Wir fuhren auf die nahegelegene "Spargel-Insel" Niederwerth. Bei sehr gutem Wetter hatten wir einen Tisch im Freien in einem Lokal direkt am Rhein. Das Essen war vorzüglich, die Stimmung sehr gut. Mein Neffe Alexander wollte wissen, was ein Journalist beruflich so eigentlich macht. Jetzt weiß er es. - Einen herzlichen Dank noch einmal an meine Eltern für die angenehmen Tage in der Heimat. In aller Ruhe habe ich meine Arbeit geschafft und hatte dennoch genug Zeit, tagsüber in der Sonne zu relaxen. - Kurz nach 14.00 Uhr ging's dann in Richtung Bahnhof. Hier traf ich mich mit meinem Fahrer und zwei weiteren Mitfahrerinnen zur Rückreise nach Berlin. Wir kamen echt prima durch, so dass ich -trotz Pause- bereits nach fünf Stunden wieder zu Hause war. :yes:

    Heute Vormittag mache ich noch kurz die Imagebroschüre fertig. Der Nachmittag wird dann zusammen mit Freundin Iris, den Kindern, Jimmy, Sandra und Tatiana verbracht, denn Iris feiert heute ihren Geburtstag. Wir wollen im Park des Schlosses Charlottenburg picknicken. - Journalistische Kollegen möchte ich an dieser Stelle noch auf die Petition beim Deutschen Bundestag des von mir sehr geschätzten Helmut Lorscheid aufmerksam machen, die in dem hier verlinkten Blogeintrag beschrieben ist. - Heute wird in 175 Ländern der "Tag der Erde" begangen, Ihnen viel Spaß daran, genießen Sie das angenehme Wetter. B)

    Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Ein Urlaubstag

    Aus Berlin habe ich mir eine Menge Arbeit mit ins Rheinland geholt. Ob des phantastischen Wetters allerdings, wurde diese heute gar nicht erst angerührt. Stattdessen gab's nochmal einen vollen Urlaubstag. Da der Job allerdings bis zum nächsten Donnerstag um 12.00 Uhr erledigt sein muss, werde ich wohl ab morgen um so mehr "ranglotzen" dürfen. Meinen Freunden hier habe ich bereits abgesagt, da wahrscheinlich auch noch die Rückfahrt in die Hauptstadt vorgezogen wird: Weil Freundin Iris am Dienstag ihren Geburtstag in Berlin feiert, stünde diese Reise am Montag an. Da es allerdings dann (bisher) keinerlei kostengünstige Möglichkeiten mit Zug oder Wagen gibt, überlege ich im Moment, sogar schon am Sonntag abzufahren. Wie auch immer - im Moment freue ich mich echt, hier zu sein und genieße die gute Luft, die Ruhe, die Familie... :yes:

    Urlaubstag in Vallendar

    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Arbeiten & Reisen

    Eigentlich war ich ja am Nachmittag mit den beiden Freundinnen Bianka und Dana im schönen Kreuzberg verabredet. Allerdings erhielt ich heute Morgen um 8.00 Uhr einen journalistischen Auftrag. Da heute mein Selbständigen-Tag ist, habe ich diesen natürlich gern angenommen und das Treffen deshalb kurzfristig abgesagt, wofür man allerdings auf Seite der Damen Verständnis hatte. Jetzt schreibe ich also wieder einmal den Text für eine Imagebroschüre, diesmal für eine Gemeinde in Nordrhein-Westfahlen, die zum Kreis Soest gehört. - Morgen Vormittag geht's dann noch einmal nach Friedrichshain ins Büro und am Mittag startet am Hauptbahnhof mein ICE in Richtung Koblenz, wo ich gegen 18.00 Uhr eintreffe. B)

    Auch Ihnen einen tollen Tag, das Wetter wird ja schon deutlich besser... Herzlich - Helmi :wave:

  • Ein weiteres wertvolles Wochenende

    Der Abend mit Barbie (Pseudonym) war echt eine runde Sache. Wir starteten bei mir zu Hause mit einem "Einstiegsbierchen". Dann ging's weiter ins "Lass und Freunde bleiben...". Gegen 23.00 Uhr entschieden wir uns, im Aapka auf der "Castingallee" noch etwas (indisch) essen zu gehen. Es schmeckte wirklich absolut ausgezeichnet. Während sich die Freundin getränketechnisch für einen "Kir Royal" entschied, blieb ich auch hier alkoholfrei, allerdings mit einem Lassi statt mit Bier. Der ganze Abend war von derart persönlichen Gesprächen gezeichnet, dass ich darüber nicht öffentlich berichten möchte. Obwohl - ein Thema ließe sich hier doch aufgreifen: Barbie meinte, wenn sie so frei wäre wie ich im Moment, dann hätte sie an meiner Stelle längst schon eine Kur beantragt. Um mal einfach für ein, zwei Wochen raus zu kommen und sich gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Wie man diese Kur gegenüber der Krankenkasse, die ja oft sogar die gesamten Kosten übernimmt, begründet, darüber solle ich doch mal mit meiner Hausärztin reden. Und tatsächlich könnten mein Übergewicht, eine noch gesündere Ernährung oder auch eine Nikotinentwöhnung eigentlich ganz gute Gründe sein. Werde das also tatsächlich demnächst mal thematisieren...

    Der Protein-Snack nach dem Training

    Heute dann in der Früh - Sport as usually. Seit Donnerstag trainieren Nils und ich nach einem bestimmten Programm, das sich "Fatburner" nennt, also die Fettverbrennung gezielt ankurbelt. Am ersten Tag der Woche trainiert man tendenziell nach dem Aufwärmen große Muskelpartien, da die Muskeln ja das Fett verbrennen sollen. Am zweiten Tag -der war heute- geht's hauptsächlich im Cardiobereich ab. Über Herz- Kreislaufgeräte wird die Kondition optimiert und durch die direkte Leistung Fett verbrannt. Das Ganze macht vor allem richtig Spaß und scheint zudem auch zu wirken. Danach fuhren wir -wie üblich- zum Spätkauf in der Choriner Straße. Auch diesmal gab's Eier zur beschleunigten Regeneration, allerdings legte ich mich danach dennoch zu einem Mittagsschläfchen ab... ;D

    Einen angenehmen Ausklang des Wochenendes und morgen einen guten Start in die verkürzte Arbeitswoche! Herzlich - Helmi :wave:

  • Update, 10. April 2014

    Eigentlich wollte ich heute einmal etwas ausführlicher beschreiben, wie mein so genannter Arbeitsalltag als Onlineredakteur, Marketing-Director & Seminarmanager bei der HyperJoint GmbH / Nullbarriere.de aussieht. Leider fehlt jedoch die Zeit dazu. Denn bevor es gegen 13.30 Uhr mit Nils zum Sport geht, möchte ich zumindest mit der Bewerbungsmail für ein neues Projekt beginnen, da diese am Abend beim potentiellen Auftraggeber sein soll. Gefragt sind sowohl der Politologe als auch der Journalist in mir, denn es geht um eine öffentliche Ausschreibung eines Newsletters, der die Arbeit der EU-Kommission und die Konsequenzen für Deutschland beschreibt. - Außerdem habe ich am Morgen ein Zugticket für nächste Woche ins heimische Rheinland gebucht. Über Ostern werde ich also mal wieder bei meiner Familie absteigen. Der Reise-Trolli liegt schon geöffnet bereit und darf also erneut gepackt werden. - Am Samstag freue ich mich auf ein Treffen mit Barbie (Pseudonym) hier bei mir im Kiez. Wir wollen etwas trinken (und vielleicht essen) gehen. Besonders klasse finde ich, dass die Freundin mir tatsächlich (wie erbeten) den Abend widmet, obwohl es wohl einige Mitbewerber(-innen) für dieses Date gab. ;D

    Ihnen einen wertvollen Donnerstag, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Entspannter Sonntag

    Hmmm... eine leckere Banane für die Lieblingstrainerin oder für den Fotografen?

    Entgegen der Vorhersage hatten wir heute doch sehr viel Sonne und etwa 20 Grad in Berlin. Da war es leicht, um halb Sieben aufzustehen und drei Stunden später zusammen mit Freund Nils beim Training in der Muckibude anzutreten. Das bereitete auch richtig Spaß, wir machen mit zwei Terminen pro Woche eifrig weiter. Allerdings haben wir zunächst einmal unsere bis dahin (am Sonntag) fast schon üblichen Brunch-Ausflüge danach abgesagt. Zum Spätkauf auf ein Käffchen sind wir allerdings dann gefahren. Dazu gab's für jeden zwei Eier, weil Protein die Regenerationsphase nach dem Sport deutlich verkürzt, für mich zusätzlich einen Apfel. Am frühen Nachmittag wieder zu Hause, habe ich mich nochmal zu einem Mittagsschläfchen abgelegt. Jetzt gibt's gerade Kaffee und danach geht's vermutlich nochmal raus in die Sonne. B)

