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  • PSA - Kur - Jobs

    Heute Morgen um 8.00 Uhr der jährliche Routine-Check bei der Hausärztin. Alle Ergebnisse waren gut, die der Blutentnahme hole ich mir nächste Woche. Erstmals lasse ich dabei übrigens die PSA-Werte mitprüfen. Was das ist? Na lassen Sie es mich so formulieren: Ab 40 sollte Mann nicht nur alle 4 bis 5 Jahre eine Darmkrebs-Vorsorge-Untersuchung machen, sondern auch eine Prostata-Vorsorge beim Urologen über sich "ergehen" lassen. Zum 40. habe ich mich getraut und mir direkt danach geschworen: "So schnell machst Du das nicht wieder!" Dann habe ich mich ein bisschen belesen und dabei festgestellt, dass man auch über das Blut entsprechende Befunde bekommt. Diese heißen eben PSA-Werte. Einziger Nachteil (aus meiner Sicht als medizinischer Laie) - im Gegensatz zum geübten Handgriff des Facharztes, wird das Labor in diesem Fall leider nicht von der Krankenkasse übernommen. Die 18 Euro zahle ich jedoch gern, wie vielleicht manch einer versteht... ;D

    Mit dem Antrag auf Anträge nach dem Sport zur Krankenkasse

    Zum Schluss sprach ich ein Thema an, auf das mich Freundin Barbie (Pseudonym) bei unserem letzten Treffen gebracht hat. Warum eigentlich nicht mal für 3 Wochen zur Kur fahren? Schließlich bin ich keine 17 mehr. Tatsächlich füllt die Sanitätsrätin flott ein Formular aus. Damit müsse ich zur Krankenkasse und dann wieder zu ihr zurück. Da ich -nach dem üblichen Training mit Nils- am Nachmittag Zeit hatte, also gleich hin zur DAK. Dort erfahre ich, dass ich quasi einen Antrag auf Anträge mitgebracht hätte. Der freundliche Sachbearbeiter füllt einen Teil eines ganzen Papierberges aus, zeigt die mir zugedachten Seiten und diejenigen, die wiederum die Hausärztin nochmal auszufüllen hat. Dieses Gesamtpaket wird dann innerhalb von etwa 4 Wochen geprüft und genehmigt oder eben nicht. Der Prozess zumindest läuft jetzt mal... :P

    Heute Vormittag habe ich völlig planmäßig einen Auftrag abgegeben. Die Abnahme erfolgte sofort und ohne jede Beanstandung. Zudem erhielt ich dafür auf DieRedaktion.de eine weitere Referenz sowie eine zusätzliche Bestbewertung nach Sternen. Jetzt hätte ich mal wieder Lust, einen richtig schönen Werbefilm zu produzieren. Das sage ich echt nicht nur so daher, sondern meine es ernst: Gerade weil ich derzeit doch tendenziell eher sehr viel schreibe, reizen mich natürlich auch mal wieder die bewegten Bilder. Schauen Sie sich also doch gern mal auf meiner entsprechenden Webseite in aller Ruhe um. Sollten Sie Interesse an einer entsprechenden Präsentation haben, lassen Sie uns unbedingt darüber sprechen. :yes:

    Angenehmen Feierabend wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Familientreffen - back in Berlin - Petition

    Gestern Mittag großes Oster-Familientreffen: Schwester Sylvia war mit den Kindern und ihrem Mann Thorsten zu uns nach Vallendar gekommen. Wir fuhren auf die nahegelegene "Spargel-Insel" Niederwerth. Bei sehr gutem Wetter hatten wir einen Tisch im Freien in einem Lokal direkt am Rhein. Das Essen war vorzüglich, die Stimmung sehr gut. Mein Neffe Alexander wollte wissen, was ein Journalist beruflich so eigentlich macht. Jetzt weiß er es. - Einen herzlichen Dank noch einmal an meine Eltern für die angenehmen Tage in der Heimat. In aller Ruhe habe ich meine Arbeit geschafft und hatte dennoch genug Zeit, tagsüber in der Sonne zu relaxen. - Kurz nach 14.00 Uhr ging's dann in Richtung Bahnhof. Hier traf ich mich mit meinem Fahrer und zwei weiteren Mitfahrerinnen zur Rückreise nach Berlin. Wir kamen echt prima durch, so dass ich -trotz Pause- bereits nach fünf Stunden wieder zu Hause war. :yes:

    Heute Vormittag mache ich noch kurz die Imagebroschüre fertig. Der Nachmittag wird dann zusammen mit Freundin Iris, den Kindern, Jimmy, Sandra und Tatiana verbracht, denn Iris feiert heute ihren Geburtstag. Wir wollen im Park des Schlosses Charlottenburg picknicken. - Journalistische Kollegen möchte ich an dieser Stelle noch auf die Petition beim Deutschen Bundestag des von mir sehr geschätzten Helmut Lorscheid aufmerksam machen, die in dem hier verlinkten Blogeintrag beschrieben ist. - Heute wird in 175 Ländern der "Tag der Erde" begangen, Ihnen viel Spaß daran, genießen Sie das angenehme Wetter. B)

    Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Ein Urlaubstag

    Aus Berlin habe ich mir eine Menge Arbeit mit ins Rheinland geholt. Ob des phantastischen Wetters allerdings, wurde diese heute gar nicht erst angerührt. Stattdessen gab's nochmal einen vollen Urlaubstag. Da der Job allerdings bis zum nächsten Donnerstag um 12.00 Uhr erledigt sein muss, werde ich wohl ab morgen um so mehr "ranglotzen" dürfen. Meinen Freunden hier habe ich bereits abgesagt, da wahrscheinlich auch noch die Rückfahrt in die Hauptstadt vorgezogen wird: Weil Freundin Iris am Dienstag ihren Geburtstag in Berlin feiert, stünde diese Reise am Montag an. Da es allerdings dann (bisher) keinerlei kostengünstige Möglichkeiten mit Zug oder Wagen gibt, überlege ich im Moment, sogar schon am Sonntag abzufahren. Wie auch immer - im Moment freue ich mich echt, hier zu sein und genieße die gute Luft, die Ruhe, die Familie... :yes:

    Urlaubstag in Vallendar

    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Arbeiten & Reisen

    Eigentlich war ich ja am Nachmittag mit den beiden Freundinnen Bianka und Dana im schönen Kreuzberg verabredet. Allerdings erhielt ich heute Morgen um 8.00 Uhr einen journalistischen Auftrag. Da heute mein Selbständigen-Tag ist, habe ich diesen natürlich gern angenommen und das Treffen deshalb kurzfristig abgesagt, wofür man allerdings auf Seite der Damen Verständnis hatte. Jetzt schreibe ich also wieder einmal den Text für eine Imagebroschüre, diesmal für eine Gemeinde in Nordrhein-Westfahlen, die zum Kreis Soest gehört. - Morgen Vormittag geht's dann noch einmal nach Friedrichshain ins Büro und am Mittag startet am Hauptbahnhof mein ICE in Richtung Koblenz, wo ich gegen 18.00 Uhr eintreffe. B)

    Auch Ihnen einen tollen Tag, das Wetter wird ja schon deutlich besser... Herzlich - Helmi :wave:

  • Ein weiteres wertvolles Wochenende

    Der Abend mit Barbie (Pseudonym) war echt eine runde Sache. Wir starteten bei mir zu Hause mit einem "Einstiegsbierchen". Dann ging's weiter ins "Lass und Freunde bleiben...". Gegen 23.00 Uhr entschieden wir uns, im Aapka auf der "Castingallee" noch etwas (indisch) essen zu gehen. Es schmeckte wirklich absolut ausgezeichnet. Während sich die Freundin getränketechnisch für einen "Kir Royal" entschied, blieb ich auch hier alkoholfrei, allerdings mit einem Lassi statt mit Bier. Der ganze Abend war von derart persönlichen Gesprächen gezeichnet, dass ich darüber nicht öffentlich berichten möchte. Obwohl - ein Thema ließe sich hier doch aufgreifen: Barbie meinte, wenn sie so frei wäre wie ich im Moment, dann hätte sie an meiner Stelle längst schon eine Kur beantragt. Um mal einfach für ein, zwei Wochen raus zu kommen und sich gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Wie man diese Kur gegenüber der Krankenkasse, die ja oft sogar die gesamten Kosten übernimmt, begründet, darüber solle ich doch mal mit meiner Hausärztin reden. Und tatsächlich könnten mein Übergewicht, eine noch gesündere Ernährung oder auch eine Nikotinentwöhnung eigentlich ganz gute Gründe sein. Werde das also tatsächlich demnächst mal thematisieren...

    Der Protein-Snack nach dem Training

    Heute dann in der Früh - Sport as usually. Seit Donnerstag trainieren Nils und ich nach einem bestimmten Programm, das sich "Fatburner" nennt, also die Fettverbrennung gezielt ankurbelt. Am ersten Tag der Woche trainiert man tendenziell nach dem Aufwärmen große Muskelpartien, da die Muskeln ja das Fett verbrennen sollen. Am zweiten Tag -der war heute- geht's hauptsächlich im Cardiobereich ab. Über Herz- Kreislaufgeräte wird die Kondition optimiert und durch die direkte Leistung Fett verbrannt. Das Ganze macht vor allem richtig Spaß und scheint zudem auch zu wirken. Danach fuhren wir -wie üblich- zum Spätkauf in der Choriner Straße. Auch diesmal gab's Eier zur beschleunigten Regeneration, allerdings legte ich mich danach dennoch zu einem Mittagsschläfchen ab... ;D

    Einen angenehmen Ausklang des Wochenendes und morgen einen guten Start in die verkürzte Arbeitswoche! Herzlich - Helmi :wave:

  • Update, 10. April 2014

    Eigentlich wollte ich heute einmal etwas ausführlicher beschreiben, wie mein so genannter Arbeitsalltag als Onlineredakteur, Marketing-Director & Seminarmanager bei der HyperJoint GmbH / Nullbarriere.de aussieht. Leider fehlt jedoch die Zeit dazu. Denn bevor es gegen 13.30 Uhr mit Nils zum Sport geht, möchte ich zumindest mit der Bewerbungsmail für ein neues Projekt beginnen, da diese am Abend beim potentiellen Auftraggeber sein soll. Gefragt sind sowohl der Politologe als auch der Journalist in mir, denn es geht um eine öffentliche Ausschreibung eines Newsletters, der die Arbeit der EU-Kommission und die Konsequenzen für Deutschland beschreibt. - Außerdem habe ich am Morgen ein Zugticket für nächste Woche ins heimische Rheinland gebucht. Über Ostern werde ich also mal wieder bei meiner Familie absteigen. Der Reise-Trolli liegt schon geöffnet bereit und darf also erneut gepackt werden. - Am Samstag freue ich mich auf ein Treffen mit Barbie (Pseudonym) hier bei mir im Kiez. Wir wollen etwas trinken (und vielleicht essen) gehen. Besonders klasse finde ich, dass die Freundin mir tatsächlich (wie erbeten) den Abend widmet, obwohl es wohl einige Mitbewerber(-innen) für dieses Date gab. ;D

    Ihnen einen wertvollen Donnerstag, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Entspannter Sonntag

    Hmmm... eine leckere Banane für die Lieblingstrainerin oder für den Fotografen?

    Entgegen der Vorhersage hatten wir heute doch sehr viel Sonne und etwa 20 Grad in Berlin. Da war es leicht, um halb Sieben aufzustehen und drei Stunden später zusammen mit Freund Nils beim Training in der Muckibude anzutreten. Das bereitete auch richtig Spaß, wir machen mit zwei Terminen pro Woche eifrig weiter. Allerdings haben wir zunächst einmal unsere bis dahin (am Sonntag) fast schon üblichen Brunch-Ausflüge danach abgesagt. Zum Spätkauf auf ein Käffchen sind wir allerdings dann gefahren. Dazu gab's für jeden zwei Eier, weil Protein die Regenerationsphase nach dem Sport deutlich verkürzt, für mich zusätzlich einen Apfel. Am frühen Nachmittag wieder zu Hause, habe ich mich nochmal zu einem Mittagsschläfchen abgelegt. Jetzt gibt's gerade Kaffee und danach geht's vermutlich nochmal raus in die Sonne. B)

    Gestern gesehen vor dem Supermarkt: ein kleines Rudel Schäferhunde

    Genießen auch Sie Ihren Sonntag, viele Grüße von Helmi :wave:

  • Zurück in Berlin

    Seit Dienstag brühe ich mir den Kaffee morgens wieder selbst und habe die Sonnenliege gegen den Schreibtisch getauscht. Die elf Tage in der Türkei waren echt total erholsam. Aber auch Berlin hat natürlich seine Reize. Hier freue ich mich auf wertvolle Begegnungen im Freundeskreis in den nächsten Wochen und derzeit natürlich auch über das wunderbare Wetter. Details demnächst, für heute einen angenehmen Freitag und einen guten Start ins bevorstehende Wochenende. B)

    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Helmi bleibt in der Türkei

    Da leben, wo andere Urlaub machen. Das ist ja schon seit längerer Zeit mein Motto gewesen, auch in der Bundeshauptstadt Berlin. Nach drei Tagen ziemlich harter Verhandlungen steht fest: In den nächsten fünf Jahren bleibe ich in der Türkei. Als Animationschef bin ich ab heute nicht nur für das "The Colours West" zuständig, sondern für sämtliche Animationsteams der Hotelgruppe. Neben den beiden Häusern in Side wird gerade eine dritte Dependance in Istanbul gebaut, weitere sind in Planung. Ein immerhin vierstelliges Gehalt im fairen mittleren Bereich pro Monat, ein DZ im Haupthaus mit Meerblick sowie neben der Logi auch noch freie Kost bei einem Arbeitstag von 8 Stunden und 5-Tage-Woche. :p