    Gestern gesehen vor dem Supermarkt: ein kleines Rudel Schäferhunde

    Genießen auch Sie Ihren Sonntag, viele Grüße von Helmi :wave:

  • Zurück in Berlin

    Seit Dienstag brühe ich mir den Kaffee morgens wieder selbst und habe die Sonnenliege gegen den Schreibtisch getauscht. Die elf Tage in der Türkei waren echt total erholsam. Aber auch Berlin hat natürlich seine Reize. Hier freue ich mich auf wertvolle Begegnungen im Freundeskreis in den nächsten Wochen und derzeit natürlich auch über das wunderbare Wetter. Details demnächst, für heute einen angenehmen Freitag und einen guten Start ins bevorstehende Wochenende. B)

    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Helmi bleibt in der Türkei

    Da leben, wo andere Urlaub machen. Das ist ja schon seit längerer Zeit mein Motto gewesen, auch in der Bundeshauptstadt Berlin. Nach drei Tagen ziemlich harter Verhandlungen steht fest: In den nächsten fünf Jahren bleibe ich in der Türkei. Als Animationschef bin ich ab heute nicht nur für das "The Colours West" zuständig, sondern für sämtliche Animationsteams der Hotelgruppe. Neben den beiden Häusern in Side wird gerade eine dritte Dependance in Istanbul gebaut, weitere sind in Planung. Ein immerhin vierstelliges Gehalt im fairen mittleren Bereich pro Monat, ein DZ im Haupthaus mit Meerblick sowie neben der Logi auch noch freie Kost bei einem Arbeitstag von 8 Stunden und 5-Tage-Woche. :p

    Schon das sind in diesem Metier Luxusbedingungen. Außerdem darf ich zweimal pro Jahr für jeweils eine Woche auf Hotelkosten nach Hause fliegen, meine Berliner Wohnung halte ich bei den Konditionen natürlich. Die Aufgaben: Bildung und Kontrolle der Animationsteams, vor allem Ausbau und Perfektionierung der Abendshows, direkter Kontakt mit dem Gäste-Manager, unterstellt bin ich dem Vorstand der Gesellschafter. Klingt doch gut oder? Mein Job in Berlin ist gekündigt, meine Familie weiß ebenfalls bescheid, muss sich allerdings noch an den Gedanken gewöhnen. :roll:

    Ach, im Moment freue ich mich einfach nur. Eine völlig neue Aufgabe. Zugegeben, die Entscheidung kam spontan, aber ich habe (wieder einmal) einfach auf meinen Bauch gehört. Die Kombination aus dem direkten Kontakt mit meinem Team und den Gästen einerseits sowie der administrative Bereich (immerhin betreue ich in absehbarer Zeit 50 Mitarbeiter) ist attraktiv. Ebenso das Gehalt, vor allem aber die Lebensbedingungen wie der (fast ewige Sommer) hier... B)

    Genießen auch Sie den Tag! Und atmen Sie. Herzlich - Helmi aus Istanbul :wave:

  • Ein bisschen "Traumschiff"

    In fast allen guten Hotels wird hier beim Freitagsdinner (das ist der muslimische Bettag) ein "türkischer Abend" (siehe z.B. 14. April) veranstaltet. Der Chefkoch peitschte deshalb gestern selbst noch seine letzte Spülhilfe zum Aufmarsch mit einer riesigen, "feuerspuckenden Eistorte". In den Landesfarben rot/weiß und unter der Nationalflagge wurde dann von Köchen, Kellnern und Animateuren getanzt. Das Ganze erinnerte wirklich an die regelmäßige Schluss-Szene beim ZDF-Traumschiff. Bei diesem wöchentlichen Abendessen wird aber auch kulinarisch der Umfang der für die Türkei spezifischen Köstlichkeiten deutlich erweitert. In allen Buffetbereichen ist vieles zu finden, was eben nur am Freitag gibt. Man könnte die "Szene" intellektuell so zusammenfassen: Erweitertes Werben um (ess-)kulturelles Verständnis beim Touristen. :roll:

    Wie eine Trophäe wurde sie mit Pauken & Trompeten durch den Speisessaal getragen: die Eistorte mit Feuerwerk