    Schon das sind in diesem Metier Luxusbedingungen. Außerdem darf ich zweimal pro Jahr für jeweils eine Woche auf Hotelkosten nach Hause fliegen, meine Berliner Wohnung halte ich bei den Konditionen natürlich. Die Aufgaben: Bildung und Kontrolle der Animationsteams, vor allem Ausbau und Perfektionierung der Abendshows, direkter Kontakt mit dem Gäste-Manager, unterstellt bin ich dem Vorstand der Gesellschafter. Klingt doch gut oder? Mein Job in Berlin ist gekündigt, meine Familie weiß ebenfalls bescheid, muss sich allerdings noch an den Gedanken gewöhnen. :roll:

    Ach, im Moment freue ich mich einfach nur. Eine völlig neue Aufgabe. Zugegeben, die Entscheidung kam spontan, aber ich habe (wieder einmal) einfach auf meinen Bauch gehört. Die Kombination aus dem direkten Kontakt mit meinem Team und den Gästen einerseits sowie der administrative Bereich (immerhin betreue ich in absehbarer Zeit 50 Mitarbeiter) ist attraktiv. Ebenso das Gehalt, vor allem aber die Lebensbedingungen wie der (fast ewige Sommer) hier... B)

    Genießen auch Sie den Tag! Und atmen Sie. Herzlich - Helmi aus Istanbul :wave:

  • Ein bisschen "Traumschiff"

    In fast allen guten Hotels wird hier beim Freitagsdinner (das ist der muslimische Bettag) ein "türkischer Abend" (siehe z.B. 14. April) veranstaltet. Der Chefkoch peitschte deshalb gestern selbst noch seine letzte Spülhilfe zum Aufmarsch mit einer riesigen, "feuerspuckenden Eistorte". In den Landesfarben rot/weiß und unter der Nationalflagge wurde dann von Köchen, Kellnern und Animateuren getanzt. Das Ganze erinnerte wirklich an die regelmäßige Schluss-Szene beim ZDF-Traumschiff. Bei diesem wöchentlichen Abendessen wird aber auch kulinarisch der Umfang der für die Türkei spezifischen Köstlichkeiten deutlich erweitert. In allen Buffetbereichen ist vieles zu finden, was eben nur am Freitag gibt. Man könnte die "Szene" intellektuell so zusammenfassen: Erweitertes Werben um (ess-)kulturelles Verständnis beim Touristen. :roll:

    Wie eine Trophäe wurde sie mit Pauken & Trompeten durch den Speisessaal getragen: die Eistorte mit Feuerwerk

    Der Chef der Wellness-Abteilung ist übrigens auch noch so ein Unikat, das ich Ihnen gern vorstellen möchte: "Jede Frau in diesem Hotel wandert mindestens einmal über meine Massageliege - das ist das, was uns beide unterscheidet, mein lieber Helmi - guter Freund." Mit solchen und vergleichbaren Sprüchen begannen in den letzten Tagen unsere kurzen Zigarettenpausen. Und zugegeben: Hasan (Pseudonym) hat schon eine richtig gute Portion Charme, der irgendwie in Kombination mit seinen gezielten Griffen im Nackenbereich eher herzlich denn professionell bei den (vor allem älteren) Damen ankommt. Den Männern flüstert er in seinen Akquisegesprächen zu, er würde für sie eine besonders heiße Kollegin haben, sie müssten nur einen Termin machen. Hotel-Kumpel Karl-Heinz (70, meine Statur, Pseudonym) aus München hatte heute einen solchen Termin und juckelte schon eine halbe Stunde vorher ziemlich aufgeregt auf seiner Sonnenliege herum. "Sie wirken irgendwie so indisch", hörte ich ihn stöhnen, als ich kurz danach im Ruheraum der Sauna und er auf der Massagebank lag. "Nein - isch eschte türkische Mann", war die Antwort, die mich schmunzelnd wieder zum Pool zurückführte. :))

    Das ist etwa die Hälfte des Dessertbuffets und da gehört noch nicht einmal der Eiswagen im Außenbereich des Restaurants dazu.

    Ach - es gäbe ja noch so viele komische und dramatische Geschichten aus dem "The Colours West Hotel" zu erzählen: Von der allein reisenden, dreifachen Mutter Svetlana (35, Pseudonym) aus Kirgisien, in Düsseldorf mit Ehemann lebend, hier ihren Liebhaber besuchend, um herauszufinden, ob und wie sie vielleicht Deutschland doch den Rücken kehrt. Oder von der 62jährigen Hanseatin, die eigentlich vor 20 Jahren finanziell schon ausgesorgt hatte, dann allerdings trotz BWL-Studiums ihre gesamte Kohle in den ersten fünf Jahren der Wirtschaftskrise in wackeligen Devisengeschäften verballerte und jetzt "voller Stolz" wieder arbeiten geht. Oder auch die Geschichte von einem anscheinend seelisch kranken Mittdreißiger, der vor vier Tagen einen Nachmittag "all inklusive" am Pool seinen psychotischen Schub auslebte und danach mit der Ambulanz bis heute in irgendeinem Krankenhaus verschwand. Die Realität erzählt eben die besten Geschichten, deshalb mein Tipp: Achten Sie doch -egal wo- einfach mal genau auf Ihre Umwelt, statt sich nur selbstbezogen durch den eigenen, so genannten Alltag zu quälen. Sie werden fasziniert sein und brauchen garantiert kein Fernsehen mehr... 8|

    Einen angenehmen Samstagabend wünscht herzlich - Helmi en voyage :wave:

  • Gute Zeiten schlechte Zeiten

    Eine Hotelanlage funktioniert (fast) wie eine Fernsehserie. Zunächst muss man als Zuschauer immer ein bisschen eintauchen, die unterschiedlichen Charaktere interpretieren und einordnen. Man verschafft sich also einen Überblick, denn manche Rollen wechseln täglich, nennen wir sie -im wahrsten Wortsinn- die Gastrollen. Anders als im Fernsehen ist jedoch, dass man hier natürlich für die übrigen Gäste und auch fürs Personal - also für alle anderen Darsteller - eben auch selbst eine Rolle spielt. Und so liebe ich es inzwischen ein, zwei Stunden lang (oft allein) beispielsweise an einem Tisch am Pool oder in der Lobby zu sitzen und die Menschen einfach zu beobachten. Natürlich könnte man beispielsweise den Mann ohne Nase fragen, wie das passiert ist. Viel spannender ist es jedoch, über das Studium seines Verhaltens noch viel mehr über seine Persönlichkeit zu erfahren. Oder die attraktive Kathleen (Pseudonym) aus Sachsen, die mal schnell mit dem Animateur hinter der Düne am Strand verschwindet, während ihr Mann sein Mittagsschläfchen im Zimmer abhält. Als er dann etwas früher zum Pool kommt als erwartet und nach ihrer Rückkehr in seiner typischen Landessprache loslegt, wo sie denn gewesen sei, spricht sie von einem Spaziergang am Meer (ohne die Begleitung zu erwähnen). :roll:

    Auch als Alleinreisender sollte man die Hotelanlage mal verlassen und das Gespräch mit anderen suchen, um die eigene Interpretation im Innern vielleicht zu modifizieren. Hier: gestern auf dem Basar im naheliegenden Dorf

    Sie küsst ihn völlig unschuldig, streichelt seine Glatze und sagt, sie würde ihn jetzt mal mit was besonderem überraschen: Der Herr Ehemann ist versöhnt und freut sich kurz darauf wie ein kleines Kind über den von seiner lieben Frau selbst an der Snackbar zusammengemixten Cheeseburger. Fehlt noch der Cliffhanger: Nadja ist gestern leider aus der Serie "The Colours West Hotel" ausgestiegen: Zwei Liebhaber im Hotel, in Georgien einen Verlobten und eine schimpfende Mutter - das alles war neben der Belastung im Job als Animateur für die Kleine emotional wohl doch ein bisschen viel. Der (vorläufige) Abgang war groß: innige Umarmungen, Tränen und Trauer sowie viel Mitgefühl und Verständnis. Abschlussmelodie "Lindenstraße" - Abspann mit Textbeitrag (off): "Für immer?" - Fortsetzung folgt... ;D

    Genießen Sie diesen Freitag, denn es startet das Wochenende. Viele Grüße aus dem sonnigen Side von Helmi :wave:

  • Animatrice

    In meinen Reisebuch habe ich der Animation ja ein ganzes Kapitel gewidmet, hier wird's wohl etwas kürzer. Mit derzeit zehn Animateuren ist das "The Colours West Hotel" für diese Jahreszeit echt gut ausgestattet. Allerdings werden ab der nächsten Woche zur Eröffnung des etwas älteren Hauses unter diesem Namen (in Richtung Side-Zentrum) auch ein paar Teammitglieder nach dort wieder abgezogen. Zwischen 10 & 12 Uhr sowie 15 & 17 Uhr und beim abendlichen Showprogramm sind die jungen Leute im Einsatz. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich gestern zum ersten Mal seit Jahren wieder eine solche Show besucht und die war richtig schlecht. Es wurde die 'Miss of Hotel' gewählt. Vier weibliche Gäste ließen sich auf der Bühne zum Affen machen, indem sie mit Strohhalmen Biergläser um die Wette leerten oder im glitzernden Tuch ihre mächtigen Hüften schwangen, was dann wie ein Bauchtanz aussehen sollte. Dazu eine grottenartige Moderation eines -wie er betonte- in Kreuzberg geborenen Einheimischen - da ist das Quaken der Frösche im Teich ja attraktiver... :roll:

    Egal, denn ich habe meine persönliche Animatrice gefunden. Nach zwei Tagen des stetigen Anflirtens bin ich Nadjas Charme erlegen. Jetzt kommentiere bitte keiner, ich müsse ja wohl wissen, wie ein Animateur professionell arbeitet, denn das ist mir -übrigens bis zur letzten Konsequenz- schon sehr bewusst. Ebenso, dass am Montag mein Rückflug startet. Bis dahin allerdings werde ich (unter anderem) die Zeit mit der Georgierin (ihr zartes Alter lassen wir besser mal beiseite) genießen und nicht nur beim morgendlichen Gruppen-Yoga mit ihr schwitzen. Carpe diem! :P

    Filletto alla Gorgonzola [links] und Tiramisu [rechts]

    So und jetzt dann doch mal zwei Leckereien im Bild (oben). Vor der Show ging's zur Abwechslung mal ins À-la-Carte-Restaurant unseres Hotels. Das 5-Gänge-Menü beeindruckte den Gaumen, das Gesamtambiente inklusive der internationalen Begleitmusik für Romantiker und Verliebte (die orientalische Morgen- und Abend-CD im Buffet-Restaurant kann ich inzwischen auswendig) war stimmig. Heute Nachmittag geht's mit zwei Bekannten ins nächste Dorf zum Basar. Jemand gab mir den Tipp, dass es dort an einem Stand preiswerte und zugleich hochwertige T-Shirts in meiner Größe für kleines Geld gäbe. ;D

    Machen Sie etwas aus diesem Tag. Und atmen Sie. Bin jetzt mal im Hamam und in der Sauna. Viele Grüße von Helmi aus Side :wave:

  • Side

    Gestern Morgen ging's direkt nach dem Frühstück zuerst einmal ins etwa zehn Kilometer entfernte Zentrum von Side. Die Stadt war schon in der frühen Antike bei Alexander dem Großen und später bei den Römern wegen ihres Hafens sehr beliebt und wurde deshalb jeweils in deren Herrschaftsgebiet integriert. Nach einem Abstecher in diese im wahrsten Sinne des Wortes "Altstadt" marschierte ich weiter zur heutigen Strandpromenade. Als ich dort auch erstmals in diesem Jahr im Mittelmeer schwimmen ging, stellte ich fest, dass das Wasser wärmer ist als in unserem Hotelpool. Auf der Hin- und Rückfahrt wurde klar, wie stark der Massentourismus Landstriche verändern kann: Vor über 20 Jahren unternahm ich meine erste Reise in die Türkei, damals noch als Traveler mit dem Rucksack, der spontan von einem Postkartenmotiv zum anderen pilgerte. Kleine Fischerdörfer, in denen es seinerzeit nur winzige Pensionen gab und die nicht einmal auf meinen Karten auftauchten, sind heute richtig "fette" Übernachtungsstätten von TUI, Öger-Tours und Konsorten, meist im 4 bis 5+ Sternebereich. Nach dem Mittagessen relaxte ich in der eigenen "Bettenburg", schrieb drei Postkarten und begann sogar mit einem längeren Brief an meine liebe Freundin Mone. B)

    Das "historische Side" mit kleinen Häuserruinen am Straßenrand zum früheren Kolosseum (im Bildhintergrund)

    Da es heute Vormittag leicht bewölkt ist, bietet es sich an, jetzt einmal den SPA- und Wellnessbereich sowie das Fitness-Studio des Hauses auszuprobieren. Einen angenehmen und wertvollen Tag, herzlich Helmi aus der Türkei :wave:

  • Wintersaison

    Der Tag bricht mit Blick nach Osten an

    Morgens um kurz nach 6.00 Uhr (Ortszeit) geht hier über dem Taurusgebirge, auf dessen bis zu 3.900ern noch Schnee liegt und das unmittelbar an den engen Küstenstreifen grenzt, die Sonne auf. Die heizte auch am heutigen dritten Tag -wie schon zuvor- die Atmosphäre zwischen 12 und 15 h im Schatten auf 30 Grad, was doch deutlich höher ist als erwartet. Trotzdem - bis zum 1. April ist in der Türkei Wintersaison, was man nicht nur an den günstigen Preisen hier merkt. Wie das Foto ganz unten zeigt, ist die Anlage tagsüber bei weitem nicht voll. Zwar kommt abends immer eine Reihe von Reisebussen. Diese Gäste nehmen aber nur ein Abendessen zu sich, übernachten hier und reisen morgens nach ihrem Frühstück schon sehr zeitig ab, weil sie an einer Studienreise teilnehmen. Der Shuttlebus-Verkehr zum hauseigenen Strand startet beispielsweise erst in einer guten Woche seinen Betrieb. Aber man kann ja auch mal 500 Meter laufen, mir wird's jedenfalls gut tun... Die wesentlichen Basics jedoch verlaufen auch in der Nebensaison einwandfrei, davon demnächst mal mehr. :yes:

    Noch im Winterschlaf: Der Shuttlebus zum Strand

    Inzwischen bin ich auch ganz hier angekommen. Berlin und Deutschland fühlen sich jedenfalls schon ganz schön weit entfernt an. Schließlich lebe ich gerade in Asien. Obwohl ich ja inzwischen eher die noble Blässe mit einem ganz leichten Teint vorziehe, bin ich doch schon ganz schön braun geworden und das sogar völlig ohne Sonnenbrand! Den heutigen Tag nutzte ich bisher noch einmal zur völligen Entspannung in der Hotelanlage. Resultat: Der Kopf ist fast völlig leer, ein echter Traumzustand schon nach nicht einmal 60 Stunden. Man kann hier viel sitzen und einfach die Gedanken (bis ins Leere) schweifen lassen. Mal in der Sonne, mal im Schatten, immer mit einem kühlen (alkoholfreien) Getränk, einem guten Kaffee oder einem Chai (Schwarztee) - all inklusive eben. Zwischendurch mal auf dem Liegestuhl oder Bett ablegen beziehungsweise ein paar Schritte gehen, eventuell ein Foto schießen oder entspannt eine Postkarte schreiben. Es ist ein sehr einfaches, sorgenfreies Leben, zumindest hier in der Anlage. :P

    Ein Blick auf einen Teil unserer Poolanlage: Die meisten Liegen sind leer

    Morgen werde ich wahrscheinlich mal raus ins bunte Stadtleben eintauchen. Jetzt aber möchte ich mich zum Dinner vorbereiten. Ihnen einen angenehmen Sonntagabend und viele Grüße von Helmi aus Side :wave:

  • Anreise

    Nach vielen Jahren funktioniert nun "blog.de" wieder in der Türkei. Um so besser, dann kann ich meine Reiseerlebnisse direkt posten. Dafür ist hier inzwischen jedoch "Twitter" zensiert. - Los ging's gestern morgen um 3.00 Uhr mit dem Nachtbus zum Flughafen Berlin-Tegel. Da man bei Mittelstreckenflügen ja zwei Stunden vor Start am Airport sein soll, kam ich hier um 4.00 Uhr pünktlich an. Check in sowie ein kleines, vitaminreiches Frühstück und schon ging's zum Boarding. Um 6.00 h hob die Maschine ab und landete drei Stunden später -um 10 h Ortszeit- in Antalya. Von hier eine Stunde Fahrt nach Side zum Hotel und hier gleich zum Mittagessen, da ich jetzt echt Appetit hatte. :p

    Letzte Zigarette vor Abflug

    Der gestrige Nachmittag und der heutige Vormittag dien(t)en erst einmal zur Orientierung und Akklimatisierung. Mit 5 Sternen enttäuscht natürlich das "The Colours West Hotel" den zwar anspruchsvollen, aber zugleich auch genügsamen Autoren nicht. Das 2013 eröffnete Haus ist bewusst im Retro-Stil der 1980er Jahre gestaltet: Die vielen bunten Farben, das Interieur, die Tapeten und die sechs Zauberwürfel auf dem Dach des Hauses erinnern mich sehr an meine Schulzeit. Da ich hier jedoch nicht nur am Laptop sitzen möchte, schnappe ich mir nun ein Buch und setze mich bei etwa 25 Grad und wolkenlosem Himmel an den Pool. Begleiten Sie mich in den nächsten Tagen gern weiter auf meiner Reise. :yes:

    Außenansicht (Front) des Hotels

    Auch Ihnen einen genussreichen, wertvollen Samstag, herzliche Grüße von Helmi aus Side (Türkei) :wave:

    PS: Da mein eMailprogramm gerade streikt, hier noch eine Nachricht an meine Eltern: Was haltet Ihr davon, morgen (SO) um 14.00 zu skypen? Antwort bitte hier im Kommentar oder auf "Facebook"...

  • Bin dann mal weg...

    Na - das war doch heute ein Frühlingsanfang ganz nach Drehbuch. Zumindest in Berlin. Dennoch packe ich jetzt gleich meinen Koffer, denn heute Nacht geht's für ein paar Tage zum Ausspannen ans türkische Mittelmeer. Das Wetter soll klasse werden. Gegen 2.30 h muss ich schon los, obwohl der Flieger erst um 6.00 h abhebt. Da leider und warum auch immer "blog.de" in der Türkei zensiert und daher nicht aufrufbar ist, werde ich mich an dieser Stelle wohl erst wieder nach meiner Rückkehr melden. B)

    Ihnen eine angenehme Zeit mit viel Liebe, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Liebster Award

    "Weil niemand so persönlich über Berlin schreibt", wurde ich von den Lieblingsgören, einem journalistischen Blogmagazin über Kinderbücher meiner Kollegin Stefanie zum "Liebster Award" nominiert. Das freut mich, denn es zeigt, dass dieses Tagebuch/Blog doch noch jemandem außer mir gefällt. Durch Nominierung und Weiterempfehlung wird hier ein Netzwerk geflochten und die jeweiligen Autoren einer breiteren Leserschaft persönlich vorgestellt. "Liebster Award" bedeutet also, 11 Fragen zu beantworten, dann selbst ein paar Blogs (unter 200 Follower) zu nominieren, diese Autoren darüber in Kenntnis zu setzen und jenen dann 11 neue, eigene Fragen zu stellen. Hier also zunächst Steffis Fragen an mich: :roll:

    1. Wo lebst Du und wie?
    Im absoluten Zentrum von Berlin -direkt auf der Grenze zwischen den Stadtteilen Mitte und Prenzlauer Berg- in einer überschaubaren Wohnung mit Blick auf eine herrliche Grünanlage.

    2. Wie kamst Du auf die Idee für Deinen Blog?
    Die ursprüngliche Idee (2007) war, meiner Familie und den vielen weltweit zerstreut lebenden Freund(inn)en eine Möglichkeit zu geben, an meinem kunterbunten Leben ein bisschen teilzuhaben.

    3. Was macht Dir an Deinem Blog besonders Spaß?
    Es ist genial, an dieser Stelle (subjektiv) einmal über alles, was mir erwähnenswert scheint, völlig frei berichten zu können. Oder wie ein Teil des Untertitels von Helmis Welt sagt, sind meine Themen: "Gefühle, Gedanken sowie Begegnungen und Erlebnisse eines glücklichen Wahlberliners. Impressionen aus einer der reizvollsten Metropolen."

    4. Was nervt Dich am Bloggen?
    Nichts, weil ich nur blogge, wenn ich Lust dazu habe.

    5. Was und wen willst Du mit deinem Blog erreichen?
    Inzwischen jeden, der sich in der Tat für meine ganz individuelle Sicht auf Berlin und die Welt interessiert.

    6. Was ist Dein größter Traum?
    Da ich meine Träume alle lebe, musst Du nur mein Leben beobachten.

    7. Wie würdest Du die Welt verbessern?
    In jedem Moment ist alles gut. Das reicht mir und davon bin ich auch tief überzeugt.

    8. Was machst Du, wenn Du nicht am Schreibtisch sitzt?
    Beispielsweise an einem anderen Schreibtisch sitzen... Nein im Ernst: Unter anderem pflege ich in direktem Kontakt mein soziales Netzwerk, reise gern, treibe Sport und genieße kulinarisch.

    9. Was magst Du gar nicht gern?
    Alles, was ich nicht mag, davon habe ich mich getrennt. So wird das auch in Zukunft sein.

    10. Was ist Dein Lieblingskinderbuch?
    Also als Kind liebte ich Donald Duck, die Bibel und habe auch früh Tom Sawyer gelesen. Heute ist das nicht mein Thema, da ich (noch) keine Kinder habe.

    11. Was ist Dein Lieblingseis?
    Stracciatella & Bananensplit.

    So - und hiermit nominiere ich in loser, unbedeutender Reihenfolge:

    Unterwegs in Rom, bietet eine tolle und zugleich sehr erlebnisorientierte Darstellung der italienischen Hauptstadt.

    Stories Aktuell widmet sich journalistisch der Stadt Düsseldorf, Deutschland, vielen Stars und Sternchen sowie dem Sport.

    Joachims Blog wird zwar nicht so oft geschrieben, dafür aber jedes Mal mit tollen Tipps und guten Impulsen zur gelungenen Lebensführung.

    Auf der Suche wirkt zunächst schon sehr "exotisch", aber hinter den Kulissen lernt man einen sehr wertvollen Menschen kennen.

    Hier nun meine Fragen an die Nominierten:

    1. Wo lebst Du und warum genau da?
    2. Wenn das Wetter draußen so richtig schlecht ist...?
    3. Was ist die ursprüngliche Intention Deines Blogs?
    4. Was geht in Deinem Blog gar nicht, welche Tabus gibt es?
    5. Hättest Du gern (noch) mehr Leser?
    6. Was sollte jeder von Dir wissen?
    7. Was war bisher Dein größter Fehler und wie gehst Du damit um?
    8. Was bedeutet für Dich das Wort "Liebe"?
    9. Kannst Du Deine Lebensphilosophie in drei Sätze fassen?
    10. Wie stehen wir beide aus Deiner Sicht zueinander?
    11. Du hast einen Wunsch frei. Welcher wäre das?

    So gebt Ihr den Liebster Award weiter:

    1. Verlinkt die Person, die Euch nominiert hat – in diesem Fall: Helmis Welt
    2. Beantwortet meine 11 Fragen.
    3. Wählt Blogs aus, die weniger als 200 Follower haben und nominiert diese.
    4. Teilt den Bloggern mit, dass Ihr sie nominiert habt.
    5. Denkt euch 11 Fragen aus, die Ihr den Blogs stellt, die Ihr nominiert habt.

    Eine gute Idee -wie ich finde-, deshalb freue ich mich, wenn Ihr mitmacht und wir uns so gegenseitig helfen...´ :yes:

    Einen angenehmen Samstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Ganz kurz...

    Bereits um 4.30 Uhr aufgestanden habe ich schon meditiert und mache mich jetzt an die Arbeit. Bis zum Mittag schreibe ich an einem Onlineartikel. Dann geht's mit Freund Nils ins Fitness-Studio. Danach genießen wir noch die angenehme Sonne bei einer Tasse Kaffee im Kiez. B)

    Nach dem Sport gab's erst mal Sandwiches...

    Und dann wurden wir beide doch (wieder) schwach, ließen unsere Jobs mal Arbeit sein und fuhren nach Neukölln. Das "Al-Andalos" in der Sonnenallee ist ein libanesisches Falafel-Restaurant vom Feinsten. Schon für bescheidene 1,5 Euro gibt's hier mindestens zwölf verschiedene Sandwiches. Auch die Teller für zwei Personen sind zu empfehlen. Meiner Meinung nach ein Geheimtipp. Ebenso wie die "Wonder-Waffel", die sich gerade zur bundesweiten Marke entwickelt. Los ging's erst vor wenigen Jahren in Kreuzberg, wir waren in der ersten Dependance in der Neckarstraße gegenüber dem Rathaus Neukölln. Den dritten Laden gibt's inzwischen im Szenekiez Friedrichshain (Simon-Dach-Straße). Hier stellt man sich so genannte "Obst-Döner" und Shakes aus unzähligen Zutaten in drei Schritten selbst zusammen - ein kulinarisches Highlight für den verwöhnten Gaumen für ebenfalls bescheidene 3 Euro. Natürlich kann man in beiden Locations auch draußen sitzen. 8|

    ...und einen Obst-Döner in der "Wonder-Waffel" mit Stracciatella-Eis

    Auch Ihnen viel Spaß und Erfolg heute, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Umzugskisten in Berlin gesucht

    Auch wenn schon viel passiert ist: Das Ausmisten im Rahmen des Projektes "Loslassen" geht natürlich weiter. Deshalb frage ich heute alle, die in Berlin leben: Wer von Euch/Ihnen hat noch alte Umzugskisten irgendwo bei sich zu Hause rumstehen, die sie/er nicht mehr braucht und möglichst kostenneutral bei Selbstabholung abtreten würde? Kontaktaufnahme am besten über eMail: :p

    helmi@helmivision.de

    Sehr passend und "sehr, sehr geil" :)) : die neue Kurzhaarfrisur (12mmm)

    Am Vormittag habe ich an einem Artikel gearbeitet. Während der sonnige Mittagspause erledige ich jetzt einen Besuch bei der Bank meiner Wahl und im Friseursalon meiner Freude. Nachmittags dann wieder arbeiten und im Idealfall ein längeres Telefonat mit einer sehr lieben Freundin in Westdeutschland. B)

    Atmen Sie und genießen Sie diesen Tag. Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Sonn-Tag

    Vor sechs Jahren ging ich zusätzlich zu diesem Blog mit einer eigenen Seite ins Netz: Unter "helmivision.de" hatte ich seinerzeit beschlossen, meine absehbar zunehmenden Internetpräsenzen inhaltlich zu bündeln. Das ging auch sehr lang gut, bei tollen Besucherzahlen. Da ich es allerdings bewusst versäumte, während der gesamten Betriebszeit auch nur ein einziges Sicherheitsupdate zu machen, geschah Anfang vergangenen Jahres das, was eben irgendwann passieren musste: Die Seite wurde von einem Hacker "befallen", deshalb in Absprache mit meinem Provider sofort gesperrt. 88|

    Am Freitag nun nahm sich Ken (Pseudonym) dankenswerterweise die Zeit, mir mit "Wordpress" ein userfreundliches Programm auf den Server zu laden. Damit kann ich nun selbst peu à peu eine neue Helmivisions-Seite basteln. Heute Morgen habe ich bereits damit angefangen und musste feststellen, dass dies nun doch sehr viel mehr Zeitaufwand benötigen wird als ursprünglich angenommen. Aber Sie wissen ja: Ich arbeite (an was auch immer) nur, wenn's auch Spaß macht... :))

    Derzeit sieht meine Seite noch schlicht aus...

    Ist das Wetter nicht ein Geschenk im Moment? Heute knacken wir in Berlin vielleicht sogar die 20-Grad-Marke (im Schatten), was bisher Anfang März nicht allzu oft vorkam. Jedenfalls möchte ich mich jetzt beeilen, noch ein bis zwei Stündchen hier im Haushalt aktiv sein und dann möglichst schnell ins Freie kommen. Aus gegebenem Anlass habe ich einen meiner Türkei-Reiseführer rausgekramt, um heute irgendwo in diesem schönen Kiez den herrlichen Sonnenschein zu genießen und dabei ein paar Vokabeln für die bevorstehende Reise zu lernen. Die journalistische Arbeit bleibt heute bewusst liegen, schließlich ist Wochen-ENDE. Zwischen 17.00 Uhr und der Lindenstraße würde ich mich dann sehr freuen, noch mit meinen Eltern zu skypen. :yes:

    Auch Ihnen einen wertvollen Sonntag, viele Grüße von Hauptstadt-Helmi :wave:

  • Vagina-Verjüngung für Filmstars ohne Oscar

    In der vergangenen Woche war ich beruflich ganz schön ausgelastet. Selbst am gestrigen Sonntag habe ich über sechs Stunden gearbeitet. Sogar der Sport und anschließende Brunch mit Nils wurden da abgesagt, denn heute war (erfolgreiche) Abgabe. Aber ich liebe meinen Beruf als Journalist und übernehme ja ohnehin nur Aufträge, auf die ich Lust habe. Morgen Abend wird bereits die ITB eröffnet. Ob ich allerdings in diesem Jahr überhaupt die Zeit finde, an der weltweit größten Reisemesse teilzunehmen, ist noch offen. Immerhin habe ich mich schon einmal akkreditiert, denn irgendwie ist gerade diese Veranstaltung seit mindestens zehn Jahren Tradition für mich. :p

    Ansonsten habe ich mir wohl vor ein paar Tagen einen ziemlich heftigen Schnupfen eingefangen. Mit viel frischem Obst und Taschentüchern versuche ich die Angelegenheit in den Griff zu bekommen. Alles kommt eben zu seiner Zeit. So freue ich mich, dass die Erkältung jetzt schon da und wahrscheinlich auch bald wieder vorbei ist, denn schließlich geht's in gut zwei Wochen in den wohl verdienten Urlaub. Auf die zehn Tage in der Türkei freue ich mich schon sehr. B)

    Zum Schluss noch ein Anekdötchen zur nächtlichen Oscar-Verleihung. Das "Goodie-Bag" soll laut Onlinemagazin "metro.co.uk" einen Wert von 80.000 Dollar haben. Jeder der Nominierten, der also keine Trophäe bekam, durfte sich immerhin über diesen Präsentkorb gefreut haben. Darin unter anderem: Die üblichen "Give-Aways" wie teure Kosmetikprodukte und pompöser Schmuck. Aber auch Luxusreisen im Wert zwischen jeweils 9.000 und 15.000 Dollar, Futter für die Schoßhündchen für 6.000 (!) Dollar. Der Hammer: "Der von Dr. Ray Charles Runels entwickelte "Orgasm Shot" umfasst eine Spritzen-Behandlung, die nicht nur verspricht Inkontinenz und Sex-Probleme zu beheben, sondern auch die Vagina zu verjüngen. 2.700 Dollar sei diese Sonderbehandlung angeblich wert", schreibt "Focus-Online... :roll:

    Atmen Sie. Einen angenehmen Feierabend wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Flashmob von Friedrich Liechtenstein

    Gestern Abend am Rosa-Luxemburg-Platz: Fans und Fernsehkameras warten auf das bei Facebook angekündigte "Winken" des Künstlers Friedrich Liechtenstein

    Wenn auch nicht äußerlich und von der Musik her, so doch um so mehr von der Lebensgeschichte und dem bisherigen Verlauf seiner künstlerischen Karriere, erinnert mich Nachbar und Facebook-Freund Friedrich Liechtenstein schon sehr an den Schlagerbarden Guildo Horn. Der ursprüngliche Musikpädagoge tingelte ab Ende der 1980er Jahre mit seiner Band über die Dörfer. Damals sah ich ihn erstmals auf einem LKW-Anhänger (als Bühne) auf einer Studentenparty an der Fachhochschule Koblenz. Irgendwann begann dann endlich der Hype für ihn und er gastierte schnell in den Arenen der Großstädte oder sogar 1998 für Deutschland auf dem Grand Prix. - Liechtenstein hat an der Kunsthochschule Berlin "Puppenspiel" studiert. Seit 2003 tritt er nun als Musiker und Entertainer in Berlin auf, allerdings eben auch (zunächst) eher auf den kleineren Bühnen, was ihm auch schon das Prädikat des "Untergrundkünstlers" einbrachte. B)

    Das "EDEKA"-Video hilft dem bisherigen Untergrundkünstler jetzt seit einer Woche beim nationalen Durchbruch

    Vor gut einer Woche nun wurde im Internet dieses Werbe-Video für die jüngere Zielgruppe veröffentlicht, das dem Künstler -und das ist er unbestritten- zu seinem bundesweiten Durchbruch verhelfen könnte. Der Endfünfziger jedenfalls erhielt auf Facebook so viele Anfragen, dass er nur noch posten konnte, nicht jedem antworten zu können. Dann die zündende Idee: Quasi in Form eines Flashmobs, also einem kurzen, spontanen Menschenauflauf auf einem öffentlichen Platz, der virtuell initiiert wurde, bot er an, gestern Abend um 18.30 Uhr all' seinen Fans vom Balkon seiner derzeitigen Herberge zu winken. Zwar kamen (noch) keine Tausende, dafür sind jedoch inzwischen die Medien auf ihn aufmerksam geworden. Mein Eindruck war, dass gestern Abend fast noch mehr Werbe- und Medienmenschen als Fans bei der Veranstaltung waren. Fernsehen, Presse und Internet jedenfalls sind voll des Lobes bezüglich Friedrich Liechtenstein und das sei ihm auch von Herzen gegönnt... :yes:

    Einen wertvollen Tag und viele Grüße von Helmi :wave:

  • Struktur ist (mir) wichtig

    Wie hilfreich eine so genannte Alltagsstruktur sein kann, zeigt sich bei mir mal wieder dieser Tage: Bis zum kommenden Montag möchte ich ab heute zwei Texte für Informationsbroschüren in Konz (Rheinland-Pfalz) und Rehlingen-Siersburg (Saarland) schreiben. Außerdem ist in jedem Fall bis zum Urlaub im März noch ein sehr aufwendiger Artikel für Nullbarriere.de fertig zu stellen. Nebenbei habe ich dort ja auch noch an drei Tagen der Woche mein (Teilzeit-)Angestelltenverhältnis. Außerdem will ich natürlich an Tagen wie heute auch den herrlichen Sonnenschein genießen oder beispielsweise am Donnerstag mit Freund Nils zum Sport ins Fitness-Center. :p

    Es gilt also, beruflich (gern) eingegangene Verpflichtungen und "private" Interessen so zu kombinieren, dass ALLES Spaß macht und ich gute Arbeit abliefere, ohne die anderen schönen Seiten des Lebensgenusses vermissen zu müssen. Deshalb habe ich die nächsten 14 Tage so strukturiert, dass ausreichend Zeit für die Jobs vorgesehen ist und zugleich genügend Freiraum für anderes bleibt. Damit hat man auch das Gefühl, alles (partiell) erledigen zu können und gerät zu keinem Zeitpunkt in Panik. B)

    Mal zwei Bilder aus der Reihe "Auch das ist Berlin": Über Tage von der BSR zwischengelagerter Müll [links] und die Reste eines Fahrrades [rechts]

    Genießen Sie die Sonne, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Ein wirklich wertvolles Wochenende

    Im kleinen Park vor meinem Haus...

    Ausmisten und Aufräumen können -mit der richtigen Einstellung- echt großen Spaß machen. Das hat eben sehr viel mit Bewusst-Sein zu tun. So empfand ich beispielsweise gestern weder das Spülen als eine notwendige Pflicht. Viel mehr hatte ich in jenem Moment Lust dazu und tat es ebendann. Genauso beim Projekt "Loslassen": Unter anderem waren der große Müllsack mit alten Klamotten und die Tüte mit weiteren acht Paar Schuhen sehr schnell gepackt und wurden dann als Spende zum Container des Roten Kreuzes gebracht. Dabei spüre ich, dass mich die Trennung von altem Eigentum tatsächlich freier macht. Je weniger ich habe, desto freier bin ich. Dennoch möchte ich bei einer der nächsten Aktionen auch gern mal einen Vorschlag aus der Leserschaft aufgreifen. Da ich jedoch nicht der "Flohmarkt-Typ" bin, werde ich versuchen, eine Art "Hausflohmarkt" zu organisieren und Gegenstände wie Bücher, Schallplatten oder Musikcassetten direkt aus dem zur Straße gelegenen Fenster heraus zu verkaufen. ;D

    ...und im Mauerpark

    Der Kiezspaziergang durch herrlichen Sonnenschein führte dann unter anderem mal wieder in den Mauerpark. Es tat einfach gut, in der wärmenden Sonne zu sitzen, die Augen entweder zu schließen und die Gedanken fliegen zu lassen oder umgekehrt einen genialen Rundumblick über Berlin zu genießen. / Heute steht noch ein bisschen putzen und Wäsche waschen auf dem Programm. Das berufliche Arbeiten verschiebe ich auf die bevorstehende Woche. Denn am Nachmittag bin ich mit Barbie (Pseudonym) verabredet. Mit einer Kanne Kaffee und Donuts wollen wir zusammen mit ihren beiden Töchtern auf den Spielplatz und dort erneut das schöne Wetter genießen. B)

    Auch Ihnen einen tollen Sonntag, herzlich - Helmi :wave:

  • Samstag

    Das Wochenende fühlt sich gut an. Hinzu kommt die Wetterprognose: Die nächsten Tage soll der Himmel über Berlin wolkenlos und sonnig sein, bei Temperaturen von 12 bis 14 Grad. Deshalb werde ich auch heute ganz gewiss durch die Mittagssonne in meinem Kiez ziehen. Morgen geht's dann vielleicht sogar mal raus aus der Innenstadt. Zunächst aber möchte ich mit der Aktion "Loslassen" weitermachen und mich weiter von Altem trennen. Wäsche waschen, putzen, spülen - zahlreiche Basics im Haushalt stehen darüber hinaus an. Auch an einem Artikel habe ich zu schreiben. Sport oder Sauna wären wertvolle Impulse der Entspannung. B)

    Viel Spaß heute wünscht Helmi aus Berlin :wave:

  • Besuch der Messe und von Lucy

    Lucy aus Bremen ist seit Freitag in der Stadt. Gestern Nachmittag waren wir im "Spätkauf" verabredet. Zwar hatten wir zwischendurch häufiger mal telefoniert oder gechattet, gesehen allerdings haben wir uns zuvor das letzte Mal vor 15 Monaten. Dementsprechend gab es sehr viel persönliches zu besprechen. Nach zwei Stunden wechselten wir die Location und gingen zum Abendessen über. Leider haben wir trotzdem nicht alles geschafft, was eigentlich zu bereden gewesen wäre. Deshalb sagte ich zum Schluss zu, demnächst mal zu der Freundin nach Bremen zu reisen. Dann werden wir ganz sicher neben den offenen Themen auch ein bisschen gemeinsam relaxen können... B)

    Ken und ich zusammen auf der Bautec

    Heute fahre ich mit Ken (Pseudonym) zur "Bautec", der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik auf dem Berliner Messegelände. Zwar sind es laut Webseite nur 15 Unternehmen, die barrierefreie Produkte herstellen und drei davon sind bereits Partner von Nullbarriere.de - würden wir jedoch die übrigen 12 ebenfalls dazu gewinnen können, wäre das ganz sicher ein sehr guter Schnitt. Auch wenn diese Veranstaltungen oft vergleichsweise anstrengend sind, so freue ich mich wieder sehr auf diesen Tag. :yes:

    Atmen Sie und bleiben Sie glücklich. Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Dies und das