    Der Chef der Wellness-Abteilung ist übrigens auch noch so ein Unikat, das ich Ihnen gern vorstellen möchte: "Jede Frau in diesem Hotel wandert mindestens einmal über meine Massageliege - das ist das, was uns beide unterscheidet, mein lieber Helmi - guter Freund." Mit solchen und vergleichbaren Sprüchen begannen in den letzten Tagen unsere kurzen Zigarettenpausen. Und zugegeben: Hasan (Pseudonym) hat schon eine richtig gute Portion Charme, der irgendwie in Kombination mit seinen gezielten Griffen im Nackenbereich eher herzlich denn professionell bei den (vor allem älteren) Damen ankommt. Den Männern flüstert er in seinen Akquisegesprächen zu, er würde für sie eine besonders heiße Kollegin haben, sie müssten nur einen Termin machen. Hotel-Kumpel Karl-Heinz (70, meine Statur, Pseudonym) aus München hatte heute einen solchen Termin und juckelte schon eine halbe Stunde vorher ziemlich aufgeregt auf seiner Sonnenliege herum. "Sie wirken irgendwie so indisch", hörte ich ihn stöhnen, als ich kurz danach im Ruheraum der Sauna und er auf der Massagebank lag. "Nein - isch eschte türkische Mann", war die Antwort, die mich schmunzelnd wieder zum Pool zurückführte. :))

    Das ist etwa die Hälfte des Dessertbuffets und da gehört noch nicht einmal der Eiswagen im Außenbereich des Restaurants dazu.

    Ach - es gäbe ja noch so viele komische und dramatische Geschichten aus dem "The Colours West Hotel" zu erzählen: Von der allein reisenden, dreifachen Mutter Svetlana (35, Pseudonym) aus Kirgisien, in Düsseldorf mit Ehemann lebend, hier ihren Liebhaber besuchend, um herauszufinden, ob und wie sie vielleicht Deutschland doch den Rücken kehrt. Oder von der 62jährigen Hanseatin, die eigentlich vor 20 Jahren finanziell schon ausgesorgt hatte, dann allerdings trotz BWL-Studiums ihre gesamte Kohle in den ersten fünf Jahren der Wirtschaftskrise in wackeligen Devisengeschäften verballerte und jetzt "voller Stolz" wieder arbeiten geht. Oder auch die Geschichte von einem anscheinend seelisch kranken Mittdreißiger, der vor vier Tagen einen Nachmittag "all inklusive" am Pool seinen psychotischen Schub auslebte und danach mit der Ambulanz bis heute in irgendeinem Krankenhaus verschwand. Die Realität erzählt eben die besten Geschichten, deshalb mein Tipp: Achten Sie doch -egal wo- einfach mal genau auf Ihre Umwelt, statt sich nur selbstbezogen durch den eigenen, so genannten Alltag zu quälen. Sie werden fasziniert sein und brauchen garantiert kein Fernsehen mehr... 8|

    Einen angenehmen Samstagabend wünscht herzlich - Helmi en voyage :wave:

  • Gute Zeiten schlechte Zeiten

    Eine Hotelanlage funktioniert (fast) wie eine Fernsehserie. Zunächst muss man als Zuschauer immer ein bisschen eintauchen, die unterschiedlichen Charaktere interpretieren und einordnen. Man verschafft sich also einen Überblick, denn manche Rollen wechseln täglich, nennen wir sie -im wahrsten Wortsinn- die Gastrollen. Anders als im Fernsehen ist jedoch, dass man hier natürlich für die übrigen Gäste und auch fürs Personal - also für alle anderen Darsteller - eben auch selbst eine Rolle spielt. Und so liebe ich es inzwischen ein, zwei Stunden lang (oft allein) beispielsweise an einem Tisch am Pool oder in der Lobby zu sitzen und die Menschen einfach zu beobachten. Natürlich könnte man beispielsweise den Mann ohne Nase fragen, wie das passiert ist. Viel spannender ist es jedoch, über das Studium seines Verhaltens noch viel mehr über seine Persönlichkeit zu erfahren. Oder die attraktive Kathleen (Pseudonym) aus Sachsen, die mal schnell mit dem Animateur hinter der Düne am Strand verschwindet, während ihr Mann sein Mittagsschläfchen im Zimmer abhält. Als er dann etwas früher zum Pool kommt als erwartet und nach ihrer Rückkehr in seiner typischen Landessprache loslegt, wo sie denn gewesen sei, spricht sie von einem Spaziergang am Meer (ohne die Begleitung zu erwähnen). :roll:

    Auch als Alleinreisender sollte man die Hotelanlage mal verlassen und das Gespräch mit anderen suchen, um die eigene Interpretation im Innern vielleicht zu modifizieren. Hier: gestern auf dem Basar im naheliegenden Dorf

    Sie küsst ihn völlig unschuldig, streichelt seine Glatze und sagt, sie würde ihn jetzt mal mit was besonderem überraschen: Der Herr Ehemann ist versöhnt und freut sich kurz darauf wie ein kleines Kind über den von seiner lieben Frau selbst an der Snackbar zusammengemixten Cheeseburger. Fehlt noch der Cliffhanger: Nadja ist gestern leider aus der Serie "The Colours West Hotel" ausgestiegen: Zwei Liebhaber im Hotel, in Georgien einen Verlobten und eine schimpfende Mutter - das alles war neben der Belastung im Job als Animateur für die Kleine emotional wohl doch ein bisschen viel. Der (vorläufige) Abgang war groß: innige Umarmungen, Tränen und Trauer sowie viel Mitgefühl und Verständnis. Abschlussmelodie "Lindenstraße" - Abspann mit Textbeitrag (off): "Für immer?" - Fortsetzung folgt... ;D

    Genießen Sie diesen Freitag, denn es startet das Wochenende. Viele Grüße aus dem sonnigen Side von Helmi :wave:

  • Animatrice

    In meinen Reisebuch habe ich der Animation ja ein ganzes Kapitel gewidmet, hier wird's wohl etwas kürzer. Mit derzeit zehn Animateuren ist das "The Colours West Hotel" für diese Jahreszeit echt gut ausgestattet. Allerdings werden ab der nächsten Woche zur Eröffnung des etwas älteren Hauses unter diesem Namen (in Richtung Side-Zentrum) auch ein paar Teammitglieder nach dort wieder abgezogen. Zwischen 10 & 12 Uhr sowie 15 & 17 Uhr und beim abendlichen Showprogramm sind die jungen Leute im Einsatz. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich gestern zum ersten Mal seit Jahren wieder eine solche Show besucht und die war richtig schlecht. Es wurde die 'Miss of Hotel' gewählt. Vier weibliche Gäste ließen sich auf der Bühne zum Affen machen, indem sie mit Strohhalmen Biergläser um die Wette leerten oder im glitzernden Tuch ihre mächtigen Hüften schwangen, was dann wie ein Bauchtanz aussehen sollte. Dazu eine grottenartige Moderation eines -wie er betonte- in Kreuzberg geborenen Einheimischen - da ist das Quaken der Frösche im Teich ja attraktiver... :roll:

    Egal, denn ich habe meine persönliche Animatrice gefunden. Nach zwei Tagen des stetigen Anflirtens bin ich Nadjas Charme erlegen. Jetzt kommentiere bitte keiner, ich müsse ja wohl wissen, wie ein Animateur professionell arbeitet, denn das ist mir -übrigens bis zur letzten Konsequenz- schon sehr bewusst. Ebenso, dass am Montag mein Rückflug startet. Bis dahin allerdings werde ich (unter anderem) die Zeit mit der Georgierin (ihr zartes Alter lassen wir besser mal beiseite) genießen und nicht nur beim morgendlichen Gruppen-Yoga mit ihr schwitzen. Carpe diem! :P

    Filletto alla Gorgonzola [links] und Tiramisu [rechts]

    So und jetzt dann doch mal zwei Leckereien im Bild (oben). Vor der Show ging's zur Abwechslung mal ins À-la-Carte-Restaurant unseres Hotels. Das 5-Gänge-Menü beeindruckte den Gaumen, das Gesamtambiente inklusive der internationalen Begleitmusik für Romantiker und Verliebte (die orientalische Morgen- und Abend-CD im Buffet-Restaurant kann ich inzwischen auswendig) war stimmig. Heute Nachmittag geht's mit zwei Bekannten ins nächste Dorf zum Basar. Jemand gab mir den Tipp, dass es dort an einem Stand preiswerte und zugleich hochwertige T-Shirts in meiner Größe für kleines Geld gäbe. ;D

    Machen Sie etwas aus diesem Tag. Und atmen Sie. Bin jetzt mal im Hamam und in der Sauna. Viele Grüße von Helmi aus Side :wave:

  • Side

    Gestern Morgen ging's direkt nach dem Frühstück zuerst einmal ins etwa zehn Kilometer entfernte Zentrum von Side. Die Stadt war schon in der frühen Antike bei Alexander dem Großen und später bei den Römern wegen ihres Hafens sehr beliebt und wurde deshalb jeweils in deren Herrschaftsgebiet integriert. Nach einem Abstecher in diese im wahrsten Sinne des Wortes "Altstadt" marschierte ich weiter zur heutigen Strandpromenade. Als ich dort auch erstmals in diesem Jahr im Mittelmeer schwimmen ging, stellte ich fest, dass das Wasser wärmer ist als in unserem Hotelpool. Auf der Hin- und Rückfahrt wurde klar, wie stark der Massentourismus Landstriche verändern kann: Vor über 20 Jahren unternahm ich meine erste Reise in die Türkei, damals noch als Traveler mit dem Rucksack, der spontan von einem Postkartenmotiv zum anderen pilgerte. Kleine Fischerdörfer, in denen es seinerzeit nur winzige Pensionen gab und die nicht einmal auf meinen Karten auftauchten, sind heute richtig "fette" Übernachtungsstätten von TUI, Öger-Tours und Konsorten, meist im 4 bis 5+ Sternebereich. Nach dem Mittagessen relaxte ich in der eigenen "Bettenburg", schrieb drei Postkarten und begann sogar mit einem längeren Brief an meine liebe Freundin Mone. B)

    Das "historische Side" mit kleinen Häuserruinen am Straßenrand zum früheren Kolosseum (im Bildhintergrund)

    Da es heute Vormittag leicht bewölkt ist, bietet es sich an, jetzt einmal den SPA- und Wellnessbereich sowie das Fitness-Studio des Hauses auszuprobieren. Einen angenehmen und wertvollen Tag, herzlich Helmi aus der Türkei :wave:

  • Wintersaison

    Der Tag bricht mit Blick nach Osten an

    Morgens um kurz nach 6.00 Uhr (Ortszeit) geht hier über dem Taurusgebirge, auf dessen bis zu 3.900ern noch Schnee liegt und das unmittelbar an den engen Küstenstreifen grenzt, die Sonne auf. Die heizte auch am heutigen dritten Tag -wie schon zuvor- die Atmosphäre zwischen 12 und 15 h im Schatten auf 30 Grad, was doch deutlich höher ist als erwartet. Trotzdem - bis zum 1. April ist in der Türkei Wintersaison, was man nicht nur an den günstigen Preisen hier merkt. Wie das Foto ganz unten zeigt, ist die Anlage tagsüber bei weitem nicht voll. Zwar kommt abends immer eine Reihe von Reisebussen. Diese Gäste nehmen aber nur ein Abendessen zu sich, übernachten hier und reisen morgens nach ihrem Frühstück schon sehr zeitig ab, weil sie an einer Studienreise teilnehmen. Der Shuttlebus-Verkehr zum hauseigenen Strand startet beispielsweise erst in einer guten Woche seinen Betrieb. Aber man kann ja auch mal 500 Meter laufen, mir wird's jedenfalls gut tun... Die wesentlichen Basics jedoch verlaufen auch in der Nebensaison einwandfrei, davon demnächst mal mehr. :yes:

    Noch im Winterschlaf: Der Shuttlebus zum Strand

    Inzwischen bin ich auch ganz hier angekommen. Berlin und Deutschland fühlen sich jedenfalls schon ganz schön weit entfernt an. Schließlich lebe ich gerade in Asien. Obwohl ich ja inzwischen eher die noble Blässe mit einem ganz leichten Teint vorziehe, bin ich doch schon ganz schön braun geworden und das sogar völlig ohne Sonnenbrand! Den heutigen Tag nutzte ich bisher noch einmal zur völligen Entspannung in der Hotelanlage. Resultat: Der Kopf ist fast völlig leer, ein echter Traumzustand schon nach nicht einmal 60 Stunden. Man kann hier viel sitzen und einfach die Gedanken (bis ins Leere) schweifen lassen. Mal in der Sonne, mal im Schatten, immer mit einem kühlen (alkoholfreien) Getränk, einem guten Kaffee oder einem Chai (Schwarztee) - all inklusive eben. Zwischendurch mal auf dem Liegestuhl oder Bett ablegen beziehungsweise ein paar Schritte gehen, eventuell ein Foto schießen oder entspannt eine Postkarte schreiben. Es ist ein sehr einfaches, sorgenfreies Leben, zumindest hier in der Anlage. :P