    Gestern begann ich -inzwischen fast schon traditionell- mit der Recherche für meinen aktuellen Artikel zur Arbeit der Landesarchitektenkammern bezüglich barrierefreiem Planen und Bauen. Gleich geht's ausnahmsweise erst mittags ins Büro, denn um 16.00 Uhr feiert dort Freundin Barbie (Pseudonym) in kleiner Runde ihren heutigen Geburtstag. Morgen dann haben wir von Nullbarriere gleich zwei Seminare: Eine Inhouse-Veranstaltung findet in Chemnitz statt und eine zweitägige Fortbildung startet im Berliner Office. :yes:

    Im Frühstücksfernsehen überraschte mich eben die Meldung, dass Deutschland im Moment mit sechs Goldmedaillen das Ranking in Sotschi anführt. Dazu herzlichen Glückwunsch liebe Athlet(inn)en! Robbie Williams rundet heute mit seinem 40. Geburtstag. Um ehrlich zu sein, hätte ich den früheren "Take-That-Star" älter geschätzt. Vor meiner Wohnung finden gerade mal wieder Dreharbeiten statt, diesmal fürs ZDF. Da mein Nachbar telefonisch nicht erreichbar war, musste sein Wagen schon dran glauben und wurde -trotz meiner Interventionsversuche- abgeschleppt. :roll:

    Ihnen einen tollen Tag, herzlich Helmi :wave:

  • Montag, 10. Februar 2014

    Wow - der Blog-Artikel "Loslassen" vom vergangenen Wochenende hat ja anscheinend sehr viele Leser bewegt. Das sagt nicht nur die Statistik des Systems. Auch zahlreiche Beiträge bei Facebook, persönliche Nachrichten und eMails stellen eine Menge Fragen. Leider habe ich nicht die Zeit, jedem sofort adäquat zu antworten und bitte deshalb um Geduld. Jedenfalls hat das große "Ausmisten", dem dann natürlich (irgendwann) auch die Renovierung zweier Räume folgt, begonnen. Los ging's zunächst mit stapelweisem Altpapier, von dem ich mich guten Gewissens sofort für immer trennen kann. Dabei war beispielsweise die Endfassung des Drehbuchs von "Knocking on the Heaven's Door" (Til Schweiger). Andere Sachen wie meine Sammlung von Aktenordnern (seit 1990) und Büchern (seit 1985) werde ich zunächst lagern. Hat jemand einen Tipp, wo man im Idealfall in Berlin (Mitte oder Prenzlauer Berg) kostenlos Umzugskartons bekommt? 8|

    Altpapier - losgelassen [links], italienischer Brunch [rechts]

    Gestern Morgen dann wieder Sport mit Freund Nils im Fitness-Studio. Das zweimal wöchentliche Training tut derzeit wirklich gut, bildet einen optimalen Ausgleich zur Büro-Tätigkeit und hilft wohl auch dabei, im Sommer etwas schlanker durchs Leben zu gehen. Danach haben wir uns wieder einen Brunch gegönnt, diesmal beim Italiener am Kollwitzplatz. - Heute startete eine sicher interessante Arbeitswoche. Zum Beispiel finden gleich zwei Fortbildungen von Nullbarriere (in Berlin und Chemnitz) statt, die ich als Seminar-Manager organisiert habe. Natürlich freue ich mich jedoch mindestens ebenso auf das journalistische Arbeiten im "Home-Office". Für heute aber mache ich nun erst einmal Feierabend. :yes:

    Genießen auch Sie denselben, viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Loslassen

    Schauen Sie sich mal die sechs Fotos unten an. Heute Morgen habe ich das Gefühl, in einem Museum zu leben: Bücher, Aktenordner, uralte (Liebes-)Briefe, zwei Computer und ein Laptop, die ich garantiert nie wieder verwende, Grünpflanzen, mit denen ich Menschen und Ereignisse in Verbindung bringe, unzählige Fototafeln, Schallplatten und Musikcassetten, die ebenfalls daran erinnern, viel zu viele Klamotten und Schuhe, die ich nie wieder anziehe, ein ungenutztes Hochbett, uralte Zeitungssammlungen aus der Jugend, aber auch Kleinkram wie Presseakkreditierungen, alle Terminkalender seit 1986 oder eine Sammlung von Miniaturen aus den Überraschungseiern - kurzum: Staubfänger ohne Ende, die nur einen Zweck erfüllen: Sie bewahren meine Erinnerungen an die Vergangenheit. :yawn:

    Überall Nippes, Bücher, Fotos & Bilder - Erinnerungen eben [oben]

    Auch mit jeder einzelnen Grünpflanze (14), Musikcassette (76) oder Schallplatte beispielsweise verknüpfe ich Freundschaften und (anscheinend) wichtige Erlebnisse [oben].

    Mehrere 100 gerahmte Fotos, Aktenordner - das alles ist Vergangenheit.

    Mein Leben ist bestimmt vom "Hier und Jetzt", es findet genau in diesem Moment statt. Deshalb startet heute eine richtig große Aufräumaktion. Im Idealfall ist dieses gründliche Ausmisten im Sommer abgeschlossen, zumindest die (hier im Osten so genannte) "Wohnstube" komplett renoviert und völlig reduziert - trotzdem wohnlich warm wieder eingerichtet. Vielleicht dauert die gesamte Aktion aber auch bis zum nächsten Jahr oder noch länger. Jedenfalls betrachte ich es als spirituelle Übung, mich auf das zu konzentrieren, was eben JETZT von Bedeutung ist. Alles, was einmal war oder sein wird, sollte möglichst keine Rolle mehr spielen. Das gilt eben nicht nur für mein Bewußt-Sein, sondern auch für die äußeren Umstände, in denen ich lebe. :yes:

    Alles fließt - auch der Atem. Einen wertvollen Tag wünscht Helmi :wave:

  • Unbezahltes Arbeiten - (wie lang) ist das fair?

    Im Medienbereich (und nur über den kann ich berichten) ist es nicht selten üblich, zunächst einmal in Vorlage zu gehen. Ob man nun als junger Praktikant ein unbezahltes Praktikum absolviert oder als erfahrener (selbständiger) Journalist einem Sender oder einem Onlinemagazin bereits recherchierte "Geschichten" anbietet: Oft wird vom Auftraggeber eben diese kostenneutrale Vorleistung erwartet, nicht zuletzt, um auch die Qualität der Arbeit und die Leistungsbereitschaft des Auftragnehmers kennenzulernen. Wenn jener Kunde sich dann entscheidet, das angebotene Thema publizieren zu wollen, fließt auch (oft/irgendwann) Geld. Manchmal mehr, ein andermal weniger. Das muss jeder Selbständige auch von seinem eigenen Marktwert abhängig machen und im Vorfeld aushandeln sowie vertraglich fixieren. :yes:

    Genauso wie die Höhe der finanziellen Vorlage, die man bereit ist, zunächst zu übernehmen. Wenn dieses Limit überschritten ist, macht es Sinn, mit dem Auftraggeber darüber zu sprechen. Also konkret: Wenn ich einem Kunden -ob Sender oder Produzent- ausreichend Angebote gemacht habe, jedoch kein einziges dieser Themen von ihm bestellt/bezahlt wurde, er jedoch sagt, die "Geschichten" seien alle klasse, es gebe derzeit nur ein Problem, das überhaupt nichts mit meiner Person und Arbeit zu tun habe, deshalb solle ich mal schön weiter anbieten. Dann kann ich leider nur sagen: Jetzt mach Du erst mal Deinen Job und sieh zu, dass die Menschheit einen Teil dieser Stories auch tatsächlich zu sehen bekommt, bevor ich Dir was Neues liefere... Was denken Sie? :roll:

    Einen angenehmen Feierabend wünscht herzlich - Helmi, der jetzt selbigen genießt :wave:

  • 1. Februar 2014

    Gestern gab's in Berlin Zeugnisse und die so genannten Winterferien. Zu blöd, dass ab heute die ursprünglichen knapp zehn Zentimeter Schnee wegen steigender Temperaturen abtauen sollen. Aber manch einer, wie beispielsweise Freund und (Teilzeit-)Arbeitgeber Ken sowie Freundin Barbie schnappen sich eben ihre Kids und fahren ins familiäre Wochenendhäuschen im Erzgebirge. Die kleine Tochter besucht hier erstmals einen Ski-Kindergarten, während die ältere wohl schon souverän die Piste runter kommt. Also: Ski heil, Familie "Plastikpüppchen"! :p

    Um 5.00 Uhr bin ich trotz des Wochenendes ganz normal aufgestanden, denn heute habe ich einiges zu tun. Am Vormittag werde ich unter anderem shoppen gehen. Vielleicht findet sich ja sogar etwas nettes zum Anziehen im "Winter-Schlussverkauf". Für den Nachmittag bin ich noch unentschieden, schwanke zwischen dem Besuch der Sauna und dem Beginn eines neuen journalistischen Auftrages. :roll:

    Ein selbst gemachter Salat [links] und zum Dessert ein Müsli [rechts] - beides schmeckte supi am Abend.

    "Besser zweimal in der Woche als zweimal im Monat" - so lautet seit Donnerstag das neue Motto von Nils und mir beim Thema Sport. Deshalb sind wir auch morgen vergleichsweise früh zur "Muckibude" verabredet. Allerdings -schließlich ist dann Sonntag- haben wir beschlossen, danach zum Brunch bei einem Inder hier auf der "Casting-Allee" zu fahren. À propos Essen: Im Moment lebe ich mal wieder eine bewusste Ernährungsumstellung: Gestern Abend zum Beispiel gab's eine Schüssel Salat und statt Süßigkeiten ein Müsli, das wahrscheinlich immer noch genug Kalorien hatte. Vielleicht gelingt mir heute ja sogar mal wieder ein völlig veganer Tag. ;D

    Heute ist internationaler Tag der Privatsphäre liebe NSA. Allen einen wertvollen Samstag, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Zwischenmeldung

    Vorgestern war das Highlight meines Tages der Besuch von Jacqueline. Wie meistens trafen wir uns bei mir am Morgen zum üppigen Frühstück. Es gab viel zu erzählen. So sprachen wir beispielsweise über ihre Tochter und die Situation im Job. Nach drei Monaten im (Teilzeit-)Angestelltenverhältnis hatte ich da auch viel Positives zu berichten, außerdem sprachen wir unter anderem über meinen anstehenden Türkei-Urlaub im März. - Gestern dann wieder ein Tag bei Nullbarriere. - Heute kommt am Mittag Freund Nils vorbei. Wir sind zum Sport in meiner Muckibude verabredet. :p

    Einen tollen Donnerstag wünscht herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • Wochenende

    Heute habe ich zunächst mal richtig ausgeschlafen. Nach der morgendlichen Meditation wurden eineinhalb Stündchen Bürokratie erledigt, beispielsweise die Buchhaltung der vergangenen 14 Tage. Bei minus elf Grad haben wir im Moment völlig blauen Himmel mit Sonnenschein in Berlin. Nach wie vor liegt draußen auch Schnee, das Wetter sieht -trotz der frostigen Temperaturen- ausgesprochen einladend aus. Deshalb werde ich jetzt gleich mal duschen und dann nach der -bei diesmal nur vier Arbeitstagen- vergleichsweise aufwendigen, beruflichen Woche der Freizeit frönen: Saunieren steht wahrscheinlich auf dem Programm. :p

    Auch Ihnen einen angenehmen Samstag, herzliche Grüße von Helmi :wave:

  • Blitzeis in Berlin

    Ben Wettervogel verteidigte heute Morgen im ZDF-Frühstücksfernsehen seine Kollegen von der Wochenendschicht: Die hätten bereits am Sonntag vor dem Blitzeis im Nordosten Deutschlands und auch konkret in Berlin gewarnt. Gestern Nachmittag war es dann in der Hauptstadt so weit. Es reichte wirklich ein winziges bisschen Nieselregen, um fast die ganze Stadt lahm zu legen. Auf dem nur wenige Grad kalten Boden gefror dieser nämlich sofort und führte zum absoluten Chaos. Allein die Berliner Feuerwehr verzeichnete deswegen über 2.000 Einsätze bis zum heutigen Morgen. Man musste sich Krankenwagen von der Polizei und von privaten Ambulanzdiensten ausleihen, um der Lage Herr zu werden. Hätte die in weiten Teilen der Stadt zuständige BSR frühzeitig -und nicht erst beim Einsetzen des Niederschlages- Salz gestreut, wäre uns allen hier viel erspart geblieben. :yes:

    Am Hauptbahnhof hinter dem Kölner Dom

    Gerade aus dem mit +5-Grad vergleichsweise warmen Westdeutschland zurückgekehrt, legte ich mich gestern natürlich nach dem ersten Einkauf im Supermarkt auch erst mal richtig hin. Laut BSR ist für die Gehwege der Hauseigentümer zuständig. Der hatte also in meinem Fall genauso den "schwarzen Peter" gezogen, wie das städtische Reinigungsunternehmen. Der Weg heute Morgen ins Büro verlief dann interessanter Weise wieder auf abgetrockneten Gehwegen. Im Laufe des Vormittages setzte jedoch leichtes Schneetreiben ein, das bis jetzt anhält. Berlin ist derzeit in leichtes Weiß gehüllt - sehr schön anzuschauen. Da ich bis zum Freitagabend eine journalistische Arbeit -die Informationsbroschüre für einen süddeutschen Landkreis- fertig haben muss, werde ich heute Nachmittag das Haus nicht mehr verlassen, sondern im Home-Office konzentriert weiter arbeiten. :P

    Passen Sie auf sich auf. Viele Grüße von Helmi, der im Moment nur noch "kleine Babyschritte" macht... :wave:

  • Sonjas Party in Köln

    Als ich gestern in meinem früheren Stadtteil Nippes an der alten U-Bahnstation "Florastraße" ausstieg, wusste ich gleich, wo ich bin: Auf der Neusser Straße war eine große Bühne aufgebaut, daneben unzählige Kölsch-Stände und überall tummelten sich bereits verkleidete Narren und gaben ihr "Kölle-Alaaf" zum Besten. Aber nein, ich bin noch nicht zum Karneval im Rheinland. Gestern Abend feierte nämlich Freundin Sonja, die ich ja nun auch schon über 10 Jahre kenne, ihren Geburtstag. Gute 30 Menschen waren da, aus den unterschiedlichsten Teilen ihres sozialen Netzwerkes: (auch frühere) Arbeitskollegen, Bekannte vom Stammtisch, ehemalige Kommilitonen, ein Jugendfreund aus Nierstein, einer der beiden Brüder, Peter, ihr Partner und wahrscheinlich auch noch so manch andere(r). Es war eine tolle Mischung aus hochinteressanten Leuten, mit denen es mir großen Spaß machte, ins Gespräch zu kommen. :yes:

    So tauschte ich beispielsweise meine "Vision" mit Sonjas Bruder (er ist ein Fan der Hauptstadt) aus, dass ich derzeit das Leben in Berlin nur mit dem in New York City toppen könne. Oder umgekehrt erklärte mir Ingo -der Jugendfreund-, dass er eine eigene Einfahrt brauche und deshalb ganz bewusst in einem kleinen Dorf bei Mainz lebe. Viel Zeit verbrachte ich auf der Terrasse, wo geraucht wurde. Auch hier gab's reichlich Gesprächsstoff. Eine Dame erklärte mir zum Beispiel, dass ihr Schweiß in den momentanen Wechseljahren beim Tanzen ganz anders rieche als zu Teenagerzeiten. :roll:

    Das alles war wahrlich kein "Small-Talk". Da sprach ich jeweils mit Persönlichkeiten, die sehr schnell zu ihrem Thema kamen. Das ist meiner Meinung nach keineswegs "spießig", sondern klug und bringt ein gesundes Gespräch voran. Leider etwas spät kam dann auch noch Freund Christoph. Er hatte zwei riesige Töpfe mit Fingerfood zubereitet und den zeitlichen Aufwand dafür wohl unterschätzt. À propos Buffet: Das war auch ausgesprochen gelungen. Meine Favoriten waren Datteln im Speckmantel, orientalisch-herzhafte Schnittchen, die jedoch wie eine Nachspeise aussahen und das mit Eiern, Gurken und Zwiebeln gefüllte Weißbrot von Sonjas Mutter. Da ich bereits seit 4.00 Uhr morgens auf den Beinen war, ging's dann gegen 1.00 h für mich in Richtung Bett, obwohl noch bis 5.00 Uhr weiter getanzt wurde. Heute Abend jedoch sind wir -wie in alten Zeiten und ganz klassisch- zur Lindenstraße verabredet. ;D

    Einen angenehmen und wertvollen Sonntag wünscht herzlich, Helmi aus Köln :wave:

  • Donnerstag, 16. Januar 2014

    Heute beginne ich, eine Informationsbroschüre für einen Landkreis in Baden-Württemberg zu schreiben. Diese ist in der nächsten Woche beim Auftraggeber abzuliefern. Das Projekt ist inhaltlich spannend und auch fair bezahlt. Die Kunst wird vor allem darin bestehen, sich möglichst kurz zu halten. Das ist nämlich eine der zentralen Rahmenbedingungen. - Morgen geht's dann zunächst wieder für vier Stunden ins Büro von Nullbarriere. Auch hier arbeite ich -inzwischen im dritten Monat- nach wie vor sehr gern. An das frühe Aufstehen (morgens um 5.00 Uhr) habe ich mich längst gewöhnt. Schließlich bin ich vom Schlaftypus eher eine Lerche als Eule. - Übrigens liegt mein Reiseköfferchen wieder zum Packen bereit: Am Samstag geht's für drei Tage ins Rheinland, diesmal nach Köln. Freundin Sonja feiert im schönen Stadtteil Nippes ihren Geburtstag. Die Vorfreude ist groß. - Inzwischen habe ich übrigens im März auch schon 10 Tage Urlaub "all inclusive" in einem schicken 5-Sterne-Hotel am türkischen Mittelmeer gebucht. Aber bis dahin wird's noch viele andere tolle Erlebnisse geben... :yes:

    Atmen Sie tief ein und aus. Spüren Sie das Leben. Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Tiefgreifende Veränderungen des Modemarktes: Das neue Konzept der "Bread & Butter"

    Nicht er sei verrückt geworden, sondern der Markt ver-rückt, erklärte der Chef der "Bread & Butter" Karl-Heinz Müller bei der Präsentation seines neuen Konzeptes bereits Mitte Dezember 2013 in Berlin. Denn der gesamte Modemarkt befinde sich derzeit in einer kompletten Veränderung. Wichtige Impulse für die Branche würden inzwischen nicht mehr nur von Marken, Händlern und der Fachpresse gesetzt. Auch Fashionbegeisterte, sehr gut informierte Verbraucher und natürlich Lifestyle-Blogger prägten immer stärker das Erscheinungsbild von Marken und Labels sowie die Kaufentscheidung der Konsumenten. Unabhängig davon, ob diese nun in einem Ladengeschäft oder online einkauften, seien eben sie die letztlich wichtigen Kunden. Die "Bread & Butter" werde deshalb künftig alle Marktteilnehmer ansprechen und jeder könne davon mit Sicherheit profitieren.

    Daraus resultiert unter anderem die wichtigste Neuerung im Konzept: Ab der Sommerveranstaltung 2014 werden zusätzlich zur gewohnten dreitätigen Fachmesse auch noch zwei "Public Days" ergänzt. Das heißt, die Veranstaltung dauert künftig fünf Tage. Am ersten dürfen nur Journalisten, Top-Blogger und geladene V.I.P.s (beispielsweise internationale Partner der Marken und wichtige Händler) rein. Letztere werden in erster Linie von den Ausstellern eingeladen. Am zweiten und dritten Tag findet dann die bisherige Fachmesse statt. Das Gästemanagement wird hier auch weiterhin strikt vorgehen und darauf achten, dass der Zugang ausschließlich professionellem Fachpublikum vorbehalten bleibt. An den letzten beiden Tagen werden die Pforten am Airport Berlin-Tempelhof zusätzlich für das breite Publikum geöffnet. Dadurch erhalten die Aussteller die Möglichkeit, ihre Marken und Labels auch gegenüber dem Endverbraucher zu bewerben.

    Die Eingangshalle zur Bread & Butter im Airport Tempelhof (Copyright by breadandbutter.com [Christoph Neumann])

    Aufkommende Zweifel an dem neuen Konzept räumte Karl-Heinz Müller gleich aus dem Weg: Die unterschiedlichen Interessengruppen würden von einem erprobten Team des Gästemanagements der Modemesse auch weiterhin selektiv eingeladen. Kein Einkäufer müsse sich sorgen, dass er während seiner Geschäftsbesprechung mit dem Markenvertreter durch das breite Publikum gestört würde. Natürlich zeichneten auch die Labels ihre Kollektionen an den "Public Days" nicht mehr mit den Einkaufspreisen aus, man wolle dem Handel an diesen Tagen auch keinerlei Konkurrenz machen. Den Ausstellern bleibe es jedoch freigestellt, ob sie im Sommer nur die Kollektion für die bevorstehende Wintersaison oder auch bereits eine Vorschau auf Frühjahr/Sommer des Folgejahres vorstellen möchten. Im Übrigen seien Fachmessen mit anschließenden Endverbrauchertagen nichts neues. Die IAA und die Internationale Buchmesse in Frankfurt oder die IFA in Berlin seien seit Jahrzehnten damit erfolgreich.

    Die "Bread & Butter" richtet sich darüber hinaus auch digital neu aus: Bereits seit November 2013 gibt es das verbraucherorientierte Onlinemagazin "BBBMAG", das die Messe direkt mit dem Markt verbindet. Ab Sommer 2014 werden Marken- und Händlerprofile online eingebunden und fester Bestandteil des Onlinegeschäfts. Ein Jahr später möchte man alle Beteiligten auf der Plattform der "B & B" miteinander verbinden: Marken, Händler, Presse und Konsumenten.

    "We are Breadandbutter - the global Hub of modern Lifestyle" lautet das Motto der Messe im Sommer 2014. Die neue Unterzeile, die übersetzt so viel heißt wie "der globale Mittelpunkt modernen Lifestyles", impliziere, dass man sich künftig auch neuen Bereichen des Lifestyles zuwenden möchte: zum Beispiel Musik und Kunst, Electronics & Phones, Autos und Fahrrädern, Leben und Design oder Essen & Trinken. Zunächst aber findet vom 14. bis 16. Januar 2013 jeweils zwischen 10.00 und 19.00 Uhr (donnerstags bis 18.00 Uhr) unter dem Motto "Ich bin ein Berliner" die Winterveranstaltung auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof statt, die bereits am 13.01. mit einer großen Party für geladene Gäste ab 20.00 Uhr eröffnet wird.

    Einen angenehmen Start in die neue Modewoche von "Bread & Butter" und "Fashionweek" wünscht Helmi aus Berlin :wave:

    PS: Diesen Artikel können Sie bei "Die Redaktion" -natürlich mit Zwischenüberschriften- auch kaufen. In diesem Fall wird er hier zur Vermeidung von "double Content" selbstredend gelöscht und nur mit einem Link auf die Publikation in Ihrem Medium verwiesen.

  • Dies und das...

    Heute Nacht habe ich -warum auch immer- seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder extrem unruhig geschlafen. Nach etwa vier bis fünf Stunden gab ich auf und habe um 4.15 Uhr den neuen Tag begonnen. Gegen 10.00 Uhr freue ich mich auf ein ausführliches Telefonat mit Freundin Sonja in Köln. Danach geht's -gegen Mittag- mit Nils zum Sport. Am Montagabend beginnt erneut die "Bread & Butter" mit der traditionellen Eröffnungsparty auf dem früheren Flughafen Berlin-Tempelhof. Einen ersten journalistischen Artikel zum neuen Konzept der Modemesse, das allerdings erst im Sommer so richtig wirksam wird, möchte ich ebenfalls noch in diesem Blog veröffentlichen. Ab heute ist außerdem Jugendfreund Frank zu einer Tagung in der Stadt. Am Samstagabend wollen wir zunächst indisch essen gehen und danach vielleicht noch ein bisschen durchs Nachtleben ziehen. Beispielsweise legt in der "Tanzwirtschaft Kaffee Burger" der Schriftsteller und ZEIT-Kolumnist Wladimir Kaminer seine "Russendisco" auf... ;D

    Sonnenuntergang am Teutoburger Platz

    Atmen Sie! Einen wertvollen neuen Tag - viele Grüße von Helmi :wave:

  • 7. Januar 2014 - ein Sonnentag

    Hey - das ist ein Wetterchen! Blauer Himmel, Sonne und 14 Grad. Heute Vormittag habe ich unter anderem einen kompletten Kurztrip über drei Tage nach Köln in knapp zwei Wochen organisiert. Freundin Sonja feiert dort nämlich ihren Geburtstag. Dieses Jahr bin ich dann auch einmal dabei. Wir freuen uns schon beide. Am heutigen Nachmittag gehe ich in jedem Fall mal wieder zum Training in die Muckibude. Außerdem müsste ich noch Büromaterial und Briefmarken kaufen. :p

    Genießen Sie diesen Dienstag! Viele Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

  • Wie aus einem Geburtstagsbrunch für alle Gäste völlig überraschend eine Hochzeitsfeier wurde...

    Gestern, am späten Vormittag ging's mit der S-Bahn in den Westteil der Stadt. Freundin Angel (Pseudonym) hatte zum nachträglichen Geburtstagsbrunch geladen. In der Filmbühne (Hardenbergstraße 12) trafen sich die gut 20 Gäste am Mittag in einem separaten Raum mit großer Leinwand. Als Angel uns alle in einem sehr eleganten, dennoch für sie etwas ungewöhnlich, kompletten Weiß begrüßt hatte, wurde nach der Übergabe unserer Präsente das üppige Buffet auch sehr rasch eröffnet. Es mundete. Für den Service gab es ausgesprochen aufmerksames Personal, eine Kellnerin und ein männliches Pendant waren extra für uns eingeteilt. :roll:

    In der Filmbühne wurden wir heute alle mal so richtig überrascht...