    Ein Blick auf einen Teil unserer Poolanlage: Die meisten Liegen sind leer

    Morgen werde ich wahrscheinlich mal raus ins bunte Stadtleben eintauchen. Jetzt aber möchte ich mich zum Dinner vorbereiten. Ihnen einen angenehmen Sonntagabend und viele Grüße von Helmi aus Side :wave:

  • Anreise

    Nach vielen Jahren funktioniert nun "blog.de" wieder in der Türkei. Um so besser, dann kann ich meine Reiseerlebnisse direkt posten. Dafür ist hier inzwischen jedoch "Twitter" zensiert. - Los ging's gestern morgen um 3.00 Uhr mit dem Nachtbus zum Flughafen Berlin-Tegel. Da man bei Mittelstreckenflügen ja zwei Stunden vor Start am Airport sein soll, kam ich hier um 4.00 Uhr pünktlich an. Check in sowie ein kleines, vitaminreiches Frühstück und schon ging's zum Boarding. Um 6.00 h hob die Maschine ab und landete drei Stunden später -um 10 h Ortszeit- in Antalya. Von hier eine Stunde Fahrt nach Side zum Hotel und hier gleich zum Mittagessen, da ich jetzt echt Appetit hatte. :p

    Letzte Zigarette vor Abflug

    Der gestrige Nachmittag und der heutige Vormittag dien(t)en erst einmal zur Orientierung und Akklimatisierung. Mit 5 Sternen enttäuscht natürlich das "The Colours West Hotel" den zwar anspruchsvollen, aber zugleich auch genügsamen Autoren nicht. Das 2013 eröffnete Haus ist bewusst im Retro-Stil der 1980er Jahre gestaltet: Die vielen bunten Farben, das Interieur, die Tapeten und die sechs Zauberwürfel auf dem Dach des Hauses erinnern mich sehr an meine Schulzeit. Da ich hier jedoch nicht nur am Laptop sitzen möchte, schnappe ich mir nun ein Buch und setze mich bei etwa 25 Grad und wolkenlosem Himmel an den Pool. Begleiten Sie mich in den nächsten Tagen gern weiter auf meiner Reise. :yes:

    Außenansicht (Front) des Hotels

    Auch Ihnen einen genussreichen, wertvollen Samstag, herzliche Grüße von Helmi aus Side (Türkei) :wave:

    PS: Da mein eMailprogramm gerade streikt, hier noch eine Nachricht an meine Eltern: Was haltet Ihr davon, morgen (SO) um 14.00 zu skypen? Antwort bitte hier im Kommentar oder auf "Facebook"...

  • Bin dann mal weg...

    Na - das war doch heute ein Frühlingsanfang ganz nach Drehbuch. Zumindest in Berlin. Dennoch packe ich jetzt gleich meinen Koffer, denn heute Nacht geht's für ein paar Tage zum Ausspannen ans türkische Mittelmeer. Das Wetter soll klasse werden. Gegen 2.30 h muss ich schon los, obwohl der Flieger erst um 6.00 h abhebt. Da leider und warum auch immer "blog.de" in der Türkei zensiert und daher nicht aufrufbar ist, werde ich mich an dieser Stelle wohl erst wieder nach meiner Rückkehr melden. B)

    Ihnen eine angenehme Zeit mit viel Liebe, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Liebster Award

    "Weil niemand so persönlich über Berlin schreibt", wurde ich von den Lieblingsgören, einem journalistischen Blogmagazin über Kinderbücher meiner Kollegin Stefanie zum "Liebster Award" nominiert. Das freut mich, denn es zeigt, dass dieses Tagebuch/Blog doch noch jemandem außer mir gefällt. Durch Nominierung und Weiterempfehlung wird hier ein Netzwerk geflochten und die jeweiligen Autoren einer breiteren Leserschaft persönlich vorgestellt. "Liebster Award" bedeutet also, 11 Fragen zu beantworten, dann selbst ein paar Blogs (unter 200 Follower) zu nominieren, diese Autoren darüber in Kenntnis zu setzen und jenen dann 11 neue, eigene Fragen zu stellen. Hier also zunächst Steffis Fragen an mich: :roll:

    1. Wo lebst Du und wie?
    Im absoluten Zentrum von Berlin -direkt auf der Grenze zwischen den Stadtteilen Mitte und Prenzlauer Berg- in einer überschaubaren Wohnung mit Blick auf eine herrliche Grünanlage.