    Dann kam die Leinwand zum Einsatz und alle Anwesenden wurden kräftig überrascht. Angel war -das wussten noch einige- vom 31.12. bis zum 02.01. über ihren Geburtstag mit Partner Uwe zu einer Flusskreuzfahrt in Dresden. Als wir dann allerdings den ersten Film -produziert von Nina, der ältesten Tochter unserer Jubilarin, sahen, machte sich erste Verwunderung breit: Das war ein Heiratsantrag von Angel an Uwe. Der zweite Film aus Dresden brachte Klarheit: Die beiden hatten sich tatsächlich an Silvester im engsten Familienkreis im dortigen Standesamt das Ja-Wort gegeben! Tolle Bilder gab's dazu im dritten Stück, das Freund Nils als Fotograf in einer mit Musik unterlegten Diashow präsentierte. Dann wurde gratuliert und bis zum Abend richtig gefeiert... :P

    Starten Sie gut in die neue Woche, herzlich - Helmi aus Berlin :wave:

  • 31. Dezember 2013 - fortlaufend

    9.23 Uhr: 2013 war ich im Fühlen, Denken und Tun so nah bei mir selbst wie wahrscheinlich seit frühester Kindheit nicht mehr. Das gilt fürs Arbeits-, Privat- und Gefühlsleben. Deshalb endet für mich heute ein phantastisches Jahr. Dieses werde ich nicht -wie eigentlich üblich- mit einem Rückblick abschließen. Vielmehr möchte ich diesen Tag hier fortlaufend aus dem "Hier und Jetzt" dokumentieren. Bisher gab's schon eine Morgenmeditation, zwei Tassen Kaffee und den klassischen Besuch in der Nasszelle. Gleich möchte ich in den Supermarkt, wo man mir bereits gestern Abend für heute endlose Schlangen an den Kassen ankündigte... :roll:

    Keinerlei Probleme im Supermarkt

    11.30 Uhr: Der Einkauf verlief deutlich entspannter als gestern Abend prophezeit. Fast hatte man den Eindruck, dass in dem Laden mehr Personal als Kunden "rumwuselte". Während die Käufer zum absoluten Großteil echt entspannt wirkten, machten eher die Verkäufer einen hektischen Eindruck. An der Kasse musste ich nicht einmal zwei Minuten anstehen. Das mag allerdings auch an der guten Zeit (ca. 10.30 Uhr) gelegen haben und es war tatsächlich nur die Ruhe vor dem großen An-sturm: In Berlin-Mitte schlafen an einem Tag wie heute eben doch sehr viele anscheinend noch sehr gern aus und frühstücken dann erst einmal gemütlich... :yes:

    Ein Skypegespräch mit meinen Eltern in Vallendar

    14.10 Uhr: Inzwischen habe auch ich in aller Gemütlichkeit gebruncht. Außerdem geduscht, eine Waschmaschine angeworfen, das Bad geputzt, ein "Schwätzchen" mit dem Nachbarn gehalten, auf Facebook etwas gechattet und zum Jahresausklang noch einmal mit meinen Eltern geskypt. Jetzt möchte ich noch ein bisschen das herrliche Wetter genießen. Draußen herrschen frühlingsähnliche Temperaturen mit blauem Himmel und Sonnenschein pur. Deshalb breche ich gleich auf zu einem kleinen Kiez-Spaziergang. Unter anderem möchte ich mich bei meiner Hausbank die abschließenden Kontoauszüge für 2013 ziehen. 8|

    Kiezimpressionen I: Hier lebt ein Obdachloser in unserem Park.

    Kiezimpressionen II: Espresso-Macchiato im Späti

    Kiezimpressionen III: Zionskirche in der untergehenden Sonne

    17.27 Uhr: Draußen wird's allmählich frisch. Meinen Rundgang im Quartier habe ich inzwischen beendet. Auch eine Kleinigkeit zum Essen gab's schon mal zwischendurch. Und mit Freundin Barbie (Pseudonym) habe ich zumindest kurz telefoniert und ihr einen guten Rutsch gewünscht. In den nächsten zwei bis drei Stunden werde ich es mir hier zu Hause richtig gemütlich machen: Unter anderem freue ich mich auf ein Käsefondue, ein bisschen Fernsehen und relaxen. Wie der Silvesterabend dann letztlich begangen wird, ist bisher noch völlig offen... ;D

    Tarot am Silvesterabend

    20.00 Uhr: Da es nicht nur keinen Jahresrückblick sondern auch keine Vorsätze für 2014 gibt, habe ich zumindest am Abend zwei Tarotkarten fürs neue Jahr gezogen: "Schwerter III" und der "Mond" lieferten das spirituelle Potential. Die Karten gefallen mir gut - jeder, den die Inhalte wirklich interessieren, wird ganz sicher auch die Möglichkeit haben, eine Interpretationshilfe zu finden. :P

    Allen Leser(inne)n ein tollen Start ins neue Jahr - herzlich Helmi :wave:

  • Rückreisetag und weitere Urlaubspläne

    Wow - die vergangene Woche im heimatlichen Rheinland hat gut getan. Die Treffen mit Freund(inn)en und Familie waren sehr wertvoll, die Ruhe erholsam - kurzum: Dank für die angenehme Zeit an alle Beteiligten! Heute ist dann wieder ein Reisetag. Ab Mittag geht's zurück in die turbulente Hauptstadt, wo ich vermutlich am frühen Abend ankommen werde. Bis zum nächsten Teilzeitarbeitstag verbleiben mir jedoch noch weitere sieben Tage, was nicht heißt, dass ich in dieser Zeit gar nicht beruflich aktiv sein werde. Der nächste Trip führt mich voraussichtlich im März/April in Richtung Mittelmeer, jedenfalls mit Sicherheit in eine Region, in der man bereits am Strand liegen kann. Badeurlaub ist dann angesagt. B)

    Auch Ihnen viel Spaß heute, vergessen Sie das bewusste, tiefe Atmen nicht. Es grüßt - Helmi :wave:

  • Die beiden Weihnachtsfeiertage

    Gestern Besuch bei Joachim und Martina: Bei der exotischen Teemischung "Dschungelparty" und selbstgebackenen Keksen eines seiner Schüler interessierte die Lebensgefährtin meines Jugendfreundes zunächst, wie ich zu der Behauptung käme, dass Beamte (sie ist Lehrerin) weniger frei seien als Angestellte oder Selbständige. Um ehrlich zu sein, blieb da von meinen ohnehin spärlichen Argumenten am Ende nicht mehr viel übrig, sieht man einmal vom Streikrecht ab, das aber derzeit wohl auch gerade bröckelt. ;D

    Über den Begriff der "Altersvorsorge" entwickelte sich dann ein größerer -fast schon sprachphilosophischer- Diskurs. Kann "Vor-Sorge" überhaupt positiv belegt sein? Wörter wie Fürsorge, Ver- oder Besorgung sind es ganz sicher - so Joachims Position. Wir spielten zahlreiche Beispielarten durch, in denen ich zunächst versuchte aufzuzeigen, dass "sorgen" beziehungsweise das entsprechende Substantiv in der Bewertung auch positive Anteile haben kann. Letztlich bleibt es immer eine Frage des individuellen Standpunktes, glaube ich. Erstaunlich blieb jedoch, wie rasch gestern Nachmittag bei diesen Gesprächen die (sehr angenehme) Zeit mit den beiden dahinflog. :yes:

    Blick ins Mittelrheintal in Richtung Koblenz

    Heute ist der große Familientag unseres Weihnachtsfestes: Am Mittag treffen meine Eltern und ich Schwester Sylvia mit ihren beiden Kindern Amelie und Alexander sowie Mann Thorsten im Ausflugslokal "Wüstenhof" zwischen Vallendar und Weitersburg. Mit einem herrlichen Panoramablick über das Mittelrheintal speist man hier in gediegener Atmosphäre. Danach fahren wir alle zusammen ins elterliche Anwesen und machen uns dort über die Kaffeetafel her. Da zum Abendessen auch noch Rouladen auf dem Programm stehen, wird das kalorientechnisch mit Sicherheit der "verführerischste" aller Feiertage. Deshalb gilt es für mich ganz besonders, heute bei allem Genuss auch etwas Zurückhaltung zu üben... :p

    Genießen Sie den Donnerstag. Herzliche Grüße von Helmi :wave:

  • Frohe Weihnachten!

    Jede-r/-m einzelnen von Euch und Ihnen wünsche ich mit diesen Bildern aus dem Jahr 1983 von Herzen ein entspanntes und fröhliches Weihnachtsfest.
    Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Geld fürs Nichtstun?

    Nennen Sie's gern (noch) eine Vision: Das bedingungslose Grundeinkommen, also ein monatliches Salär -völlig unabhängig von beruflichen Tätigkeiten- wird kommen. Erstmals setzte ich mich mit dieser Thematik in der Studienzeit vor gut 14 Jahren auseinander. Unter dem Titel "Recht oder Pflicht zur Faulheit - zwischen Utopie und Notwendigkeit" arbeitete ich damals akademisch heraus, wie eine Gesellschaft funktionieren könnte, in der jeder Bürger selbst entscheidet, wann, ob und wie er am so genannten Erwerbsleben teilhaben möchte. Einer der Grundgedanken dabei ist, dass es Formen der Arbeit gibt, die zwar ausgesprochen sinnvoll, ja sogar notwendig zum Funktionieren unseres Staates sind, die jedoch völlig unzureichend oder gar nicht entlohnt werden. :roll:

    Denken Sie mal an die elterliche Erziehungsarbeit von Kindern. Oder umgekehrt die Sorge um pflegebedürftige Menschen im Familienkreis, unzählige Ehrenämter in den gemeinnützigen Organisationen und so weiter. Ein andere These lautet, dass wir nicht zwingend 40, 60 oder gar mehr Stunden pro Woche klassisch arbeiten müssen. Auf der Grundlage von 20 Wochenstunden wäre es -je nach den individuellen Möglichkeiten- auf "Arbeitszeitkonten für die gesamte Erwerbszeit" jedem Bürger freigestellt, mal ein Jahr lang 40 Stunden pro Woche, dann vielleicht 2 Jahre lang nur 20 und auch mal 1 Jahr gar nicht zu arbeiten. Auch Hobbys ließen sich zum Teil professionalisieren. Ob (ganz im Sinn von Marx und Engels) das Angeln oder die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. :p

    Geld muss fließen

    Bei uns in Deutschland fordert politisch bisher nur die Partei "Die Linke" ein bedingungsloses Grundeinkommen und vermag -meiner Meinung nach- die Begründung dafür auch noch nicht ausreichend zu vermitteln. In unserem Nachbarland der Schweiz hingegen wird derzeit wohl ein monatliches Entgeld von 2.500 Franken für jeden ernsthaft geprüft. Nicht nur die Liberalen in den USA, auch bedeutende Ökonomen genauso wie Rechtskonservative sprechen dort (noch hinter vorgehaltener Hand) über 10.000 Dollar pro Jahr als unabhängige staatliche Leistung für jeden, der diese beantragt. - Dass natürlich alle in diesen ersten konkreten Denkmodellen auch frei nach Lust und Laune dazu verdienen können, ist klar. Dennoch kämen wir ein Stück weit weg von einer derzeit real existierenden Unterschicht, die sich beispielsweise in Deutschland (leider) oft schon schämen muss, mal einen Hartz IV-Antrag gestellt zu haben. :oops:

    Auf die Weihnachtskerze im Bildhintergrund bestand meine Mutter, ich hätte eine andere Perspektive auf die selbst gebackene Linzer Torte gewählt...

    Gestern habe ich mir ganz bewusst die (Frei-) Zeit genommen, einen Kuchen zu backen, weil ich eben Lust dazu hatte. Damit wurde (ökonomisch betrachtet) ebenfalls ein Mehrwert geschaffen. Viel wichtiger aber ist, dass ich einen riesigen Spaß daran hatte, nicht zuletzt weil meine Schwester am Nachmittag mit ihrem Mann und den beiden Kindern zum Kaffeetrinken kommt. Außerdem bin ich im Moment damit beschäftigt, die Weihnachtspost zu beantworten, Verabredungen mit Freunden und Freundinnen für die nächste Woche in Koblenz zu organisieren. Mit Sabine und Jörg steht bereits ein Date, eine Verabredung mit Joachim (auch gern zusammen mit Martina) und Verona wäre jeweils klasse. Es fühlt sich sehr gut an, in diesen Tagen hier in Vallendar bei meinen Eltern zu wohnen und mal ein bisschen Abstand zum "schnellen Berlin" zu gewinnen. :yes:

    Genießen Sie den Sonntag! Atmen Sie! Herzliche Grüße von Helmi :wave:

  • Winteranfang

    Viele von Ihnen wissen es spätestens seit dem Einschalten des Computers, denn Google widmet dem Tag ein eigenes Doodle: Heute ist der kalendarische Winteranfang. Was aber steckt dahinter? Astronomisch betrachtet haben wir beispielsweise den kürzesten Tag des Jahres. Bei uns steht die Sonne also nur etwa acht Stunden am Himmel, mittags so niedrig wie sonst nie im Jahr. Am Nordpol ist sie am 21.12. gar nicht zu sehen, hier herrscht quasi 24 Stunden Nacht. Aber nach der Wintersonnenwende (ab morgen) werden unsere Tage ganz allmählich auch wieder länger. Bei Einführung des "Julianischen Kalenders" lag der Tag der "Wiederkehr der Sonne" noch auf dem 25. Dezember. Heidnische Völker feierten an diesem Datum ihr Lichtfest. Und auch die Christen beschlossen, der Geburt von Jesus in Form von Weihnachten zu gedenken. Eine Kalenderreform zog dann den Winteranfang vier Tage nach vorn. :yes:

    Die Erde umkreist innerhalb eines Jahres in einem Neigungswinkel von 23,5 Grad zur Senkrechten die Sonne. Deshalb ist ihr die Nordhalbkugel ein halbes Jahr lang mehr zugeneigt als die Südhalbkugel und umgekehrt. Das führt dazu, dass bei uns (im Norden) die Sonnenstrahlen erst im Sommer genau senkrecht auf die Erde treffen und damit die Temperaturen erhöhen. Im Winter hingegen fallen sie im schrägen Winkel ein und liefern damit weniger Energie = Wärme. Heute ist also der Wendepunkt erreicht, das heißt die Sonne ist uns am weitesten abgeneigt. Innerhalb des bisher Ausgeführten, würde die Logik also nun verlangen, dass nicht nur die Tage ab dem 22.12. wieder länger, sondern eben auch wärmer würden. Aber Wetter ist eben nicht zwingend logisch, oder? :roll:

    Der "dunklen Jahreszeit" entsprechend fühlen wir uns (besonders an grauen Tagen) nicht selten schlapp und müde. Das ist ja eigentlich ein völlig natürlicher Zustand, den man sich deshalb auch gut eingestehen kann. Wenn es die "Zeitfenster" also zulassen, warum dann nicht einfach mal ablegen und schlafen? In den sonnigen Momenten kann man den Lichtmangel übrigens phantastisch durch Spaziergänge wieder ausgleichen. Die Wirkung werden Sie sofort als angenehm empfinden. Auch die stärkere Tendenz zu melancholischen "Verstimmungen" wird oft dem fehlenden Licht zugeschrieben. Deshalb mein Tipp: Achten Sie gerade an diesen kurzen Tagen auf die Wetterlage und genießen Sie jede freie Minute im Sonnenschein. Umgekehrt: Bei Nässe, Wolken und den kühlen Temperaturen darf man auch mal seinem Ruhe- und Schlafbedürfnis nachgeben. :yawn:

    Einen wertvollen Tag wünscht herzlich - Helmi aus Vallendar :wave:

  • Selbstversuch innerdeutsche Fernreise mit dem Öko-Bus

    Gestern Morgen verlies ich um 9.00 Uhr das schöne Haus in meinem Kiez. Mit U- und S-Bahn ging's zum ZOB, dem Zentralen Omnibus Bahnhof am Messegelände/ICC. Denn erstmals wollte ich die Strecke von Berlin nach Koblenz auf direktem Weg mit einem Reisebus bewältigen. 25 Taler für die mindestens 600 Kilometer, das ist schon echt ein Schnäppchen. Immerhin kann ein ganz normales Bahnticket für diese Strecke bis zu 140 Euronen kosten. Da tat es auch nicht weh, noch zusätzliche 57 Cent freiwillig zu berappen. Dafür -so das Busunternehmen "Mein Fernbus.de"- ist meine Fahrt CO2-frei, weil jene Spende in ein Projekt investiert würde, das dem Abbau des anteilig verbrauchten Kohlenstoffdioxyds diene. Natürlich weckt diese Versprechung meinen journalistischen Ehrgeiz und so werde ich demnächst hier auch noch nachtragen, um welches "Projekt" es sich dabei ganz konkret handelt. ;D

    Der Selbstversuch "innerdeutsche Fernreise mit Bus" beginnt am ZOB

    Die Fahrt war vollständig ausgebucht, zumindest bis ins Ruhrgebiet, wo erstmals Zu- und Ausstieg möglich sind. Der Großteil der Mitreisenden setzte sich aus jüngeren Leuten im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zusammen. Aber auch ein paar "ältere" Menschen -so etwa bis 70 Jahre waren dabei. Die meisten jedoch sind allein fahrende Student(-inn)en gewesen, die zwischen Heimat- und Studienort pendelten. Viele hatten bereits gute "Fernbus-Erfahrungen" gesammelt. Der Fahrer -vom Akzent her eindeutig am Zielort "Koblenz" zu verorten- zeichnete sich durch Freundlichkeit und sichere, wenn auch wegen des Zeitplans manchmal leicht ungeduldige Fahrweise aus. Unser Bus hatte immerhin 4 Sterne. Das beinhaltet unter anderem eine (benutzbare) Bordtoilette, TV, Verpflegung mit preiswerten Snacks und Getränken (Kaffee, Cola, Wasser, Bier jeweils 1,5 Euro) sowie kostenneutralen Internetzugang. :yes:

    Zollkontrolle in der früheren "Zone"

    Die Pausen bei "MeinFernbus.de" sind gut verteilt: Maximal nach 2,5 Stunden ist ein Zwischenstopp geplant. In tiefster "Ost-Steppe" -irgendwo vor Magdeburg leuchtete plötzlich im vor uns fahrenden Wagen das Schild "Zoll - bitte folgen" auf. Wir wurden auf einen einsamen Parkplatz rausgewunken, auf dem etwa 70 Beamte Ausweise kontrollierten, Fahrzeuge und Gepäck durchsuchten oder dies ihre Drogenhunde erledigen ließen. Ein Student meinte: "Jenau, wir schmuggeln jezze Zigaretten von Berlin ins Rheinland" und landete damit einen echten Lacher. Wir hatten Glück, nach dem Check der Personalausweise und des Fahrtenschreibers ging's bereits nach 20 Minuten weiter. Allerdings wurde, um die Abfahrtszeiten einzuhalten, leider die erste planmäßige Pause wegen der ganzen Aktion gestrichen. :roll:

    Burger in Gütersloh

    Um 15.30 Uhr dann 30 Minuten Zwischenstopp am Rasthof Gütersloh. Von dort fuhren wir über Dortmund, Essen und Düsseldorf weiter. Hier konnten Fahrgäste jeweils aus- oder zusteigen. Mit etwa 30 Minuten Verspätung erreichte der Bus um 20.15 Uhr Koblenz. Mein persönliches Résumé: Knappe 10 Stunden sind natürlich im Vergleich zum Auto, ICE oder Flieger eine vergleichsweise lange Reisedauer. Mit einem guten Buch, ein bisschen Arbeit, Plaudern mit anderen, Surfen im Netz oder einem Schläfchen vergeht die Zeit jedoch auch irgendwie. Gerade bei einem Preis von 25 Euro sollte man echt nicht meckern und viel lieber das "Erlebnis Reise" in den Vordergrund stellen. :p

    Hey - heute ist schon Freitag und das Wochenende steht vor der Tür! Viel Spaß wünscht Helmi aus Vallendar :wave:

  • Erstmals im Leben bei IKEA

    Am Ende des Jahres macht es betriebsökonomisch oft Sinn, bestimmte Budgets vollständig auszuschöpfen. So eben auch den Inventar-Topf bei meinem Teilzeit-Arbeitgeber Nullbarriere. Deshalb machte ich mich heute Mittag erneut auf, einen geeigneten, neuen Schreibtischstuhl zu finden. Irgendwo kurz vor dem Berliner Speckgürtel -zwischen den Plattenbauten von Lichtenberg und Hohenschönhausen- gibt es eine von vier Berliner Dependancen der berühmten schwedischen Einrichtungskette mit vier Großbuchstaben. :roll:

    Trotz einiger Warnungen, dass manch' ein Kunde kaum wieder hinaus gefunden hätte, betrat ich also entschlossen zum ersten Mal in meinem Leben dieses Möbelhaus. Schließlich hatte ich ein festes Budget und eine ganz klare Kaufvorstellung. In der riesigen Eingangshalle stand auch gleich am Infoschalter ein freundlicher Mitarbeiter, der mir den Weg ganz simpel erklärte: "Diese Rolltreppe hoch ins Obergeschoss, dann den Pfeilen durch die Garnituren-Abteilung bis zu den Büromöbeln folgen." Das klingt echt sehr einfach und beinhaltet dennoch ein den deutschen Großkaufhäusern völlig fremdes, verkaufstechnisch gewiss extrem effizientes System, das -wie unten erläutert- mir später als "IKEA-Prinzip" erklärt wurde. ;D

    Irgendwann hatte ich dann tatsächlich kapiert, dass die mit Pfeilen markierten und durch Trennwände geschickt in Schlangenlinien verlaufenden Wege einzuhalten sind, wenn man sein Ziel möglichst rasch erreichen will. In der Büroabteilung gab es -wie in jedem Einkaufsbereich- einen Infoschalter. Nach erstem eigenständigen Umschauen bestellte ich mir dort einen Fachverkäufer, immerhin tätigte ich (für meinen Arbeitgeber) eine Investition von knappen 150 Euro. Der Stuhl sollte farbig und rückenfreundlich für eine tägliche Sitzdauer von etwa fünf Stunden sein. Der IKEA-Mann empfahl zwei unterschiedliche Modelle. Meine Entscheidung fiel schließlich auf den Bürostuhl "Markus" in Blau. :p

    Mit dem Modellnamen ging's nun also wieder zum Infoschalter. Hier wurde mir ein Zettel mit diversen Daten ausgehändigt. Damit sei einen Stock tiefer im Kassenbereich zu bezahlen. Auf dem Weg nach unten ertönte dann plötzlich einer dieser typischen hauseigenen Werbespots: Im IKEA-Restaurant gebe es kalte Erfrischungsgetränke wie schwedische Fruchtbrause zum kostenlosen Nachfüllen "all you can drink" für einen bescheidenen Euro. Natürlich stand ich gerade unmittelbar vor diesem Food-Bereich und beschloss, hier also gleich mein Mittagessen einzunehmen und danach im direkt angegliederten Raucher-Separee auch noch eine entspannte Zigarette zu rauchen. :P

    Unten angekommen sah ich schon den Wegweiser durch das gesamte riesige Untergeschoss. Natürlich stand ich wieder am Anfang des "Schlangenweges" und die Kassen waren an dessen Ende. Frustriert über einen weiteren scheinbar endlosen Marsch fragte ich hilfesuchend ein paar Kunden, ob das wirklich wahr sei. "Das ist das IKEA-Prinzip, vielleicht finden Sie ja noch was nettes...", erklärte mir eine freundliche Dame. Als ich abwehrte, zeigte sie mir den "Geheimtipp": Es gibt nämlich versteckte, nur auf Tafeln, nicht aber auf dem "Rundweg" markierte Abkürzungen. Die nahm ich dann und erreichte so sehr schnell den Ausgangsbereich. Kein Wunder, dass manch einer da kaum noch rauskommt: Die Kinder kann man am Eingang auf einem betreuten Spielplatz abgeben, überall kann man natürlich auch mal zum Pausieren bequem probesitzen und dann gibt es Bereiche wie das Restaurant oder -saisonal bedingt- eine Weihnachtsmarkt zum Abspannen... |-|

    Einen angenehmen Feierabend wünscht herzlich Helmi :wave:

    PS: Wie der "Bürostuhl Markus blau" jetzt auch noch an seinen Bestimmungsort -mein Büro- kommt, ohne zusätzliche Liefergebühren zu bezahlen, dass wäre echt noch einmal eine eigene Geschichte wert... :))

  • Feeling good

    Seit zwei Tagen rosaroter Sonnenaufgang in Berlin, tagsüber strahlend blauer Himmel. So tut Wetter gut. Mir zumindest gibt das immer besonders viel Power. Gerade wurde die neue-alte Kanzlerin vereidigt. Jedoch sitze ich zur Zeit nicht vor der Glotze, sondern habe nach der Morgenmeditation bereits eine Rechnung geschrieben und beschäftige mich im Moment mit der Planung von Dreharbeiten. Auch das kleine Reiseköfferchen liegt schon geöffnet im Zimmer und wird ganz allmählich für die Fahrt nach Koblenz gepackt. :yes:

    Außerdem wird die Wohnung heute noch auf Vordermann gebracht. Morgen geht's nochmal ins Büro von Nullbarriere und am Donnerstag Vormittag starte ich dann erstmals mit dem Fernbus von Berlin in die Heimat. In diesem Jahr freue ich mich ganz besonders auf Weihnachten. Denn an den drei bisherigen Adventssonntagen habe ich mich bewusst innerlich auf Gelassenheit, innere Ruhe und Frieden eingestellt. :p

    Feierabendbierchen vor meinem Spätkauf

    Genießen Sie diesen Dienstag und atmen Sie! Viele Grüße von Helmi :wave:

  • Weihnachts- und Silvesterplanung

    Wie im letzten Jahr fand auch 2013 die Weihnachtsfeier für Mitarbeiter bei Nullbarriere im Friedrichshainer "Bauernlümmel" statt. Zum À-la-carte-Menü gab's auch noch eine schöne Weihnachtstüte, in der sich unter anderem ein Nikolaus, ein Weihnachtsstern und ein Nuss-Mix im Körbchen mit Knacker befanden. Die Stimmung war sehr gut, schließlich liegt auch ein positives Geschäftsjahr hinter uns... :yes:

    Inzwischen ist meine Fahrt ins Rheinland gebucht. Erstmals nehme ich in der nächsten Woche den Fernbus nach Koblenz. 25 bescheidene Euro sind ein gutes Argument, es zumindest einmal ausprobiert zu haben. Zwar ist man mit gut neun Stunden mehr als ein Drittel länger unterwegs als mit dem ICE. Die Reisezeit zwischen 10.30 und 19.45 Uhr liegt jedoch auch recht angenehm. Jetzt bin ich mal sehr gespannt, wie man mit den Mitreisenden ins Gespräch kommt, wie viele (Raucher-)Pausen es gibt und wie komfortabel eine solche Busfahrt tatsächlich ist. :roll:

    Die Rückreise nach Berlin ist übrigens noch völlig offen. Sicher ist, dass ich hier am 3. Januar wieder arbeiten werde. Wo und mit wem jedoch Silvester gefeiert wird, habe ich bewusst noch nicht entschieden. Wer also eine tolle Idee hat, darf sich gern melden. Sollte sich jedoch nichts weiter ergeben, beabsichtige ich allerdings, nach dem 2. Weihnachtsfeiertag die Heimfahrt anzutreten und einer von bisher zwei Party-Optionen in der Hauptstadt nachzukommen. :p

    Ihnen ein angenehmes 3. Adventswochenende, herzliche Grüße von Helmi aus Berlin :wave:

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