    2. Wie kamst Du auf die Idee für Deinen Blog?
    Die ursprüngliche Idee (2007) war, meiner Familie und den vielen weltweit zerstreut lebenden Freund(inn)en eine Möglichkeit zu geben, an meinem kunterbunten Leben ein bisschen teilzuhaben.

    3. Was macht Dir an Deinem Blog besonders Spaß?
    Es ist genial, an dieser Stelle (subjektiv) einmal über alles, was mir erwähnenswert scheint, völlig frei berichten zu können. Oder wie ein Teil des Untertitels von Helmis Welt sagt, sind meine Themen: "Gefühle, Gedanken sowie Begegnungen und Erlebnisse eines glücklichen Wahlberliners. Impressionen aus einer der reizvollsten Metropolen."

    4. Was nervt Dich am Bloggen?
    Nichts, weil ich nur blogge, wenn ich Lust dazu habe.

    5. Was und wen willst Du mit deinem Blog erreichen?
    Inzwischen jeden, der sich in der Tat für meine ganz individuelle Sicht auf Berlin und die Welt interessiert.

    6. Was ist Dein größter Traum?
    Da ich meine Träume alle lebe, musst Du nur mein Leben beobachten.

    7. Wie würdest Du die Welt verbessern?
    In jedem Moment ist alles gut. Das reicht mir und davon bin ich auch tief überzeugt.

    8. Was machst Du, wenn Du nicht am Schreibtisch sitzt?
    Beispielsweise an einem anderen Schreibtisch sitzen... Nein im Ernst: Unter anderem pflege ich in direktem Kontakt mein soziales Netzwerk, reise gern, treibe Sport und genieße kulinarisch.

    9. Was magst Du gar nicht gern?
    Alles, was ich nicht mag, davon habe ich mich getrennt. So wird das auch in Zukunft sein.

    10. Was ist Dein Lieblingskinderbuch?
    Also als Kind liebte ich Donald Duck, die Bibel und habe auch früh Tom Sawyer gelesen. Heute ist das nicht mein Thema, da ich (noch) keine Kinder habe.

    11. Was ist Dein Lieblingseis?
    Stracciatella & Bananensplit.

    So - und hiermit nominiere ich in loser, unbedeutender Reihenfolge:

    Unterwegs in Rom, bietet eine tolle und zugleich sehr erlebnisorientierte Darstellung der italienischen Hauptstadt.

    Stories Aktuell widmet sich journalistisch der Stadt Düsseldorf, Deutschland, vielen Stars und Sternchen sowie dem Sport.

    Joachims Blog wird zwar nicht so oft geschrieben, dafür aber jedes Mal mit tollen Tipps und guten Impulsen zur gelungenen Lebensführung.

    Auf der Suche wirkt zunächst schon sehr "exotisch", aber hinter den Kulissen lernt man einen sehr wertvollen Menschen kennen.

    Hier nun meine Fragen an die Nominierten:

    1. Wo lebst Du und warum genau da?
    2. Wenn das Wetter draußen so richtig schlecht ist...?
    3. Was ist die ursprüngliche Intention Deines Blogs?
    4. Was geht in Deinem Blog gar nicht, welche Tabus gibt es?
    5. Hättest Du gern (noch) mehr Leser?
    6. Was sollte jeder von Dir wissen?
    7. Was war bisher Dein größter Fehler und wie gehst Du damit um?
    8. Was bedeutet für Dich das Wort "Liebe"?
    9. Kannst Du Deine Lebensphilosophie in drei Sätze fassen?
    10. Wie stehen wir beide aus Deiner Sicht zueinander?
    11. Du hast einen Wunsch frei. Welcher wäre das?

    So gebt Ihr den Liebster Award weiter:

    1. Verlinkt die Person, die Euch nominiert hat – in diesem Fall: Helmis Welt
    2. Beantwortet meine 11 Fragen.
    3. Wählt Blogs aus, die weniger als 200 Follower haben und nominiert diese.
    4. Teilt den Bloggern mit, dass Ihr sie nominiert habt.
    5. Denkt euch 11 Fragen aus, die Ihr den Blogs stellt, die Ihr nominiert habt.

    Eine gute Idee -wie ich finde-, deshalb freue ich mich, wenn Ihr mitmacht und wir uns so gegenseitig helfen...´ :yes:

    Einen angenehmen Samstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

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